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Calloplesiops altivelis Echter Mirakelbarsch

Calloplesiops altivelis wird umgangssprachlich oft als Echter Mirakelbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
159 
Wissenschaftlich:
Calloplesiops altivelis 
Umgangssprachlich:
Echter Mirakelbarsch 
Englisch:
Comet 
Kategorie:
Mirakelbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Plesiopidae (Familie) > Calloplesiops (Gattung) > altivelis (Art) 
Erstbestimmung:
(Steindachner, ), 1903 
Vorkommen:
Ägypten, Australien, Chagos-Archipel, Fidschi, Guam, Indonesien, Indopazifik, Japan, Jordanien, Kiribati, Malediven, Marshallinseln, Mikronesien, Mosambik, Palau, Papua-Neuguinea, Rotes Meer, Seychellen, Taiwan, Tansania, Tonga, Tuamotu-Archipel, Vanuatu, Vietnam, Wake-Atoll, Weihnachtsinsel  
Meerestiefe:
3 - 50 Meter 
Größe:
15 cm - 20 cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Futtergarnelen, Garnelen, Muschelfleisch 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-11-09 13:21:41 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Calloplesiops altivelis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Calloplesiops altivelis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Calloplesiops altivelis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Steindachner, 1903)

Die Familie der Mirakelbarsche (Plesiopidae), gehört zur Gruppe der Barschverwandten und umfasst elf Gattungen mit über 50 Arten. Mirakelbarsche sind vorwiegend dämmerungsaktiv und verstecken sich den Tag über in Höhlen und Steinspalten.

Ich pflege jetzt schon seit 10 Jahren Mirakelbarsche .
Anfangs hatte ich mir einen aus Mitleid gekauft (er hatte eine total zerfetzte Schwanzflosse und schwamm seit einem halben Jahr in einem Verkaufsbecken, so war er etwas günstiger, als die tadellosen anderen Fische).

Gut eingewöhnt und immer bestrebt nach einer Paarhaltung, habe ich später dann einen kleinen Mirakelbarsch dazugesetzt.
Nach ca. 2 Jahren hatte ich dann das erste Gelege, das vom Männchen gepflegt wurde.
Im 14 tägigen Abstand folgten immer wieder neue Gelege.

Kann sein, dass ich nichts Neues schreibe, aber eines ist absolut sicher: Man sollte immer versuchen Paare zusammen zu halten, da das Verhalten viel natürlicher ist.

Der Mirakelbarsch wird ca. 15-20 cm groß. Anfangs sind diese Tiere sehr scheu, das hängt damit zusammen, dass diese Tiere in ihrem natürlichen Biotop in größeren Tiefen und als Höhlenbewohner vorkommen.

Eigentlich ahmen die Tiere dieses Verhalten im Aquarium nur nach. Vielen fällt bestimmt auf, dass der Barsch bei Schrecksituationen sofort in seiner Höhle verschwindet und mit dem Schwanz zuerst wieder herauskommt.
Das hat ebenfalls, wie alles im Fischreich, einen Grund. Er ahmt mit dieser Aktion die Gestalt einer Muräne nach (mimikri = mit dem "Auge" in der Nähe seiner Schwanzflosse). Auf diese Weise wird aus einem harmlosen Tier eine, zumindest für andere Fische, große Gefahr und diese machen einen großen Bogen um ihn.

Der Mirakelbarsch wird aber im Laufe seines Daseins in unseren Aquarien zutraulicher, man wird ihn zwar nicht dauernd zu Gesicht bekommen, aber im Laufe der Zeit wesentlich häufiger, als zu Anfang.

Liebe Grüße aus Bonn. Eric Jörg

Ergänzender Hinweis:
Ausgewachsene Männchen erscheinen im Kopf und Nacken meist bulliger als Weibchen. Die Bauchflossen beim Männchen sind deutlich länger.

Der Mirakel kann in gut eingefahrenen Aquarien weit über 20 Jahre alt werden.

Synonyme:
Barrosia barrosi Smith, 1952
Callopresiops altivelis (Steindachner, 1903)
Plesiops altivelis Steindachner, 1903

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Plesiopidae (Family) > Plesiopinae (Subfamily) > Calloplesiops (Genus) > Calloplesiops altivelis (Species)



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Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Messerfisch am 18.01.11#18
Ich halte diesen schönen Fisch nun knapp ein Jahr und kann sagen das er jetzt so langsam seine Scheu verliert.Und das grade wenn es Futter gibt.Gefressen werden am liebsten Futtergarnelen und Frostfutter. Seid kurzem hat er aber auch das Granulat für sich entdeckt und findet dieses sehr lecker.
mephisto am 20.12.09#17
Hallo zusammen

Lebt sehr Versteckt in höhlen. Braucht sehr lange bis er sich ohne Furcht auch im Becken zeigt. Wenn er sich aber zeigt, dann ist er wunderschön!!!

Vorsicht wenn man Garnelen halten möchte.


skunky am 14.02.09#16
Absoluter Wahnsinns-Fisch! Extrem empfehlenswert da der Mirakelbarsch ein sehr interessantes Verhalten an den Tag legt und dazu wohl noch einer der prächtigsten Fische in der Seewasseraquaristik ist. Von einer anfänglichen Scheu konnte ich bei meinem Exemplar nichts feststellen, jedoch sind manche Individuen sehr scheu und lassen sich tatsächlich längere Zeit nicht sehen, was wohl auch damit zusammenhängt, dass der Fisch sich von allem möglichen ernährt was in einem Aquarium so kreucht und fleucht. Flohkrebse verschwanden z.B. schlagartig, genauso wie kleine Meerohren. Anderen Fischen gegenüber verhält sich meiner friedfertig, lediglich ein Serranus tortugarum wird durch Flossenspreizen und Scheinangriffe bedroht. Gefressen wird jedes grobe Frost- und Lebendfutter (einschliesslich kleiner Fische und Garnelen). Der Versuch einer paarweisen Haltung scheiterte. Braucht viele Versteckmöglichkeiten.

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Unterhaltung

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