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Ercolania kencolesi Saftsauger

Ercolania kencolesi wird umgangssprachlich oft als Saftsauger bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Ercolania kencolesi.2021

Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Jean-Marie Gradot, La Reunion Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.
Bilddetail

Steckbrief

lexID:
13833 
AphiaID:
457535 
Wissenschaftlich:
Ercolania kencolesi 
Umgangssprachlich:
Saftsauger 
Englisch:
Sap-sucking Sea Slug, Sacoglossa 
Kategorie:
Schlundsackschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Sacoglossa (Ordnung) > Limapontiidae (Familie) > Ercolania (Gattung) > kencolesi (Art) 
Erstbestimmung:
Grzymbowski, Stemmer & Wägele, 2007 
Vorkommen:
Great Barrier Riff, Guam, La Réunion, Queensland (Ost-Australien) 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
0,3 cm - 0,5 cm 
Temperatur:
°C - 25°C 
Futter:
Algen 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-05-03 19:41:27 

Haltungsinformationen

Ercolania kencolesi Grzymbowski, Stemmer & Wägele, 2007

Die nur wenige Millimeter kleine Saftsaugerschnecke lebt in Verbindung mit der Alge Boergesenia forbesii (Siphonocladales), die aus riesigen blasenförmigen Zellen besteht. Ercolania kencolesi lebt sowohl in als auch außerhalb der Algenzellen. Sie durchbohrt die Algenzelle, kriecht hinein und nimmt den Zellinhalt einschließlich der Chloroplasten entlang der inneren Zellwand auf. Ihren weißen spiralförmigen Laich legt die kleine Schnecke in die aufgebohrten Algen.

Ercolania kencolesi ist in ihrer Lebensart der Saftsaugerschnecke Ercolania endophytophaga sehr ähnlich, die in den Riesenzellen von Struvea plumosa und Valonia, zwei weiteren Mitgliedern der Siphonocladales, lebt und sich von diesen ernährt.

Ercolania kencolesi ist länglich mit einem Paar relativ großer fester Rhinophoren. Die Cerata sind auf jeder Seite des Körpers unregelmäßig angeordnet, wobei der Rückenraum frei von Cerata ist. Der Körper ist durchscheinend farblos mit einem grünlichen Schimmer bei gut genährten Tieren, der sich in ein gelbliches Braun verwandelt, wenn die Tiere hungern.

Überall auf der Haut sind mikroskopisch kleine grüne Flecken, die die Enden feiner Zweige der Verdauungsdrüsen darstellen. Es gibt auch regelmäßige Muster von weißen Markierungen auf den Rhinophoren und Cerata, die von inneren Aggregationen der Drüsen oder Granulaten zu stammen scheinen. Die Rhinophoren haben eine weiße Spitze und ein weißes Band etwa in der Mitte ihrer Länge. Es gibt auch ein subapikales weißes Band auf jedem Ceras.

Weiterführende Links

  1. Seaslugforum (en). Abgerufen am 03.05.2021.
  2. WoRMS (en). Abgerufen am 03.05.2021.

Bilder

Allgemein


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