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Gnathophyllum americanum Gestreifte Harlekingarnele, Hummelgarnele

Gnathophyllum americanum wird umgangssprachlich oft als Gestreifte Harlekingarnele, Hummelgarnele bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater

Gnathophyllum americanum


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater . Please visit www.underwaterkwaj.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
863 
AphiaID:
107607 
Wissenschaftlich:
Gnathophyllum americanum 
Umgangssprachlich:
Gestreifte Harlekingarnele, Hummelgarnele 
Englisch:
Striped Bumblebee Shrimp, Bumblebee Shrimp 
Kategorie:
Garnelen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Palaemonidae (Familie) > Gnathophyllum (Gattung) > americanum (Art) 
Erstbestimmung:
Guérin-Méneville, 1855 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Andamanen und Nikobaren, Australien, Australinseln (Tubuai-Inseln und Bass-Inseln), Cayman Inseln, Cookinseln, Costa Rica, Djibouti, Französisch-Polynesien, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Golf von Guinea, Hawaii, Indonesien, Indopazifik, Kanada Ost-Pazifik, Kenia, Komoren, La Réunion, Madagaskar, Marquesas-Inseln, Mauritius, Mayotte, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Neukaledonien, Niue, Norforkinsel, Ost-Pazifik, Osterinsel (Rapa Nui), Philippinen, Pitcairn Gruppe, Queensland (Ost-Australien), Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Tahiti, Taiwan, Tansania, Tokelau, Tonga, Tuamotu-Archipel, Tuvalu, USA, Wallis und Futuna, West-Atlantik, West-Pazifik, Zentral-Pazifik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 50 Meter 
Habitate:
Algenzonen, Meerwasser, Sandige Meeresböden 
Größe:
1 cm - 2 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Karnivor (fleischfressend), Räuberische Lebensweise 
Aquarium:
~ 50 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-02-13 19:49:58 

Haltungsinformationen

Guérin-Méneville, 1855 [in Guérin-Méneville, 1855-1856]

Das Farbmuster indopazifischer Exemplare unterscheidet sich von dem atlantischer Exemplare. Im Atlantik sind die dunkelbraunen Querstreifen deutlich breiter als die abwechselnden weißen oder cremefarbenen Streifen. Auch das Farbmuster am Vorderteil des Carapax ist unterschiedlich.

Lebt in der Natur meist auf dem Seeigel Heterocentrotus mamillatus, manchmal auch auf Seewalzen.

Gnathophyllum americanum ist in Kwajalein recht häufig, findet sich aber fast immer in der Nähe großer Seeanemonen, insbesondere von Stichodactyla haddoni in Halimeda-Beständen. Sie halten sich meist auf dem Sand oder den Algen um die Anemone herum auf, manchmal auch auf dem Sand darunter. Gelegentlich sieht man sie auch auf der großen Seegurke Thelenota ananas in sandigen Lagunenbereichen. Die Art kommt in Kwajalein in zwei Farbvarianten vor: der häufigeren schwarz-orange-weißen und der weniger häufigen, aber dennoch nicht seltenen gelb-schwarzen.

An sich denkt wohl kaum jemand, dass es sich hierbei um eine Harlekingarnele handelt.Sie frisst zwar keine Seesterne, dafür die Saugfüsse von ihnen.Sofort nach dem Einsetzten von zwei Exemplaren(Paarhaltung wäre auch hier anzuraten, zumindest sollte man es versuchen), fingen beide an, Asterina-Sternchen die Saugfüsse abzufressen.Allerdings gingen beide auch schnell an jedes Ersatzfutter. Bevorzugt reagieren sie auf Artemia.

Da sie Ersatzfutter nehmen, muss man nicht Angst haben, dass sie, wie die echte Harlekingarnele, dann verhungern. Dieses Tier bekamen wir von Cebu Philippinen, und sie ist bei Erstellung dieses Eintrages recht selten im Handel.

Diese Garnele trägt den Populärnamen "Hummelgarnele", aus der Familie der Harlekin-Garnelen, das bedeutet: Sie frisst sehr gerne Artemia oder ähnliches Frostfutter, aber auch die Saugnäpfe von Seeigeln, Seesternen etc. Bitte bedenkt dies, wenn Ihr Euch überlegt, eine dieser Garnelen zu erwerben, und ihr pflegt schon z.B. Seeigel.

Diese Garnele ist überhaupt nicht scheu und bewegt sich im ganzen Aquarium - auch tagsüber! Unser Sohn Patrik pflegt sie in einem 60 L Aquarium ohne Lippfische, nur mit Barschartigen (See-Anemonenfisch) und zwei Lysmata-Garnelen.

Die Garnele scheint sich im Sprung zu "ducken", rollt sich dabei - ähnlich wie ein Igel - klein zusammen und schiesst nach vorne.
So überwindet diese Garnele im Becken unseres Sohnes immer wieder bestimmte Stellen, an denen die Strömung stärker ist.

In dem 60 L Aquarium befindet sich auch eine Kupferanemone, mit der die Garnele keinerlei Probleme hat. Die Garnele macht der Anemone auch nix.

Aus heutiger Sicht eher nur etwas füs Nanoriffbecken mit zartem Besatz.

Synonyme:
Gnathophyllum fasciolatum Stimpson, 1860
Gnathophyllum minuscularium Armstrong, 1940
Gnathophyllum pallidum Ortmann, 1890
Gnathophyllum tridens Nobili, 1906
Gnathophyllum zebra Richters, 1880

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 13.02.2026.
  2. SeaLifeBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. underwaterkwaj (en). Abgerufen am 13.02.2026.



Bilder

Juvenil (Jugendkleid)


Variante 1

Gnathophyllum americanum
1

Variante 2


Allgemein

Bumblebee Shrimp, Gnathophyllum americanum on Cushion Sea Star, 2019
1
Gnathophyllum americanum , La Reunion 2014
1
Gnathophyllum americanum,Bumble bee shrimp, La Reunion 2016
1
1

Erfahrungsaustausch

am 12.11.15#5
Kann leider nicht bestätigen, das diese Garnele an Asterina geht. Sie hat sehr wohl Hunger, denn sie nagt bevorzugt an meiner Tridacna Maxima. Sitzt die meiste Zeit am Schalenrand und zwickt in den Mantellappen der Muschel sobald diese sich wieder weit öffnet. Daraufhin zieht diese sich natürlich wieder zusammen. Geht den ganzen Tag so. Auch ein Versetzen der Muschel im 500 Liter Becken half nicht. Nach ein paar Stunden, saß die Garnele wieder an der Muschel. Ersatzfutter nimmt die Garnele sehr gerne an. Muss mich der Muschel wegen aber wohl von Ihr trennen. Selbst die Asterina auf der Tridacna werden ignoriert.
am 27.07.09#4
Nun halte ich sie eine ganze Weile und habe eine Vermutung der Geschlechterunterscheidung.
Eines meiner beiden Pummelchen hat sich im Laufe der Zeit einen starken Gelbton angenommen, wärend das andere Tier weiterhin weiß / hell geblieben ist.
Ist nur eine Vermutung, aber vieleicht hat ja jemand anders eine ähnliche Beobachtung gemacht.


am 21.06.09#3
Ich kann auch nicht bestätigen, dass sie die kleinen Seesterne fressen würde.
Statt dessen knabbert sie an meinen Schnecken und meiner Tridacna rum.
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