Haltungsinformationen
Nymphon signatum Möbius, 1902
Die rund 1720 Arten der Asselspinnen (Pycnogonida, auch Pantopoda) sind keine Spinnentiere, sondern bilden eine eigene Klasse innerhalb der Kieferklauenträger (Chelicerata). Die Pycnogoniden fallen vor allem durch einen winzigen langen Körper auf, der vergleichsweise riesige acht Beine trägt. Der Vorderkörper gliedert sich in den Prosoma, der vier Extremitätenpaare besitzt, einschliesslich des ersten Laufbeinpaares. Der zweite Teil des Körpers ist durch Querfurchen in mehrere Segmente unterteilt und trägt die weiteren Laufbein-Paare.
Die Anzahl der Beine ist typischerweise 8, bei einigen Arten gibt es jedoch bis zu sechs Paare (also 12 Beine). Der Abdomen (Opisthosoma) ist extrem reduziert. Die Größe ist je nach Spezies sehr variabel (0,1cm bis 90cm).
Pycnogoniden kommen in fast allen marinen Lebensräumen vor und haben ein breites Nahrungsspektrum.Sie sind aber je nach Spezies häufig auf eine bestimmte Nahrung spezialisiert.
Interessant ist, dass das Männchen die Eier trägt, bis sich die Larven entwickelt haben.
Pycnogoniden werden manchmal über Lebendgestein in das Aquarium gebracht, können sich dort jedoch nicht lange halten, da sie häufig Nahrungsspezialisten sind.
Nymphon signatum wurde 1902 von Karl August Möbius anhand von Exemplaren beschrieben, die während der Deutschen Tiefseeexpedition an Bord des Forschungsschiffs Valdivia (1898–1899) gesammelt wurden.
Das Artepitheton „signatum“ ist Latein und bedeutet „gekennzeichnet“. Der Artname bezieht sich auf die charakteristischen roten Zeichnungen an Körper und Beinen dieser Asselspinne.
Die scharlachrote Asselspinne Nymphon signatum hat einen kleinen Körper und spinnenartige Beine.Sie kann farblich variabel sein, ist aber meist rosa bis tiefrot.Sie kann auch blau und weiß gemustert sein. Die Asselspinne bewegt sich sehr langsam in flachen Riffen bis unterhalb der Gezeitenzone..Nymphon signatum ernährt sich von Hydrozoen.
Nymphon signatum kommt vorwiegend in flachen Subtidalzonen der südafrikanischen Küste vor und bevorzugt Felsriffe und Kelpwälder. Sie lebt in gemäßigten Küstengewässern mit mäßiger Strömung und ist typischerweise vom Gezeitenbereich bis in Tiefen von etwa 50 m anzutreffen, wobei in einigen Fällen auch Tiefen bis zu 100 m dokumentiert wurden.
Die rund 1720 Arten der Asselspinnen (Pycnogonida, auch Pantopoda) sind keine Spinnentiere, sondern bilden eine eigene Klasse innerhalb der Kieferklauenträger (Chelicerata). Die Pycnogoniden fallen vor allem durch einen winzigen langen Körper auf, der vergleichsweise riesige acht Beine trägt. Der Vorderkörper gliedert sich in den Prosoma, der vier Extremitätenpaare besitzt, einschliesslich des ersten Laufbeinpaares. Der zweite Teil des Körpers ist durch Querfurchen in mehrere Segmente unterteilt und trägt die weiteren Laufbein-Paare.
Die Anzahl der Beine ist typischerweise 8, bei einigen Arten gibt es jedoch bis zu sechs Paare (also 12 Beine). Der Abdomen (Opisthosoma) ist extrem reduziert. Die Größe ist je nach Spezies sehr variabel (0,1cm bis 90cm).
Pycnogoniden kommen in fast allen marinen Lebensräumen vor und haben ein breites Nahrungsspektrum.Sie sind aber je nach Spezies häufig auf eine bestimmte Nahrung spezialisiert.
Interessant ist, dass das Männchen die Eier trägt, bis sich die Larven entwickelt haben.
Pycnogoniden werden manchmal über Lebendgestein in das Aquarium gebracht, können sich dort jedoch nicht lange halten, da sie häufig Nahrungsspezialisten sind.
Nymphon signatum wurde 1902 von Karl August Möbius anhand von Exemplaren beschrieben, die während der Deutschen Tiefseeexpedition an Bord des Forschungsschiffs Valdivia (1898–1899) gesammelt wurden.
Das Artepitheton „signatum“ ist Latein und bedeutet „gekennzeichnet“. Der Artname bezieht sich auf die charakteristischen roten Zeichnungen an Körper und Beinen dieser Asselspinne.
Die scharlachrote Asselspinne Nymphon signatum hat einen kleinen Körper und spinnenartige Beine.Sie kann farblich variabel sein, ist aber meist rosa bis tiefrot.Sie kann auch blau und weiß gemustert sein. Die Asselspinne bewegt sich sehr langsam in flachen Riffen bis unterhalb der Gezeitenzone..Nymphon signatum ernährt sich von Hydrozoen.
Nymphon signatum kommt vorwiegend in flachen Subtidalzonen der südafrikanischen Küste vor und bevorzugt Felsriffe und Kelpwälder. Sie lebt in gemäßigten Küstengewässern mit mäßiger Strömung und ist typischerweise vom Gezeitenbereich bis in Tiefen von etwa 50 m anzutreffen, wobei in einigen Fällen auch Tiefen bis zu 100 m dokumentiert wurden.






Johan Swanepoel, Südafrika