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Scyllarides squammosus Stumpfer Bärenkrebs

Scyllarides squammosus wird umgangssprachlich oft als Stumpfer Bärenkrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Alan Sutton, Tansania

PN0A3048_Scyllarides squammosus, Tanzania 2022


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Alan Sutton, Tansania Alan Sutton. Please visit seaunseen.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
7539 
AphiaID:
210089 
Wissenschaftlich:
Scyllarides squammosus 
Umgangssprachlich:
Stumpfer Bärenkrebs 
Englisch:
Scaly Slipper Lobster, Blunt Slipper Lobster 
Kategorie:
Krebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Scyllaridae (Familie) > Scyllarides (Gattung) > squammosus (Art) 
Erstbestimmung:
(H. Milne Edwards, ), 1837 
Vorkommen:
Australien, Bismarck Archipel, China, Djibouti, Fidschi, Golf von Oman / Oman, Hawaii, Indischer Ozean, Indonesien, Japan, Kenia, Madagaskar, Marshallinseln, Mauritius, Mosambik, Neukaledonien, New South Wales (Ost-Australien), Okinawa, Ost-Afrika, Papua-Neuguinea, Queensland (Ost-Australien), Rotes Meer, Salomon-Inseln, Salomonen, Seychellen, Somalia, Taiwan, Tansania, Tuvalu, Vanuatu, Vereinigte Arabische Emirate, Wallis und Futuna, West-Australien 
Meerestiefe:
5 - 120 Meter 
Größe:
bis zu 40cm 
Temperatur:
21.5°C - 28.6°C 
Futter:
Garnelen, Karnivor (fleischfressend), Muscheln (Mollusken), Räuberische Lebensweise, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Seeigel, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2022-03-25 19:26:42 

Haltungsinformationen

(H. Milne Edwards, 1837)

Dieser Bärenkrebs versteckt sich tagsüber in Riffen und steinigen Bereichen und geht erst mit Einbruch der Dunkelheit auf die Suche nach seiner Hauptnahrung, die aus Muscheln besteht, die er mit seinem kräftigen Schweren knackt. Sie fressen darüber hinbaus eine Vielzahl von Weichtieren, Garnelen und Seeigeln. Mit ihren kräftigen Beinen ziehen sie Mollusken auseinander. Tagsüber graben sich im Sand ein oder verstecken sich in Riffen. Zu ihren Hauptfeinden gehören Drückerfische, Zackenbarsche und Tintenfische.

Der Bärenkrebs ist überwiegend hell rotbraun gefärbt, in einigen Bereichen gemischt mit gelb. Das erste Segment des Schwanzes ist hellgelb mit drei charakteristischen kreisförmigen braunen Flecken darauf. Die Augen sind mit orangefarbenen Punkten umrandet. Abhängig davon, wie lange der Zeitraum seiner Häutung zurückliegt, gibt es oft reichlich Algen- und anderes Bewuchs auf seinem Panzer. Der Körper ist abgeflacht und die Oberseite ist mit kurzen Haaren und Warzen bedeckt. Die Beine haben eine hellere orange-gelbe Farbe und sind an den Gelenken lila.

Mit ihrer abgeflachten Form können sie sich gut in Ritzen verstecken. Sie sind extrem scheu und ziehen sich beim Anblick eines Tauchers in eine Felsspalte oder ein Loch zurück. Sie können ziemlich schnell rückwärts schwimmen, um Raubtieren zu entkommen, indem sie mit ihrem Schwanz schlagen.

Sie kommen an Fels- und Korallenriffen im Indo-Westpazifik in einer Tiefe von 5 bis 120 Metern vor.

Synonyme:
Scyllarides sieboldi (De Haan, 1841)
Scyllarus sieboldi De Haan, 1841
Scyllarus squammosus H. Milne Edwards, 1837

Weiterführende Links

  1. Marine Species Identification Portal (en) (Archive.org). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. RLS (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. seaunseen.com (en). Abgerufen am 25.08.2022.

Bilder

Allgemein


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