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Chrysogorgia tricaulis Tiefsee-Gorgonie

Chrysogorgia tricaulis wird umgangssprachlich oft als Tiefsee-Gorgonie bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Kelvin Seamount, New England Seamounts, Atlantischer Ozean
Image courtesy of Les Watling/NOAA Office of Ocean Exploration/URI-IFE
Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Prof. Dr. Les Watling, Hawaii Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12546 
AphiaID:
883737 
Wissenschaftlich:
Chrysogorgia tricaulis 
Umgangssprachlich:
Tiefsee-Gorgonie 
Englisch:
Deap Sea Fan 
Kategorie:
Hornkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Chrysogorgiidae (Familie) > Chrysogorgia (Gattung) > tricaulis (Art) 
Erstbestimmung:
Pante & Watling, 2011 
Vorkommen:
West-Atlantik 
Meerestiefe:
1559 - 2593 Meter 
Größe:
bis zu 42cm 
Temperatur:
4°C - 6°C 
Futter:
Azooxanthellat, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Meeresschnee, Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Chrysogorgia abludo
  • Chrysogorgia acanthella
  • Chrysogorgia admete
  • Chrysogorgia agassizii
  • Chrysogorgia anastomosans
  • Chrysogorgia antarctica
  • Chrysogorgia arborescens
  • Chrysogorgia artospira
  • Chrysogorgia averta
  • Chrysogorgia axillaris
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-11-11 19:02:26 

Haltungsinformationen

Wissenschaftlich sind gerade einmal 5% der Tiefsee erforscht, oder anders gesagt, 95% eben noch nicht.
Von daher ist es nur verständlich, wenn durch Unterwasserzeuge (ROV) oder durch Tiefseeschleppnetzte immer wieder neue, bislang nicht gekannte Arten an die Oberfläche gelangen.
Und bei den gigantisch großen unerforschten Bereichen der Tiefsee sind auch in Zukunft immer wieder neue Überraschungen zu erwarten.

Ein großer Teil der Erforschung großer Tiefen geht auf das Konto der NOAA Office of Ocean Exploration and Research, die immer wieder neue Expeditionen startet, wie im Golf von Mexiko in 2018, oder 2016 die Untersuchungen im Mariannengraben.
In den letzten Jahren gelangten die "" eine Kette aus Unterwasserbergen, die zum Teil erloschenen Vulkangipfeln besteht immer wieder in die Optik von Meeresforschern.
Die New England Seamounts sind im Atlantik vor der Ostküste von Massachusetts, USA gelegen und ziehen sich über 1000 KM in die Länge.
Prof. Dr. Les Watling von der University of Hawaii at Manoa und dem NOAA Office of Ocean Exploration/URI-IFE ist die Entdeckung der Tiefseekoralle Chrysogorgia tricaulis zu verdanken, wir freuen uns sehr, eines der wenigen Fotos dieser Kaltwasserkoralle im Meerwasser-Lexikon zeigen zu dürfen.

Chrysogorgia tricaulis gehört zu den Hornkorallen und ist als azooxanthellate Koralle auf den Fang von Plankton und Meeresschnee angewiesen, welches durch netzartige oder fächerartige Strukturen mit geringen Abständen zwischen den Polypen gelingt.
Die Gorgonie wuchs auf festem, harten Boden spiralförmig und zeigte bei Betrachtung von unten drei große Durchgänge, die durch die Regelmäßigkeit der Verzweigung entstehen.
Der Stiel hatte eine tief goldene Farbe und einen metallischen Glanz, die Polypen waren orangefarben.

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