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Thalassianthus aster Seeaster oder Stern-Meerblume

Thalassianthus aster wird umgangssprachlich oft als Seeaster oder Stern-Meerblume bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Eingestellt von robertbaur.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
906 
AphiaID:
291206 
Wissenschaftlich:
Thalassianthus aster 
Umgangssprachlich:
Seeaster oder Stern-Meerblume 
Englisch:
Fuzzy-tipped Or Lace-tipped Anemone 
Kategorie:
Anemonen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Actiniaria (Ordnung) > Thalassianthidae (Familie) > Thalassianthus (Gattung) > aster (Art) 
Erstbestimmung:
Rüppell & Leuckart, 1828 
Vorkommen:
Ägypten, Eritrea, Golf von Akaba, Indopazifik, Israel, Japan, Molukken, Nord-Pazifik, Rotes Meer, Saudi-Arabien, Tansania, West-Pazifik, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
- 1,5 Meter 
Größe:
4 cm - 5 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-09-07 15:46:34 

Haltungsinformationen

Thalassianthus aster Rüppell & Leuckart, 1828

Thalassianthus aster ist eine Seeanemone in der Familie Thalassianthidae. Diese Anemonen bewohnen die unterschiedlichsten Lebensräume, kommen sogar auf anderen beweglichen wirbellosen Tieren wie Einsiedlerkrebsen vor.

In der Aquaristik gilt Thalassianthus aster als eine Schädlingsanemone, ähnlich wie Majano / Aiptasia-Anemonen. Es ist eine kleine, etwas grün-bräunliche Anemone. Wird bis zu 5 cm groß. Sie reproduzieren sich schnell und nesseln ähnlich wie Aiptasien (Glasrosen). Es sind keine natürlichen Freßfeinde in der Aquaristik bekannt.

Thalassianthus aster kann sich sehr schnell vermehren und ist bei Aquarianern häufig schon zur Plage geworden. Siehe Kommentare. Als Tip zur Bekämpfung wird der Fähnchenfalterfisch (Chaetodon auriga) von Aquarianern genannt.

Synonyme:
Epicladia quadrangula Hemprich & Ehrenberg in Ehrenberg, 1834
Thalassianthes aster Rüppell
Thallasianthus aster

Unterarten (2)
Subspecies Thalassianthus aster fuscus (nomen dubium)
Subspecies Thalassianthus aster griseus (nomen dubium)

Weiterführende Links

  1. Wikipedia (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 12.06.16#7
Ich habe mir Seeastern mit einem SPS Ableger von privat eingeschleppt und kann nur ausdrücklich von diesen Anemonen warnen. Sie vermehren sich exponentiell und bedrängen alles was ihnen in die Quere kommt. Habe schon überlegt das Becken auszuräumen. Ein befreundeter Händler hat mit dann den Tip gegeben einen Chaetodon auriga einzusetzen. Der schwimmt nun seit einer Woche im Becken und hat schon einen Teil der Pest vernichtet. Er wird aber sicher noch einige Wochen brauchen.
am 24.07.13#6
Ich habe mir diese kleine Anemone über Korallenableger eingeschleppt und sie lange Zeit nicht ernst genommen.
Sie hat ein enormes Vermehrungspotential und sollte definitiv als Plage eingestuft werden!

Alle meine Versuche diese einzudämmen sind bis jetzt gescheitert und leider musste ich auch schon des öfteren lesen, dass sie aus Unkenntnis an andere Aquarianer weitergegeben werden.

Ich kann jedem nur dazu raten, diese Anemonen sofort zu entfernen, solange es noch möglich ist.


am 22.03.10#4
Habe mir diese Anemone durch lebendes gestein eingebracht. Bevorzugt starke Beleuchtung. Vermehrt sich sehr schnell und wird wie bei mir zu Plage! Komischerweise hatte ich im Refugium auch viele Tiere, die aber jetzt alle weg sind. Dort leben auch 4 tanzgarnelen, daher denke ich das diese die Anemonen gefressen haben, obwohl dort genügend andere weichtiere wie Xenia und anthelia vorhanden sind. Ansonsten kann ich keine anderen tiere erkennen die dort leben bzw. potentielle Fressfeinde sein könnten? Anzumerken ist noch, dass die Garnelen mindestens 6 Monate drin sind und die anemonen dann auf einmal weg waren??? Bzgl. nesselgift bin ich mir nicht sicher. ich habe auch Stellen wo Sie direkt an Tridacnas oder Acroporas sitzen ohne merklich zu schädigen. kommt man mit der Hnad dran klebt man aber sofort fest und als ich mein altes becken ausgeräumt habe hatte ich am Arm etc auch Nesselverbrennungen. Wegspritzen wie mit Glasroden geht auch. Wenn möglich kann man auch die steine rausholen und die Anemone am Fußrand reitzen, dann löst sie sich sehr gut von alleine.

ich stufe sie aber als "Plage" ein die sofort wenn auftritt bekämpft werden muss. Obwohl zu sagen ist das es im Tierreich keine Plagen gibt, nur bei uns Aquarianern passt es halt oft nicht!
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