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Pygoplites diacanthus Pfauenkaiserfisch

Pygoplites diacanthus wird umgangssprachlich oft als Pfauenkaiserfisch bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 2000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

Wissenschaftlich:
Pygoplites diacanthus 
Umgangssprachlich:
Pfauenkaiserfisch 
Englisch:
Angelfish, Bluebanded Angelfish, Empress Angelfish, Regal Angelfish, Regal Angelfish pasific, Royal Angelfish, Royal Empress Angel, Royal Empress Angelfish 
Kategorie:
Kaiserfische 
Synonyme:
  • Chaetodon diacanthus (Boddaert, 1772)
  • Holacanthus diacanthus (Boddaert, 1772)
  • Pygoplites boddaerti (Gmelin, 1789)
  • Pygoplites dux (Gmelin, 1789)
 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Pomacanthidae (Familie) > Pygoplites (Gattung) > diacanthus (Art) 
Erstbestimmung:
(Boddaert, 1772) 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Australien, Bangladesch, Britisches Territorium im Indischen Ozean, Chagos-Archipel, China, Cookinseln, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Französisch-Polynesien, Golf von Oman, Guam, Howlandinsel, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Israel, Japan, Jordanien, Kambodscha, Kenia, Kiribati, Komoren, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar, Nauru, Neukaledonien, Nikobaren, Niue, Nördliche Mariannen, Ost-Afrika, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Phoenixinseln, Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sudan, Tahiti, Taiwan, Tansania, Thailand, Tokelau, Tonga, Tuamotu-Archipel, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, Vanuatu, Vietnam, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel, Yemen 
Meerestiefe:
1 - 50 Meter 
Größe:
18 cm - 25 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Algen, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Korallen(polypen), Krill (Euphausiidae), Löwenzahn, Muschelfleisch, Mysis (Schwebegarnelen), Nahrungsspezialist, Salat 
Aquarium:
~ 2000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
kein Anfängertier 
Nachzucht:
keine 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
zuletzt bearbeitet:
2017-11-27 22:02:43 

Haltungsinformationen

Pygoplites diacanthus (Boddaert, 1772)

Pygoplites diacanthus (Pfauen-Kaiserfisch) ist die einzige Art der Gattung Pygoplytes aus der Familie der Kaiserfische (Pomacanthidae). Sie sind im Riff meist Einzelgänger, oder als Paar unterwegs.

Aquaristische Haltung:
Kaiserfische sind oft traumhaft schön, erreichen aber auch eine gewisse Größe. Die Haltung in zu kleinen Aquarien ist daher ein No Go. Man sollte ihnen daher ein ausreichend großes Aquarium anbieten können. Weiterhin muss man bedanken das bisweilen Großkaiser an Korallen gehen können. Das sollte man einfach mit einkalkulieren.

Am besten erwirbt man einen Fisch, der schon beim Händler an das Futter geht, idealerweise auch schon an Flockenfutter.

Vieles hängt bei dem Fisch an der Qualität der Hälterungsanlage und dem Transport. Im Becken einer der schönsten Kaiserfische, der sich auch oft schnell einlebt. Wenn einmal im Becken etabliert, wirft ihn so schnell nichts mehr um.
Vorsicht, kann an Korallen zupfen. Bevorzugt Weich- und Lederkorallen sowie Krustenanemonen.

Wir können sagen, dass er am Altbestand nichts macht, kommt aber eine neue Weich- oder Lederkoralle rein, und die ihm nicht passt, dann frisst er daran. Fische, die im Handel nichts fressen, sollte man nicht erwerben, es sind oftmals Todeskandidaten.

Anders als früher, würden wir ihn auch im Wirbellosenbecken halten, dort sind die Chancen des Überlebens höher, als im reinen Fischbecken, wobei das auch geht, wenn er Futter annimmt.

Wichtiger Hinweis von Klaus Schatz zu den Färbungen:
Gelbbäuche kommen aus dem Indischen Ozean (Ostafrika, Sri Lanka, Malediven, Indonesien) und Rotem Meer. Sie sind generell leichter an Ersatzfutter zu bringen Blaubäuche aus dem Pazifik (Indonesien, Philippinen) Sie scheinen stärker auf bestimmtes Futter spezialisiert zu sein und verweigern oft (meist) Ersatzfutter. Sie sind viel schwächer gefärbt.

