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Haltungserfahrungen

Bodianus opercularis thumbnail

sea-shepherd @ Bodianus opercularis am 10.06.17

Bodianus-Lippfische gehören per sé nicht zu den "Feingeistern" sondern outen sich eher als Raubeine. Bodianus opercularis macht hier leider keine Ausnahme. Ich halte seit 2 Jahren ein Paar in meinem 1600L Becken - mit ca. 15cm werden diese recht groß, vor allem weil diese extrem aktive Schwimmer sind die zum Teil mit einem Affenzahn durchs Becken fetzen. Bei der Fütterung sind diese absolut unproblematisch. Wenn es auf "Sonnenuntergang" zugeht wird auch oftmals heftig gebalzt wobei der gesamte zur Verfügung stehende Schwimmraum genutzt wird. Soweit die positiven Seiten des Fisches.
Ich kann in Ermangelung von anderen Erfahrungen nicht beschreiben ob dies ein allgemeines Verhaltensmuster ist, oder meine hier aus der Art schlagen, aber mein Paar ist extram aggressiv. Jede Art von Grundel wird auf das Heftigste attackiert - ein Paar V. puellaris und ein weiteres Paar V. sexguttata hat noch nicht einmal beim Einsetzen den Boden erreicht sonder wurde regelrecht in der Luft zerfetzt. Ebenso erging es einem Paar Scooter-Blennies. Ein Paar Goldkopf-Grundeln die auf Grund ihrer Größe in einen sicheren Unterschlupf flüchten könnten werden regelrecht bewacht sodaß diese kaum ihren Bau verlassen können. Auch andere Lippfische werden zum Teil heftig angegangen - so muß ich regelmäßig Lippfische aus dem Ablaufschacht heraus fischen da diese sich hierhin geflüchtet haben.
Prinzipiell ein interessanter und auch echt schöner Fisch, aber zumindest bei eigentlich in einem gemischten Riffbecken auf Grund des Verhaltens anderer Fische gegenüber nicht tragbar.

Pseudanthias cooperi thumbnail

sea-shepherd @ Pseudanthias cooperi am 28.12.16

P. cooperi kommt selten in den Handel - das liegt wohl am Verbreitungsgebiet das in die tieferen Wasserschichten der Riffe liegt. P. cooperi erreicht eine Größe wie P. squamipinnis oder auch P. bimaculatus.
P. cooperi zeigt sich bei entsprechenden Wasserwerten als ausdauernder Pflegling der sich nach meinen gemachten Erfahrungen nicht mit anderen Anthias vergesellschaften läßt. Das Aggressionspotential anderen Anthias gegenüber ist enorm - P. tuka, P. evansi und P. flavoguttatus wurden regelrecht eliminiert. Ähnlich wie bei P. bimaculatus sind die Männchen untereinander absolut unverträglich.
Futter wird alles angenommen was in den Schnabel paßt - wenn gut eingewöhnt ein unkomplizierter Fisch.

Pseudanthias bimaculatus thumbnail

sea-shepherd @ Pseudanthias bimaculatus am 28.12.16

P. bimaculatus gehört zu den größeren Anthias - vom Verhalten und der Haltbarkeit würde ich diesen etwa mit P. squamipinnis vergleichen. Lediglich die Aggressivität unter den Männchen ist deutlich stärker ausgeprägt. Bei mir wurde in einem 1.800L Becken kein 2.Männchen geduldet und bis zum Tod gejagd. Gegenüber anderen Anthias zeigt sich P. bimaculatus uninteressiert oder zumindest nicht territorial. Ich halte diese mit zwei anderen Arten problemlos zusammen. Futter und Fütterung ist unkritisch - es werden bei mir sogar Pellets und Flocken gefressen.

