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Ophionereis diabloensis Schlangenstern

Ophionereis diabloensis wird umgangssprachlich oft als Schlangenstern bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Jeff Goddard, USA

Foto: Kalifornien, USA

Ophionereis diabloensis unter chaetopteriden Röhrenwürmern und ctenostomen Bryozoen
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Jeff Goddard, USA Copyright Jeff Goddard, USA. Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13989 
AphiaID:
243878 
Wissenschaftlich:
Ophionereis diabloensis 
Umgangssprachlich:
Schlangenstern 
Englisch:
Brittle Star 
Kategorie:
Schlangensterne 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Ophiuroidea (Klasse) > Amphilepidida (Ordnung) > Ophionereididae (Familie) > Ophionereis (Gattung) > diabloensis (Art) 
Erstbestimmung:
Hendler, 2002 
Vorkommen:
Ost-Pazifik, Westküste USA 
Meerestiefe:
5 - 27 Meter 
Größe:
bis zu 1,7cm 
Temperatur:
8,9°C - 17°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-07-11 19:54:32 

Haltungsinformationen

Mit der neuen Art Ophionereis diabloensis und mit Ophionereis amphilogus (Ziesenhenne, 1940) verdoppelt die Zahl der aus kalifornischen Gewässern bekannten Ophionereis-Arten und die Zahl der bekannten brütenden Arten in der Gattung Ophionereis auf 4.

Ophionereis diabloensis erreicht einen Scheibendurchmesser von mindestens 6 mm und eine Armlänge von 17 mm.
Der kleine Seestern ähnelt im Aussehen Ophionereis amphilogus, hat aber unregelmäßiger angeordnete und freiliegende Scheibenschuppen, robustere Arme und dicke, abgestumpfte Armstacheln, größere zusätzliche dorsale Armplatten und deutlich geformte Mundschilde.

Die Beschreibung von Ophionereis diabloensis basiert auf Material aus der Diablo Cove in Kalifornien, dem einzigen Fundort der Art, der derzeit bekannt ist.
Es wird jedoch der Nachweis erbracht, dass Individuen von O. diabloensis, die fälschlicherweise als Ophionereis eurybrachiplax identifiziert wurden, früher in Pacific Grove, Kalifornien, vorkamen. Ophionereis amphilogus wird von der Küste der Baja California und von den kalifornischen Kanalinseln gemeldet, was das bekannte Verbreitungsgebiet der Art um etwa 800 km erweitert.

Die meisten Exemplare von O. amphilogus und viele von O. diabloensis waren brütende Embryonen. Individuen von O. diabloensis enthielten bis zu 8 Embryonen in verschiedenen Entwicklungsstadien und hatten nicht mehr als einen Embryo pro Schleimbeutel.
Die größten Embryonen, 1,4 mm Scheibendurchmesser, mit etwa 15 Armgelenken, waren ähnlich groß wie die kleinsten freilebenden Individuen, die im Feld gesammelt wurden.
Beide Arten sind langsam beweglich. Ophionereis diabloensis lebt in Algenrasen in der Gezeitenzone und kann lokal weit verbreitet sein.
Ophionereis amphilogus wird subtidal in Kelpwäldern gefunden. Die Tatsache, dass zwei der vier kalifornischen Ophionereis-Arten übersehen wurden, und so wenig bekannt sind, ist ein Beispiel für den allgemeinen Mangel an Studien und strengen, systematischen Erhebungen über ostpazifische Stachelhäuter

Namensgebung: Nach dem Fundort Diablo Cove, San Luis Obispo County, Kalifornien

Bilder

Allgemein


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