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Madracis senaria Sternkoralle

Madracis senaria wird umgangssprachlich oft als Sternkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
1239 
AphiaID:
287112 
Wissenschaftlich:
Madracis senaria 
Umgangssprachlich:
Sternkoralle 
Englisch:
Zooxanthellate Coral Species 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Pocilloporidae (Familie) > Madracis (Gattung) > senaria (Art) 
Erstbestimmung:
Wells, 1973 
Vorkommen:
Bahamas, Barbados, Belize, Costa Rica, Dominikanische Republik, Guatemala, Haiti, Honduras, Jamaika, Karibik, Kolumbien, Kuba, Mexiko (Ostpazifik), Nicaragua, Panama, Puerto Rico, Trinidad und Tobago, USA, Venezuela 
Größe:
20 cm - 200 cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Plankton, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-05-09 01:34:24 

Haltungsinformationen

Madracis senaria
Wells, 1973

Madracis-Arten die man auch Sternkorallen nennt, was von deren Polypenbild her kommt, sind immer wieder in heimischen Riffaquarien zu finden.
Sie werden zwar nicht mehr ganz so häufig angeboten, kommen aber über Import und Ableger in den Handel.

Madracis-Arten wachsen in der Regel nicht so schnell, wie andere großpolypige Arten.
Sie brauchen bei der Pflege im Aquarium keine sehr hohe Lichtstärke, aber dafür eine gute Wasserströmung.

Aus der Erfahrung heraus muss man sagen, dass Madracis es zwar ohne Zusatzfutter schafft, aber man trotzdem kleinstes Futter anbieten sollte.
Sie stehen damit besser, sind deutlich gesünder und wachsen in der Regel etwas schneller.

Sie vertragen meist keine starken Schwankungen sowie zu schnelle Absenkung von No3 und Po4.
Sie sind super empfindlich gegen Vernesselung von anderen Korallenarten, daher bitte Sicherheitsabstand mit einberechnen.
Interessant ist der Hinweis von einigen Pflegern, dass sie die Madracis oft zusammen mit Schwammteilen erworben haben.

Folgende Madracis Arten gibt es/ Other Species:

Madracis asanoi
Madracis asperula
Madracis decactis
Madracis formosa
Madracis kirbyi
Madracis mirabilis
Madracis pharensis
Madracis senaria

Wichtiger Hinweis zur Fütterung.
gefunden im Internet - neues aus der Wissenschaft
Zooplankton capture by two scleractinian corals, Madracis mirabilis and Monastrea cavernosa, in a field enclose Marine Biology 1996) 127: 303-317

Madracis mirabilis mit den kleineren Polypen fing weit mehr Plankton pro Korallenbiomasse als Monastrea cavernosa mit den großen Polypen.
SEBENS et al.
Man könnte meinen, daß die großen Unterschiede der Fangmengen der einzelnen Beuteorganismen mit dem schnelleren Entschlüpfen kleinerer Organismen oder dem Meiden der Korallennähe durch bestimmte Organismengruppen zu begründen sind.

Hinweis:
Langsam wachsende und selten eingeführte Steinkoralle, die in der Mittellichtzone aber am besten dunkel wächst.
Letztlich kommt aus den tieferen Gewässern. Bildet in der Natur rechtgroße Kolonien.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Scleractinia (Order) > Astrocoeniidae (Family) > Madracis (Genus) > Madracis senaria (Species)

Weiterführende Links

  1. WoRMS (en)

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