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Oculina patagonica Kleinpolypige Steinkoralle

Oculina patagonica wird umgangssprachlich oft als Kleinpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Rafael Medina, Spanien

Copyright Rafael Medina


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Rafael Medina, Spanien Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
7572 
AphiaID:
135210 
Wissenschaftlich:
Oculina patagonica 
Umgangssprachlich:
Kleinpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Oculina Patagonica 
Kategorie:
Steinkorallen SPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Oculinidae (Familie) > Oculina (Gattung) > patagonica (Art) 
Erstbestimmung:
de Angelis, 1908 
Vorkommen:
Ägypten, Alborán-Meer (Mittelmeer), Algerien, Balearen (Mittelmeer), Costa Rica, Golf von Mexiko, Invasive Spezies, Israel, Karibik, Ligurisches Meer (Mittelmeer), Mittelmeer, Nord-Afrika, Panama, Spanien, Straße von Gibralta, Süd-Amerika, Tunesien, Uruguay 
Meerestiefe:
0 - 10 Meter 
Größe:
bis zu 100cm 
Temperatur:
11°C - 28°C 
Futter:
Azooxanthellat und Zooxanthellat, Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-09-25 20:14:13 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Oculina patagonica sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Oculina patagonica interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Oculina patagonica bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

de Angelis, 1908

Das erste Foto dieser Steinkoralle stammt von Rafael Medina, er hat die seltene Koralle am 2. September 2012 in Puntal de la Azohía, Murcia, Spanien aufgenommen, vielen Dank für das schöne Foto.

Der Fachliteratur nach, wird Oculina patagonica als invasive zooxanthellate Koralle oder auch "alien species" bezeichnet, ca. 40 Jahre nach ihrer Erstbeschreibung, in den italienischen Gewässern wurde eine stattliche Kolonie entdeckt, hat die Koralle, die ursprünglich nicht im Mittelmeer heimisch war, den gesamten Mittelmeerraum erobert.
Durch den offenen Suez-Kanal besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Korallenpolypen dieser Art durch Ballastwassertanks von Schiffen auch in das Rote Meer gelangen werden.

Die ursprüngliche Herkunft dieser SPS-Koralle wird aus dem temperierten Südamerika, vielleicht zwischen Nord-Argentinien und Südbrasilien vermutet, siehe hierzu:

The alien coral Oculina patagonica
De Angelis, 1908 (Cnidaria, Scleractinia)
in Algeria and Tunisia by
Stéphane Sartoretto, Jean-Georges Harmelin,
Frédéric Bachet, Nejla Bejaoui, Olivier Lebrun and Helmut Zibrowius aus 2008.

Die Farbe der krustenförmig wachsenden Koralle ist ein gelbbrau bis dunkelorangefarben.

Eine Besonderheit, die die Ausbreitung dieser Koralle erleichtert, ist die Tatsache, dass das Tier zooxanthellat und azooxanthellat ist, je nach Gegebenheit lebt es von seinen potosynthetischen aktiven Endosymbionten oder ernährt sich aktiv durch die Aufnahme von Plankton.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Scleractinia (Order) > Oculinidae (Family) > Oculina (Genus)

Weiterführende Links

  1. Abundance and distribution of the rapid expansive coral Oculina patagonica in the Northern Alborán Sea (Western Mediterranean) (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  2. Corals of the World by Charlie Veron (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. First record of the invasive coral Oculina patagonica de Angelis, 1908 (Cnidaria, Scleractinia) in the Gulf of Mexico (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  4. Global Biodiversity Information Facility (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  5. Growth and photosynthesis of two Mediterranean corals, Cladocora caespitosa and Oculina patagonica, under normal and elevated temperatures (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  6. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  7. Marine fouling invasions in ports of Patagonia (Argentina) with implications forlegislation and monitoring programs (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  8. New insights into Oculina patagonica coral diseases and their associated Vibrio spp. communities (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  9. Oculina patagonica:an on-lessepsian scleractinian coral invading the Mediterranean Sea (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  10. SCLERACTINIAN OCULINA PATAGONICA DE ANGELIS, 1908 EL-KALA ALGERIA (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  11. Sea Urchins Predation Facilitates Coral Invasion in a Marine Reserve (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  12. Sipuncula inhabiting the coral Oculina patagonica in the western Mediterranean Sea (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  13. The alien coral Oculina patagonica De Angelis, 1908 (Cnidaria, Scleractinia) in Algeria and Tunisia (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  14. The invasive coral Oculina patagonica has not been recently introduced to the Mediterranean from the western Atlantic. (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  15. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

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Allgemein

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