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Isopoda sp.01 Asseln - Krebsartige

Isopoda sp.01 wird umgangssprachlich oft als Asseln - Krebsartige bezeichnet. Haltung im Aquarium: Sehr einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 20 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
2289 
Wissenschaftlich:
Isopoda sp.01 
Umgangssprachlich:
Asseln - Krebsartige 
Englisch:
Isopoda sp. 
Kategorie:
Andere Krebstiere 
Stammbaum:
(Reich) > (Stamm) > (Klasse) > (Ordnung) > (Familie) > Isopoda (Gattung) > sp.01 (Art) 
Futter:
Detritus, Debris (totes organisches Material) 
Aquarium:
~ 20 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Sehr einfach 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-06-27 21:50:48 

Haltungsinformationen

von Detlef Klose: Es gibt etwa 4000 verschiedene beschriebene Arten.
Die meiste Asseln leben maritim und mögen das Licht nicht.
Der Kopf ist meist schildförmig und in der Regen mit 1 oder 2 Segmenten des Thorax (Bruststück) zu einer Einheit verbunden.
Asseln haben keinen Carapax (Rückenschild) und die Augen sind nicht beweglich.
Asseln haben gleichartige 7 Beinpaare (grichisch: Iso= gleich; poda = bein).
Sie sind getrennt geschlechtlich und in der Regel nur 5 - 15 mm groß (Meine waren jeweils nicht größer als etwa 10 mm).
Jedoch gibt es Tiefseearten an den Polen, die bis zu 40 cm groß werden können.
Die frei lebenden Asseln sind (im Gegensatz zu den Parasiten) Detritusfresser und leben im Sand, Schutt, unter Felsgestein oder auf Algen.

Ich konnte beobachten, dass sie in einer Koralle (z.B. Tubastrea sp.) geraten sind, sie konnten sich wieder kräftig freistrampeln und so entkommen.
Habe bisher keine Probleme mit den Asseln.

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Benjamin am 01.05.09#4
Muß meinem Vorredner etwas Hoffnung geben :
Obwohl es etwas seltsam anmutet aber tagaktive Lippfische wie Halichoeres hortulanus oder marginatus, um nur einige zu nennen, helfen doch ganz erheblich bei der Bekämpfung der Asselarmee .
Wenn es ihnen auch nicht gänzlich gelingt sie im Aquarium auszurotten so schaffen diese und vermutlich auch noch andere groß werdende Lippfische , aus der Halichoeres sowie aus anderen Lippfisch Gattungen , zumindest die Anzahl wieder auf ein erträgliches Maß zu reduzieren .
Das die Isopoden sich an Fischen vergriffen konnte ich jedenfalls in meinen Aquarium nicht beobachten aber es soll eine Asselart geben die dazu in der Lage ist .
Nun sind diese Tierchen , auch durch ihren sehr guten Geruchssinn , in der Lage sofort auf Futtereintrag zu reagieren und verlassen dann im Schutz von Steinen und Korallen auch am Tage ihre Schlupflöcher , da schlägt dann die große Stunde der Lippfische die augenscheinlich nur darauf gewartet haben und sich mit großen Appetit sofort auf sie stürzen und kurzen Prozess machen .
Also doch kein Widerspruch .
El_Coyote am 23.04.09#3
Ich habe mein gesamtes Trigon 350 an diese lieben Tierchen verloren. Solange sie in geringer Population auftreten fressen sie eher Futterreste und knabbern nur selten an Fischen, sobald aber die Populationsdichte überhand nimmt (und das passiert bei guter Fütterung sehr rasch) werden die Tierchen zu Bestien. Meine geschätzt 5000 Asseln haben ca. 8 meiner Fische auf dem Gewissen. Die Tiere sind eher nachtaktiv, leben in Steinlöchern und kommen nur zur Jagd raus. Daher sind tagaktive Lippfische natürlich auch nicht wirklich eine grosse Hilfe. Ich habe über einen Zeitraum von ca. 6 Monaten versucht die Population mittels Fallen einzudämmen (und mir dabei etliche Male Bisswunden von den Asseln eingefangen), danach wurden die überlebenden Fische in ein Neues , Asselfreies Becken übersiedelt und das Alte Becken ausser Betrieb genommen. Ich halte die Tiere für die schlimmste Plage, die ich in meinen 35 Aquarianerjahren gesehen habe, da man sie immens leicht mit Lebendgestein oder Ablegern einschleppt. Solange nicht oder kaum gefüttert wird und man seine Fische hungern lässt bleibt die Population ja klein, aber sonst ...
Benjamin am 06.12.08#2
Anfügung zu meinen Erstbericht :
Wer diese Asseln in seinen Aquarium hat sollte darauf achten immer genügend Frassfeinde im Becken zu pflegen .
Es kann sonst leicht zu einer Massenvermehrung kommen .
Durch meinen nächtlichen Futtereintrag ( Tubastreas ) habe ich seit dem Spätsommer mit einen Massenaufkommen in meinen Riffbecken zu kämpfen .
Die Tubastreas werden nach der Fütterung von den Meerasseln belagert und können kaum noch Futter in Ruhe aufnehmen .
Nächtliches Abfischen der lästigen Isopoden hat bis jetzt nur wenig gebracht ( Pro Nacht ca. 200 - 300 Stück ! ).
Hoffnung liegt bei einen neuen Lippfisch ( Halichoeres marginatus ) und einen von Geri ( Riffaquaristik Austria ) empfohlenen weiteren Lippfisch ( Halichoeres hortulanus ) .
Bis dahin heißt es erst mal abwarten und weiter jeden Tag abfischen .
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