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Zoanthus coppingeri Krustenanemone

Zoanthus coppingeri wird umgangssprachlich oft als Krustenanemone bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.


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Foto: Great Barrier Reef, Australien
Fotograf: Dr. James Davis Reimer
Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Prof. Dr. James Davis Reimer, Japan Bilddetail


Steckbrief

lexID:
10911 
AphiaID:
288832 
Wissenschaftlich:
Zoanthus coppingeri 
Umgangssprachlich:
Krustenanemone 
Englisch:
Zoanthus Coppingeri 
Kategorie:
Krustenanemonen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Zoantharia (Ordnung) > Zoanthidae (Familie) > Zoanthus (Gattung) > coppingeri (Art) 
Erstbestimmung:
Haddon & Shackleton, 1891 
Vorkommen:
Australien, Fidschi, Great Barrier Riff, Queensland 
Meerestiefe:
2 - 15 Meter 
Größe:
bis zu 0,8cm 
Temperatur:
24°C - 24,6°C 
Futter:
Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-07-15 12:07:14 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Zoanthus coppingeri sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Zoanthus coppingeri interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Zoanthus coppingeri bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Gift

Dies ist ein allgemeiner Hinweis!
Zoanthus coppingeri besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.
In der Regel geht von Tieren mit einem gesundheitsschädlichen Gift im normalen Aquarieaner-Alltag keine Gefahr aus. Lesen Sie die Nachfolgenden Haltungsinformationen und Kommentare von Aquarianern die Zoanthus coppingeri bereits in ihrem Aquarium halten, um ein besseres Bild über die mögliche Gefahr zu erhalten. Bitte seien Sie im Umgang mit Zoanthus coppingeri aber dennoch immer vorsichtig. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte.
Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Gift in Kontakt gekommen zu sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder den Giftnotruf.
Die Telefonnummer des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Haltungsinformationen

Haddon & Shackleton, 1891

Zoanthus coppingeri war lange Zeit als Endemit nur intertidialen und sublitoralen Bereichen des Great Barrier Reef in Australien bekannt, später folgten aber gesicherte Fundmeldungen aus Fidschi.
Diese kleine Krustenanemone besitzt Zooxanthellen, benötigt aber dennoch einen größeren Anteil an kleinbleibenden Mikrozooplankton wie Copepoden (Ruderfußkrebse), Ctenopoden (Krallenschwänze), Cladoceren (Salzwasserflöhe) und Branchiopoden (Kiemenfußkrebse) und siedelt an exponierten Stellen im Riff mit einer kontinuierlich hohen Strömung, die den Polypen das benötigte Zooplankton zu strudelt.

Zoanthus coppingeri siedelt an felsigen Küsten und kommt auch in Korallenriffen vor.
Kolonien dieser Krustenanemone zeichnen sich durch einen eher lockeren Abstand zwischen den Einzelpolypen aus, was durch aus mit der Nesselkraft der Polypen zu tun haben mag.

Zoanthus-Korallen konnten sich in den jeweiligen Riffen der Welt aus unterschiedlichen Gründen etablieren und verbreiten, sie sind unempfindlich, wenn die Kolonien z.B. durch einen Sturm gewaltsam fragmentiert werden, zudem erfolgen wiederholt Teilungen, so dass über einen Zeithorizont auch größere Riffteile besetzt werden konnten. Zoanthus coppingeri Polypen zeigen eine grundsätzlich geringere Mortalität als andere Zoanthus-Arten.
Fragmentierungen von Zoanthus coppingeri Kolonien haben zu einer Verringerung der sexuellen Fortpfanzung zugunsten der asexuellen Fortpfanzung geführt (Klonung).

Der seit mehreren Jahren anhaltende Trend zu bunten Krustenanemonen hat teilweise zu aberwitzigen Preisen bis zu mehreren hundert € pro Einzelpolyp geführt, und je bunter die Tiere, desto höher sind auch die Preise.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Zoantharia (Order) > Brachycnemina (Suborder) > Zoanthidae (Family) > Zoanthus (Genus) > Zoanthus coppingeri (Species)

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Allgemein


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