Pygoplites aus Madagaskar fressen so gut wie alle Tiere Ersatzfutter (inklusive Granulat) und zeigen, nach meiner Meinung, die schönste und kräftigste Färbung.

Synonyme:
Chaetodon diacanthus Boddaert, 1772
Holacanthus diacanthus (Boddaert, 1772)
Pygoplites boddaerti Gmelin, 1789
Pygoplites dux Gmelin, 1789

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Pomacanthidae (Family) > Pygoplites (Genus)



Bilder

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Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

Platte am 27.11.17#28
Ich halte meinen Pygo bereits seit Februar 2004 in meinem 750 Literbecken mit 95%igen Sps-Korallenbesatz. Ab und Zu vergreift er sich an Scheibenanemonen oder einer Lederkoralle, die er jedoch nicht ernsthaft schädigt. Bisher absolut problemloser Fisch.
sea-shepherd am 31.08.16#27
Bei Großkaisern schlagen prinzipiell zwei Herzen in meiner Brust denn die meisten Aquarianer können meist der Versuchung nicht widerstehen diese schönen Fisch mit nachhause zu nehmen obwohl klar ist das die räumlichen Mindestbedingungen nicht geboten werden können. Der Pfauenkaiser macht hier meiner Meinung nach keine Ausnahme.

Ich habe mir vor Jahre ein Paar in mein 1600L Becken geholt was ich Stand heute schon als grenzwertig in Anbetracht der Endgröße der Tiere betrachte. Diese stehen bei mir exzellent, fressen praktisch alles was an Futter angeboten wird. Die regelmäßige (täglich) Zufütterung von Algen sehe ich als essentiell an - eine abwechslungsreiche Futtergabe aber reicht meiner Erfahrung nach nicht aus um diese Tiere davon abzuhalten sich an Korallen zu vergreifen. Da macht die Gelegenheit einfach Diebe. Bei mir wurde mein Becken zur Zooanthus-freien Zone erklärt d.h. innerhalb von 2 Wochen waren sämlichte Steine kahlgefressen - gut hochwertiges Lebendfutter aber nicht wirklich zielführend. Ab und an vergreifen sie sich an meinen Lederkorallen die aber ob ihrer Größe das ganz gut verkraften.
Merkwürdig haben sich die Kaiser bei mir verhalten wenn neue Korallen ins Becken eingebracht werden. So wurde eine Catalaphyllia die im Becken war ignoriert aber eine zweite die nachträglich eingebracht wurde binnen Minuten zerlegt. Ähnliche Effekte konnte ich auch bei weiteren LPS wie einer Cynarina oder bei Trachphyllia beobachten.

Aus meiner Erfahrung wichtig bei der Anschaffung ist das die Tiere nicht zu groß und nicht zu klein sind. Die kleinen haben oft irreparable Schäden beim Transport erlitten und die großen sind meist nicht ans Futter zu bringen. Eine Größe von 6-8cm hat bei mir wunderbar funktioniert. Als Paar eine Schau und echte Bereicherung im Becken. Als Einzelfisch würde ich diese nie halten zudem sich die Geschlechter ab einer bestimmten Größe recht gut unterscheiden lassen.
alfredgruber am 01.01.14#26
Nach 4 Jahren kann ich über meinen Pygo einen Erfahrungsbericht abgeben.
1. Wer schreibt, dass das Tier leicht zu halten ist und unproblematisch ist, der ist verantwortungslos. Ich hatte einfach nur Glück. Er fraß bei mir von Anfang an Pellets! Nur sind die Tiere sehr unterschiedlich, wie auch jeder Mensch! Der Eine ist Agressiv, der Andere sanft etc. Wichtig scheint mir das Futterangebot. Norialgen oder sonstiges Grünzeugs ist seht wichtig!!!!!! Schwämme oder andere Korallen rührt er bei mir nicht an. Das hat aber nichts zu sagen. Also, ich würde mir das heute zehn mal überlegen, ob ich mir nochmals so ein schönes Tier kaufen würde. Es steht in keinem Verhältnis zu den Ausfällen, die man so lesen kann. Scheinbar sind es 95%. Dann lieber ein paar Fahnenbarsche rein und man hat ein
ruhiges Gewissen.

Alfred Gruber
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