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Hemiscyllium dudgeonae Dudgeons Epaulettenhai, Laufhai, Hundhai

Hemiscyllium dudgeonae wird umgangssprachlich oft als Dudgeons Epaulettenhai, Laufhai, Hundhai bezeichnet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Journal of the Ocean Science Foundation

Foto: In der Nähe der Insel Yabwaia, Provinz Milne Bay, Papua-Neuguinea

/ Männlicher Holotyp, WAM P. 36018–001 / 673 mm TL / 8 Meter Tiefe / Fotograf: N. Ichida
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Journal of the Ocean Science Foundation . Please visit www.oceansciencefoundation.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18432 
AphiaID:
Wissenschaftlich:
Hemiscyllium dudgeonae 
Umgangssprachlich:
Dudgeons Epaulettenhai, Laufhai, Hundhai 
Englisch:
Dudgeon’s Epaulette Shark 
Kategorie:
Haie 
Stammbaum:
Hemiscyllium (Gattung) > dudgeonae (Art) 
Vorkommen:
Papua-Neuguinea, Salomonensee, West-Australien 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0,5 - 12 Meter 
Habitate:
Bodenlebendes Meerestier (demersal), Felsvorsprünge, Korallenvorsprünge, Mangrovenzonen, Seegraswiesen 
Größe:
39,2 cm - 78,1 cm 
Temperatur:
28°C - 30°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Krustentiere, Räuberische Lebensweise, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-06-25 16:40:11 

Haltungsinformationen

In der Provinz Milne Bay, Papua Neuguinea, wurde Hemiscyllium dudgeonae um die Amphlett-Inseln, die Yabwaia Insel, (Bituma), die Watota Insel (Nubwageta ), dieTrobriand Inseln und um die Munuwata Insel in der Salomonensee entdeckt und dokumentiert.

Die kleinen Epaulettenhai hielten sich nachts meist in sehr flachem Wasser und tagsüber in größeren Tiefen auf.

Färbung der Tiere ist insgesamt bräunlich-braun, an der Bauchseite in reines Weiß übergehend.
Sie zeigen eine dichte Besprengung mit braunen und weißen Flecken sowie weißen Strichen an Kopf und dem größten Teil des Körpers, die am Schwanz weniger auffällig werden.
Im Schnauzenbereich befinden sich etwa 38–48 braune Flecken, 11 oder 12 braune Flecken im Bereich zwischen den Augen, etwa 30 braune Flecken auf der Oberseite jeder Brustflosse und etwa 15 Flecken auf jeder Bauchflosse.
Die braunen Flecken an Kopf und Körper nehmen im Allgemeinen von der Schnauze nach hinten hin in Richtung der vorderen Rücken- und Bauchflossenregionen an Größe zu und werden dann allmählich kleiner.

Zu den markanten, intensiv dunkelbraunen Markierungen gehören ein großer (größer als das Auge) Fleck hinter den Kiemenöffnungen und ein etwas kleinerer Fleck darunter an der Wange, umgeben von einem weißen Bereich mit einem gut entwickelten, weiß umrandeten, postcephalen Ocellus sowie eine ventrale Reihe von 7 weit auseinanderstehenden dunkelbraunen Flecken:
der erste unterhalb des postcephalen Ocellus, der zweite in geringem Abstand vor dem Ansatz der Beckenflosse, der dritte unterhalb des vordersten Teils der ersten Rückenflosse, der vierte unterhalb des freien Randes der ersten Rückenflosse, der fünfte unterhalb des Ansatzes der zweiten Rückenflosse, der sechste unterhalb des freien Randes der zweiten Rückenflosse und der siebte etwas vor dem Ansatz der Afterflosse.

Eine Reihe von 7 braunen Sattel- oder Streifenmustern, die manchmal deutlich, oft jedoch nur schwach sichtbar sind, wobei intensive dunkle Flecken den ventralen Abschluss jedes Streifens oder Sattels bilden.

Zwei oder drei markante dunkelbraune, sattelartige Markierungen mit weißem Zwischenbereich ziehen sich entlang der Vorderkante beider Rückenflossen.
Die Spitzen beider Rückenflossen sind weiß, die Schwanzflosse und die angrenzende Afterflosse weisen drei braune Streifen mit dazwischenliegenden, breiten, weißlichen Bereichen auf, von denen jeder entlang des vorderen Randes einen großen braunen Fleck enthält.

Etymologie:
Es ist den Autoren uns eine Freude, diese auffällig gemusterte Art zu Ehren von Christine L. Dudgeon zu benennen – einer renommierten Genetikerin und Ökologin im Bereich der Elasmobranchien, die seit zwei Jahrzehnten die Phylogenetik und Artbildung von Hemiscyllium erforscht und diese bisher unbeschriebene Art erstmals gesammelt hat.
Der lokale Trivialname am Typusfundort lautet „kadedekedewa“, was frei übersetzt „Hundehai“ oder „fauler Hai“ bedeutet und sich auf seinen langsamen, viergliedrigen Gang bezieht.
Auf den Trobriand-Inseln ist er als „botabota“ bekannt.

Literaturfunsstelle:
Citation: Blakeway, J.-A., Townsend, K.A., Erdmann, M.V., Allen, G.R., Teliwa, M., Waranaka, J.A., Brooks,
W.M. & Dudgeon, C.L. (2026) A review of walking shark (Hemiscylliidae: Hemiscyllium) distributions in Papua
New Guinea and description of a new species. Journal of the Ocean Science Foundation, 46, 71–110.
doi: https://doi.org/10.5281/zenodo.20575429
urn:lsid:zoobank.org:pub:F4D70E42-872D-4351-8F8A-445AB5A00CB2

Weiterführende Links

  1. Journal of the Ocean Science Foundation (en). Abgerufen am 25.06.2026.

Bilder

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