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Hemigrapsus sanguineus Asiatische Strandkrabbe

Hemigrapsus sanguineus wird umgangssprachlich oft als Asiatische Strandkrabbe bezeichnet.



Steckbrief

lexID:
2914 
Wissenschaftlich:
Hemigrapsus sanguineus 
Umgangssprachlich:
Asiatische Strandkrabbe 
Englisch:
Asian shore crab 
Kategorie:
Krabben 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Varunidae (Familie) > Hemigrapsus (Gattung) > sanguineus (Art) 
Erstbestimmung:
De Haan, 1835 
Vorkommen:
China, Europäische Gewässer, Japan, Korea, Mittelmeer, Nord-Atlantik, Nordsee, Ost-Atlantik, West-Atlantik , West-Pazifik 
Meerestiefe:
0 - 20 Meter 
Größe:
bis zu 7cm 
Temperatur:
°C - 26°C 
Futter:
Detritus, Debris (totes organisches Material), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Lobstereier, Mückenlarven, Muschelfleisch, Muscheln (Mollusken), Nori-Algen, Räuberische Lebensweise, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Stinte 
Aquarium:
~ 50 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Sehr einfach 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
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Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-04-20 19:36:09 

Haltungsinformationen

Hemigrapsus sanguineus (De Haan, 1835)

Lebt zwischen Steinen und Austern in Estuarien, Lagunen, Häfen und geschützten Buchten.Generell eine Krabbe der Gezeitenzonen, wurde aber in Häfen auch in bis zu 20 Meter Tiefe entdeckt.

Ursprünglich in kalten bis subtropischen Teilen des nordwestlichen Pazifiks (Nord-Japan bis China), versehentlich auch in den USA und Europa eingeführt. Wie die andere asiatische Strandkrabbe, H. tanakoi, hat H. sanguineus ebenfalls einen großen Bereich der atlantischen Küste der USA besiedelt –und Populationen in Frankreich und den Niederlanden aufgebaut.

H. sanguineus ist durch größere, rötliche Punkte auf den Scheren, kürzere, aber kräftiger Setae auf den Beinen und vor allem leischige "Knubbel" statt "Püschel" zu unterscheiden.

Beckengröße/Besatz: In der Natur werden bis zu 20 Individuen pro Quadratmeter gezählt – solche Besatzdichten sind in Aquarien sicher nicht ratsam.
Genauer gesagt, schaffen es selbst drei Tiere, sich in 50 Litern mit endlos vielen Verstecken gegenseitig aufzufressen!

Verhalten: extrem aggressiv (auch untereinander), keine Scheu (auch nicht gegenüber dem Menschen), tag- und nachtaktiv, räumen gerne um und buddeln ohne Ende.

Räuberische Allesfresser.

Vergesellschaftungsmöglichkeit: Nur mit Tieren, bei denen man Verluste in Kauf nimmt. Anemonen werden offenbar ignoriert. Im Allgemeinen wird versucht, alles zu fressen, was kleiner oder gleich groß ist.

Beckeneinrichtung: Nordsee-, Meeres- oder Brackwasser-Aqua-Terrarium (Sandstrand, Felsen).

Synonyme:
Grapsus (Grapsus) sanguineus De Haan, 1835
Heterograpsus maculatus H. Milne Edwards, 1853

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