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Alveopora gigas Margeritenkoralle

Alveopora gigas wird umgangssprachlich oft als Margeritenkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
686 
Wissenschaftlich:
Alveopora gigas 
Umgangssprachlich:
Margeritenkoralle 
Englisch:
Flower Pot coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Poritidae (Familie) > Alveopora (Gattung) > gigas (Art) 
Erstbestimmung:
Veron, 1985 
Vorkommen:
Australien, China, Hong Kong, Indischer Ozean, Indonesien, Malaysia, Papua-Neuguinea, Sulawesi, Sulusee, Taiwan, West-Pazifik, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
2 - 28,5 Meter 
Größe:
bis zu 50cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Lobstereier, Plankton, Staubfutter, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 200 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
VU gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-10-09 12:23:59 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Alveopora gigas sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Alveopora gigas interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Alveopora gigas bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Veron, 1985

Allgemeines:
Margeritenkorallen, wie zum Beispiel Alveopora und Goniopora, erfeuen sich seit vielen Jahren einer hohen Beliebheit in der Aquarienpflege. Der Hauptunterschied der beiden Arten: Alveopora-Polypen haben 12 Tentakel, Goniopora-Polypen hingegen 24 Tentakel.

Sie sind zum Teil gut haltbar und lassen sich dann oftmals auch gut vermehren.

Sicherlich sind nicht alle Arten gleich über einen Kamm zu scheren, manche gelten auch heute noch als schwierig.
Dennoch, mit den vielen Zusatzmitteln, die wir heute haben, und der ensprechenden Fütterung, ist es einfacher als früher.

Wir wissen, dass viele einen Teil der Ernährung über das Licht decken, aber so richtig fit und von Wachstum geprägt sind dann die Arten, die auch Verwertbares aus dem Wasser filtern können. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Arten denen Staubfutter (planktonisches) zugegeben wird, besser wachsen und auch besser stehen.

Gonioporas und Alveoporas sollten eine bewegte aber niemals direkte Strömung bekommen. Sie gehen sonst nicht mehr auf.

Sie benötigen eine mittlere Lichtstärke und können daher zwischen der Mitte und Bodennähe etabliert werden.

Sie sind nicht ganz so empfindlich auf die Wasserqualität, aber dennoch sollte man auch auch ihnen geringe No3- und Po4-Konzentrationen im Wasser anbieten. Erfahrungsgemäß stehen sie mit Spurenelemenzugaben und häufigeren Salzwechseln besser. Das deutet auch darauf hin, dass sie neben Futter auch vieles andere aus dem Wasser aufnehmen können.

Die Bestimmung der Arten ist trotz guter Nachschlagewerke nicht ganz einfach. Um das zu 100% machen zu können, müsste mal ein Skelett vorliegen haben. Daher müssen auch wir immer wieder Arten als sp. einordnen.

Hinweis: Hierbei handelt es sich um Tier das wir als Ableger von Harald Mülder bekommen haben. Wir konnten es nicht nur pflegen, sondern sogar mehrmals schon vermehren. Ein durchaus haltbares Tier, das wir nicht extra füttern. Keine zu starke Strömung, die am besten wechselnd sein sollte.


Folgende Arten sind bekannt / other Species
Alveopora allingi
Alveopora catalai
Alveopora daedalea
Alveopora excelsa
Alveopora fenestrata
Alveopora gigas
Alveopora japonica
Alveopora marionensis
Alveopora minuta
Alveopora ocellata
Alveopora spongiosa
Alveopora tizardi
Alveopora verrilliana
Alveopora viridis

Ähnlich zu den Arten: Alveopora allingi , Alveopora catalai

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Scleractinia (Order) > Acroporidae (Family) > Alveopora (Genus) > Alveopora gigas (Species)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

schlicht_w am 08.02.19#6
Hallo, das ist der richtige Beitrag????

Ich pflege seit nun mehr zwei Jahren Alveopora eine in grün und weiß.

Beide die selbe Sorte aber jede für sich mag andere Bedingungen .

Die grüne Alveopora steht mir auf dem Boden halbschattig in einer guten durchströmten Zone und hat ein enormes Wachstum zugelegt .

Die weiße wiederum steht bei mir in der mittleren Zone wo die Strömung ruhig ist und ein heller Standort auch diese wächst sehr gut.


Beide Alveopora mögen höheren Phosphat ,der liegt bei mir zwichen 0.03- 0,06 je nach Fütterung, Temperatur liegt bei 24 Grad und ich füttere sie 2 * die Woche mit Staubfutter aus einem Gemisch von Coral dust von Fauna Marin und Reef Pulse von ocean Nutrition direkt mit der Pipette drüber.

Beiden stehen auf Wasserwechsel.....nach dem ww stehen beide mega da ....und lieben es wenn ich die Salzsorte wechsele.

Alveopora sind keine Anfänger Korallen da sie in meinen Augen hohe Ansprüche haben .
Sie sind empfindlich auf Verletzungen und verzeihen diese selten und sind auch kleine Zicken.

PS. ich pflege 2 Arten Alveopora und 30 Arten Gonioporas und jede von ihnen hat ihre eigenen Macken und Ansprüche.

Wo ihr eure Gonioporas und Alveopora hinsetzt werdet ihr im laufe selbst erfahren ...es kann sein das ihr sie des öfteren umsetzten müsst bis sie sich wohlfühlt.
neserius am 10.12.16#3
Empfindlich gegenüber stärkerer Strömung und Fadenalgen. Steht bei mir auch abseits der maximalen Beleuchtungsareale. Keine Zufütterung.
Mim am 28.09.07#2
Alveoporas scheinen sehr empfindlich gegen Luftkontakt zu sein - nach einem versehentlichen Trockenfallen beim Wasserwechsel hat sich eine gut expandierte Kolonie mehr oder weniger spektakulär innerhalb weniger Stunden aufgelöst - das Gewebe ist einfach wie Staub aus den Kelchen gebröselt. Andere Korallen/Tiere verhielten sich nach dem WW nicht auffällig.
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