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Dolabella auricularia Seehase, Keilförmiger Seehase, Riesen-Seehase

Dolabella auricularia wird umgangssprachlich oft als Seehase, Keilförmiger Seehase, Riesen-Seehase bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 450 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Chumbefan

Dolabella auricularia

Foto: Chumbe Island 2015, Sansibar, Tansania, Ost-Afrika


Eingestellt von Chumbefan.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
738 
AphiaID:
208629 
Wissenschaftlich:
Dolabella auricularia 
Umgangssprachlich:
Seehase, Keilförmiger Seehase, Riesen-Seehase 
Englisch:
Blunt-end Sea Hare, Eared Sea Hare, Wedge Sea Hare 
Kategorie:
Seehasen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Aplysiida (Ordnung) > Aplysiidae (Familie) > Dolabella (Gattung) > auricularia (Art) 
Erstbestimmung:
(Lightfoot, ), 1786 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Australien, Brunei Darussalam, China, Cookinseln, Fidschi, Französisch-Polynesien, Guam, Hawaii, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, Kambodscha, Kiribati, Korea, Madagaskar, Malaysia, Marshallinseln, Mexiko (Ostpazifik), Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Osterinsel (Rapa Nui), Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Singapur, Süd-Afrika, Taiwan, Thailand, Timor-Leste, Tokelau, Tonga, Tuvalu, Vanuatu, Vietnam, Wallis und Futuna 
Meerestiefe:
1 - 2 Meter 
Größe:
12 cm - 50 cm 
Temperatur:
24°C - 32°C 
Futter:
Algen, Nahrungsspezialist, Nori-Algen 
Aquarium:
~ 450 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-01-21 23:48:48 

Haltungsinformationen

Dolabella auricularia (Lightfoot, 1786)

Es handelt sich hierbei um den größten Seehasen im Indopazifik. Die Färbung variiert von Exemplar zu Exemplar und kann von hellem braun, über Grüntöne bis hin zu fast schwarz reichen.

Hauptvorkommen in der Natur sind Seegraswiesen.
Diese Art soll (laut Seaslugsforum) eine Länge von ca. 12 cm erreichen, Sealifebase hingegen gibt eine maximale Größe von 50cm an.

Ist die am häufigsten im Handeln vorkommende Art.

Achtung beim Einsetzen bzw. Wasserwechsel bzw. Umsetzen in ein anderes Aquarium - Wie alle Seehasen (Nacktschnecken) muss die Anpassung an die Dichte sehr langsam erfolgen, da sehr dichteempflich!

Die Vergesellschaftung mit Garnelen ist nicht ratsam, da die Garnelen den Seehasen bei seiner Arbeit stören bzw. ihn eventuell als Futter betrachten.

Synonyme:
Aplysia ecaudata Rang, 1828
Aplysia gigas Rang, 1828
Aplysia hasselti Férussac in Rang, 1828
Aplysia teremidi Rang, 1828
Aplysia truncata Rang, 1828
Dolabella andersoni Allan, 1941
Dolabella callosa Lamarck, 1801
Dolabella cheni W. K. C. Sun, 1960
Dolabella ecaudata (Rang, 1828)
Dolabella gigas (Rang, 1828)
Dolabella hasselti Férussac in Rang, 1828
Dolabella rumphii Cuvier, 1817
Dolabella rumphii var. maculosa Bergh, 1905
Dolabella scapula O'Donoghue, 1929 (non-binominal)
Dolabella variegata Pease, 1860
Patella auricularia Lightfoot, 1786 (original combination)
Patella scapula Martyn, 1786 (non-binominal)

Weiterführende Links

  1. Sea Slug Forum (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. underwaterkwaj.com (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.



Bilder

Laich


Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 26.07.19#34
Ich hatte eine größere Fadenalgenplage in meinem 200Liter-Becken und habe den Seehasen als Lösung probiert, um ihn irgendwann nach Erledigung der Arbeit weiterzugeben, da er ja doch zu groß werden würde.

Ich habe mich eingelesen und einige Vorbereitungen getroffen: Ich habe die Lysmata-Garnelen abgegeben, habe die Pumpen mit Böschungsmatten gesichert und sogar welche von meinen Fadenalgen mit ins Meerwassergeschäft genommen und vor Ort geprüft, ob sie gefressen werden - was auch gleich geklappt hat.

Ich habe den Hasen langsam angepasst und unter Wasser ins Becken gegeben. Der Hase hat phasenweise einige der Algen gefressen, dann aber immer wieder längere Pausen eingelegt und die Algen ignoriert. Nach zwei Wochen lag das Tier tot im Becken. Bei einem zweiten Versuch hatte ich das gleiche Ergebnis. Ein Seehase kommt mir nicht mehr ins Becken - leider, da es sehr interessante Tiere sind. Ich vermute, dass er doch etwas variableres Futter braucht. Ein Pfaffenhutseeigel und ein Globulus leben seit der Plage auch in meinem Becken, sind damit allein aber auch nicht fertig geworden. Letzendlich habe ich von einem anderen Aquarianer ca. 100 kleine Schnecken (v.a. Täubchenschnecken) geschenkt bekommen, welche die Steine in 2 Tagen blank geputzt haben.
am 19.10.15#33
Hallo, habe den kleinen auch geholt, erstens wegen vieler Aufwuchsalgen, zweitens weil ich ihn bei einem Bekannten sah und ihc ihn für ein lustiges schönes Tier halte.
Das Problem mit den Garnelen kann ich bestätigen, weshalb er jetzt in meinem neuem Becken die Steine säubert.
Die Garnelen sind zwar auch schöne Tiere,
2x Lysmata amboinensis
1x Wurdemani
1x Kükenthali

allerdings würde ich keine mehr neu anschaffen;
da sie schon auf mehrere Tiere sehr nervend und agressiv losgingen.

Auch ein roter Seestern ( Art unbekannt) geht auf ihr Konto.
habe jetzt einen Putzerfisch, welcher die "Arbeit " der Garnelen sichtbar besser erledigt und von den auch kleineren Fischen gerne akzeptiert wird.
Da ich zum Großteil Fische halte, welch bis zu 10 cm sind, ausser einem Fuchsgesicht; sind die mittlerweile 6 bis 10 cm großen Lysmata amboinensis scheinbar zu bedrohlich für die meisten Fische. Sie umklammern regelrecht die kleineren Tiere beim Putzen, was diese natürlich mit Panik stresst.

am 19.10.15#32
Hatte mich wegen einer Algenplage für den Kauf eines Seehasen entschieden. Nach vorsichtiger Eingewöhnung hat das Tier auch sehr gute Arbeit verrichtet und super die Algen abgegrast. Nach ca. einer Woche begann meine Lysmata amboinensis sich für den Hasen zu interessieren. Ich konnte sie immer wieder beobachten wie sie ihn "belästigte" und er sich deshalb immer öfter im Sand vergraben hatte um dem auszuweichen. Die letzten beiden Tage wurde er dazu auch etwas hektisch da die Garnele ihn ständig störte. Heute lag er leblos vor dem Riff und die Garnele saß auf ihm. Ich kann also ebenfalls bestätigen, dass die gemeinsame Haltung von Seehasen und Garnelen problematisch sein kann.
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