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Nymphon signatum Scharlachrote Asselspinne

Nymphon signatum wird umgangssprachlich oft als Scharlachrote Asselspinne bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Johan Swanepoel, Südafrika

Nymphon signatum (Scarlet sea spider), Port Elzabeth


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Johan Swanepoel, Südafrika . Please visit www.easterncapescubadiving.co.za for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
10087 
AphiaID:
239798 
Wissenschaftlich:
Nymphon signatum 
Umgangssprachlich:
Scharlachrote Asselspinne 
Englisch:
Scarlet Sea Spider 
Kategorie:
Spinnenartige Tiere 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Pycnogonida (Klasse) > Pantopoda (Ordnung) > Nymphonidae (Familie) > Nymphon (Gattung) > signatum (Art) 
Erstbestimmung:
Möbius, 1902 
Vorkommen:
Süd-Afrika 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 100 Meter 
Habitate:
Felsenriffe, Gezeitenzone, Seetangwälder 
Größe:
1 cm - 5 cm 
Temperatur:
15°C - 19°C 
Futter:
Hydrozoonpolypen, Karnivor (fleischfressend), Nahrungsspezialist 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Nymphon aculeatum
  • Nymphon adami
  • Nymphon adareanum
  • Nymphon adenense
  • Nymphon adenopus
  • Nymphon aemulum
  • Nymphon aequidigitatum
  • Nymphon affine
  • Nymphon akanei
  • Nymphon akanthochoeros
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-04-03 18:18:16 

Haltungsinformationen

Nymphon signatum Möbius, 1902

Die rund 1720 Arten der Asselspinnen (Pycnogonida, auch Pantopoda) sind keine Spinnentiere, sondern bilden eine eigene Klasse innerhalb der Kieferklauenträger (Chelicerata). Die Pycnogoniden fallen vor allem durch einen winzigen langen Körper auf, der vergleichsweise riesige acht Beine trägt. Der Vorderkörper gliedert sich in den Prosoma, der vier Extremitätenpaare besitzt, einschliesslich des ersten Laufbeinpaares. Der zweite Teil des Körpers ist durch Querfurchen in mehrere Segmente unterteilt und trägt die weiteren Laufbein-Paare.

Die Anzahl der Beine ist typischerweise 8, bei einigen Arten gibt es jedoch bis zu sechs Paare (also 12 Beine). Der Abdomen (Opisthosoma) ist extrem reduziert. Die Größe ist je nach Spezies sehr variabel (0,1cm bis 90cm).

Pycnogoniden kommen in fast allen marinen Lebensräumen vor und haben ein breites Nahrungsspektrum.Sie sind aber je nach Spezies häufig auf eine bestimmte Nahrung spezialisiert.

Interessant ist, dass das Männchen die Eier trägt, bis sich die Larven entwickelt haben.

Pycnogoniden werden manchmal über Lebendgestein in das Aquarium gebracht, können sich dort jedoch nicht lange halten, da sie häufig Nahrungsspezialisten sind.

Nymphon signatum wurde 1902 von Karl August Möbius anhand von Exemplaren beschrieben, die während der Deutschen Tiefseeexpedition an Bord des Forschungsschiffs Valdivia (1898–1899) gesammelt wurden.

Das Artepitheton „signatum“ ist Latein und bedeutet „gekennzeichnet“. Der Artname bezieht sich auf die charakteristischen roten Zeichnungen an Körper und Beinen dieser Asselspinne.

Die scharlachrote Asselspinne Nymphon signatum hat einen kleinen Körper und spinnenartige Beine.Sie kann farblich variabel sein, ist aber meist rosa bis tiefrot.Sie kann auch blau und weiß gemustert sein. Die Asselspinne bewegt sich sehr langsam in flachen Riffen bis unterhalb der Gezeitenzone..Nymphon signatum ernährt sich von Hydrozoen.

Nymphon signatum kommt vorwiegend in flachen Subtidalzonen der südafrikanischen Küste vor und bevorzugt Felsriffe und Kelpwälder. Sie lebt in gemäßigten Küstengewässern mit mäßiger Strömung und ist typischerweise vom Gezeitenbereich bis in Tiefen von etwa 50 m anzutreffen, wobei in einigen Fällen auch Tiefen bis zu 100 m dokumentiert wurden.

Weiterführende Links

  1. Eastern Cape Scuba Diving (en) (Archive.org). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 03.04.2026.

Bilder

Allgemein


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