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Madracis kirbyi Sternkoralle

Madracis kirbyi wird umgangssprachlich oft als Sternkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
1764 
AphiaID:
208943 
Wissenschaftlich:
Madracis kirbyi 
Umgangssprachlich:
Sternkoralle 
Englisch:
Stony Corals 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Pocilloporidae (Familie) > Madracis (Gattung) > kirbyi (Art) 
Erstbestimmung:
Veron & Pichon, 1976 
Vorkommen:
Australien, Great Barrier Riff 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Plankton, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-09-03 21:27:00 

Haltungsinformationen

Madracis kirbyi
Veron and Pichon, 1976

Madracis-Arten die man auch Sternkorallen nennt, was von deren Polypenbild her kommt, sind immer wieder in heimischen Riffaquarien zu finden.
Sie werden zwar nicht mehr ganz so häufig angeboten, kommen aber über Import und Ableger in den Handel.

Madracis-Arten wachsen in der Regel nicht so schnell, wie andere großpolypige Arten.
Sie brauchen bei der Pflege im Aquarium keine sehr hohe Lichtstärke, aber dafür eine gute Wasserströmung.

Aus der Erfahrung heraus muss man sagen, dass Madracis es zwar ohne Zusatzfutter schafft, aber man trotzdem kleinstes Futter anbieten sollte.
Sie stehen damit besser, sind deutlich gesünder und wachsen in der Regel etwas schneller.

Sie vertragen meist keine starken Schwankungen sowie zu schnelle Absenkung von No3 und Po4.
Sie sind super empfindlich gegen Vernesselung von anderen Korallenarten, daher bitte Sicherheitsabstand mit einberechnen.

Interessant ist der Hinweis von einigen Pflegern, dass sie oft die Madracis zusammen mit Schwammteilen erworben haben.

Folgende Madracis Arten gibt es/ Other Species:

Madracis asanoi
Madracis asperula
Madracis decactis
Madracis formosa
Madracis kirbyi
Madracis mirabilis
Madracis pharensis
Madracis senaria



Wichtiger Hinweis zur Fütterung.
gefunden im Internet - neues aus der Wissenschaft
Zooplankton capture by two scleractinian corals, Madracis mirabilis and Monastrea cavernosa, in a field enclose Marine Biology 1996) 127: 303-317

Madracis mirabilis mit den kleineren Polypen fing weit mehr Plankton pro Korallenbiomasse als Monastrea cavernosa mit den großen Polypen.

Man könnte meinen, daß die großen Unterschiede der Fangmengen der einzelnen Beuteorganismen mit dem schnelleren Entschlüpfen kleinerer Organismen oder dem Meiden der Korallennähe durch bestimmte Organismengruppen zu begründen sind.

Madracis kirbi ist selbst im Meer rar. Ähnlichkeit im Aussehen zu Madracis decactis.

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Rudy Rundberg am 17.09.09#5
Ich habe mitlerweile festgestellt, dass es überhaupt nichts bringt, einen Stein an die Koralle zu legen und zu warten, bis sie drüberkriecht, wenn man sie vermehren will. Das einzig wirkungsvolle ist entweder die Fragmentation des Steines (auf dem die Koralle sitzt), oder ein kleines Stück der Koralle (meistens bekommt man Stücke mit 1-2 Polypen ab) mit dem Fingernagel abzukratzen und auf einen Stein zu kleben. Am besten setzt man dann mehrere von diesen kleinen Stückchen in Abständen von 3mm zusammen auf einen Stein. Wenn sich diese nach ca einem Monat etwas ausgebreitet haben, hat man einen tollen Ableger...
Rudy Rundberg am 29.07.09#4
Seit ich nun täglich Ammoniumchlorid dosiere (da der Nitratwert etwas im Keller war)
kommen die Polypen schön raus und fluoreszieren wunderbar unter Blaulicht. Der Untere Teil, der weniger Licht abbekommt hat größere Polypen und weniger grüne Farbe. Das liegt an der Umstellung von der zooxanthellaren Ernährung auf Plankton.
(ist das Bild mit dem blauen Schwamm).
Rudy Rundberg am 25.12.08#3
Lässt sich bei mir wunderbar halten und wächst auch prächtig.
Sie hat bei mir (zusammen mit einem Strongylophora) einen runden Stein überwachsen, das sieht echt fantastisch aus.
Ist halt mal was Anderes^^

Sie lebt bei etwas stärkerer Ströhmung, 4x 26w T5
und wird mit Liquizell und Hefe gefüttert.

Seit ich regelmäßig Wodka zudosiere, färbt sich die "Kalkscheibe" (am Fuß der Polypen) rot-lila (wie auf dem Bild).
Ich werd demnächst mal ein paar Ablegersteine daneben legen und schaun, ob sie "drüberkriecht".
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Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Madracis kirbyi

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