Haltungsinformationen
Ceratosoma bicolor Baba, 1949
Eine mittelgroße Ceratosoma-Art mit einer Gesamtlänge von etwa 65 mm. Sie ist kleiner als Ceratosoma cornigerum, weist jedoch eine im Wesentlichen identische Körperform auf.
Die Färbung ist einheitlich: Die Grundfarbe ist blassviolett, mit schmalen, dunkler violetten Linien entlang der Ränder von Mantel und Fuß. Ein einzelner zinnoberroter Längsstreifen verläuft entlang der Rückenmittellinie, beginnend zwischen den Rhinophoren bis kurz vor die Kiemen. Auf dem Rücken des Schwanzteils befindet sich ein zinnoberrotes Netzmuster. Rhinophoren, Kiemenblätter und der zungenartige hintere Fortsatz des Mantels sind ebenfalls zinnoberrot.
Die Typuslokalitäten sind Amanawa-ba in der Sagami-Bucht (100–350 m Tiefe, Juli–August 1935, 2 Exemplare) sowie ein Gebiet vor Kameshiro-shō in der Sagami-Bucht (80–90 m Tiefe, August 1935, 2 Exemplare). In der Originalbeschreibung wird die Art nur für tiefere Gewässer der Sagami-Bucht nachgewiesen.
Etymologie
Das Art-Epitheton *bicolor* ist Latein und bedeutet „zweifarbig“. Die Originalbeschreibung enthält keinen expliziten Abschnitt zur Etymologie; die Namensgebung spiegelt den zweifarbigen Kontrast wider (blassviolette Grundfarbe mit zinnoberrotem Mittelstreifen). Auch der japanische Name „Futa-iro-nishiki-umiushi“ (Zweifarbige Brokat-Meeresschnecke) bezieht sich auf diese Zweifarbigkeit.
Ceratosoma bicolor unterscheidet sich von Ceratosoma cornigerum durch die geringere Größe, die einheitlich blassviolette Grundfarbe mit lediglich einem zinnoberroten Mittelstreifen auf dem Rücken (im Gegensatz zum orangegelben bzw. rotvioletten Muster von Ceratosoma cornigerum) sowie durch eine schmalere Radula. Kommt in deutlich größeren Tiefen (80–350 m) vor als typische Flachwasser-Chromodorididae.
Ceratosoma bicolor scheint in Japan endemisch zu sein. Nachweise aus anderen Regionen sind uns nicht bekannt.
Einige Quellen vermuten, dass es sich bei Ceratosoma bicolor nur um eine Farbvariante von Ceratosoma trilobatum handelt. Bewiesen ist diese Annahme bisher nicht.
Mitglieder der Gattung Ceratosoma ernähren sich als Nahrungsspezialisten von bestimmten Schwämmen. Über die Nahrung von Ceratosoma bicolor ist leider nichts bekannt.
Eine mittelgroße Ceratosoma-Art mit einer Gesamtlänge von etwa 65 mm. Sie ist kleiner als Ceratosoma cornigerum, weist jedoch eine im Wesentlichen identische Körperform auf.
Die Färbung ist einheitlich: Die Grundfarbe ist blassviolett, mit schmalen, dunkler violetten Linien entlang der Ränder von Mantel und Fuß. Ein einzelner zinnoberroter Längsstreifen verläuft entlang der Rückenmittellinie, beginnend zwischen den Rhinophoren bis kurz vor die Kiemen. Auf dem Rücken des Schwanzteils befindet sich ein zinnoberrotes Netzmuster. Rhinophoren, Kiemenblätter und der zungenartige hintere Fortsatz des Mantels sind ebenfalls zinnoberrot.
Die Typuslokalitäten sind Amanawa-ba in der Sagami-Bucht (100–350 m Tiefe, Juli–August 1935, 2 Exemplare) sowie ein Gebiet vor Kameshiro-shō in der Sagami-Bucht (80–90 m Tiefe, August 1935, 2 Exemplare). In der Originalbeschreibung wird die Art nur für tiefere Gewässer der Sagami-Bucht nachgewiesen.
Etymologie
Das Art-Epitheton *bicolor* ist Latein und bedeutet „zweifarbig“. Die Originalbeschreibung enthält keinen expliziten Abschnitt zur Etymologie; die Namensgebung spiegelt den zweifarbigen Kontrast wider (blassviolette Grundfarbe mit zinnoberrotem Mittelstreifen). Auch der japanische Name „Futa-iro-nishiki-umiushi“ (Zweifarbige Brokat-Meeresschnecke) bezieht sich auf diese Zweifarbigkeit.
Ceratosoma bicolor unterscheidet sich von Ceratosoma cornigerum durch die geringere Größe, die einheitlich blassviolette Grundfarbe mit lediglich einem zinnoberroten Mittelstreifen auf dem Rücken (im Gegensatz zum orangegelben bzw. rotvioletten Muster von Ceratosoma cornigerum) sowie durch eine schmalere Radula. Kommt in deutlich größeren Tiefen (80–350 m) vor als typische Flachwasser-Chromodorididae.
Ceratosoma bicolor scheint in Japan endemisch zu sein. Nachweise aus anderen Regionen sind uns nicht bekannt.
Einige Quellen vermuten, dass es sich bei Ceratosoma bicolor nur um eine Farbvariante von Ceratosoma trilobatum handelt. Bewiesen ist diese Annahme bisher nicht.
Mitglieder der Gattung Ceratosoma ernähren sich als Nahrungsspezialisten von bestimmten Schwämmen. Über die Nahrung von Ceratosoma bicolor ist leider nichts bekannt.






Jenvit Seriburi