Pygoplites diacanthus thumbnail

sea-shepherd @ Pygoplites diacanthus am 31.08.16

Bei Großkaisern schlagen prinzipiell zwei Herzen in meiner Brust denn die meisten Aquarianer können meist der Versuchung nicht widerstehen diese schönen Fisch mit nachhause zu nehmen obwohl klar ist das die räumlichen Mindestbedingungen nicht geboten werden können. Der Pfauenkaiser macht hier meiner Meinung nach keine Ausnahme.

Ich habe mir vor Jahre ein Paar in mein 1600L Becken geholt was ich Stand heute schon als grenzwertig in Anbetracht der Endgröße der Tiere betrachte. Diese stehen bei mir exzellent, fressen praktisch alles was an Futter angeboten wird. Die regelmäßige (täglich) Zufütterung von Algen sehe ich als essentiell an - eine abwechslungsreiche Futtergabe aber reicht meiner Erfahrung nach nicht aus um diese Tiere davon abzuhalten sich an Korallen zu vergreifen. Da macht die Gelegenheit einfach Diebe. Bei mir wurde mein Becken zur Zooanthus-freien Zone erklärt d.h. innerhalb von 2 Wochen waren sämlichte Steine kahlgefressen - gut hochwertiges Lebendfutter aber nicht wirklich zielführend. Ab und an vergreifen sie sich an meinen Lederkorallen die aber ob ihrer Größe das ganz gut verkraften.
Merkwürdig haben sich die Kaiser bei mir verhalten wenn neue Korallen ins Becken eingebracht werden. So wurde eine Catalaphyllia die im Becken war ignoriert aber eine zweite die nachträglich eingebracht wurde binnen Minuten zerlegt. Ähnliche Effekte konnte ich auch bei weiteren LPS wie einer Cynarina oder bei Trachphyllia beobachten.

Aus meiner Erfahrung wichtig bei der Anschaffung ist das die Tiere nicht zu groß und nicht zu klein sind. Die kleinen haben oft irreparable Schäden beim Transport erlitten und die großen sind meist nicht ans Futter zu bringen. Eine Größe von 6-8cm hat bei mir wunderbar funktioniert. Als Paar eine Schau und echte Bereicherung im Becken. Als Einzelfisch würde ich diese nie halten zudem sich die Geschlechter ab einer bestimmten Größe recht gut unterscheiden lassen.

Genicanthus watanabei thumbnail

sea-shepherd @ Genicanthus watanabei am 31.08.16

Für mich der empfindlichste unter den Lyra-Kaisern - als Paar schwer zu bekommen und dann auch sehr teuer. Sehr anfällig für Hautkrankheiten und Ektoparasiten. Selbst nach Jahren der Haltung im Aquarium werden Veränderungen der Wasserqualität oder generell der Haltungsbedingungen sofort mit Verpilzung der Flossen und der Haut quittiert. Ein aktiver Schwimmer der ein gut strukturiertes Becken braucht das ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Versteckmöglichkeiten und Schwimmraum bietet. Am besten nur als Jungtiere kaufen da ausgewachsene Exemplare oft nur schwer oder garnicht ans Futter zu bringen sind und damit potentielle Toteskandidaten darstellen. Meist führt der Weg über Lebenfutter und dann Frostfutter - bei mir fressen sie mittlerweile auch Pellets und Flockenfutter. Ich habe die Erfahrung gemacht das in der Eingewöhnungsphase hier Futterneid keinen Mehrwert bringt um einen Freßreiz auszulösen wie etwa bei anderen Fischen. Wenn die Haltungbedingungen aber passen und die Tiere sich gut eingelebt haben ist dieser Fisch eine Bereicherung für jedes Becken.

"Was ist das?"

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sea-shepherd @ Korallen & Co am 31.12.13

Protopalythoa - potentiell giftig

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sea-shepherd @ Verschiedenes am 04.09.13

Eventuell auch ein Plattwurm aus der Gattung Dugesia

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sea-shepherd @ Verschiedenes am 04.09.13

Mit Sicherheit ein Vertreter aus der Familie Tubularia. Genaueres läßt sich aber nicht sagen da in dieser Ansicht nur der Fuß der Schnecke zu erkennen ist.