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Margeritenkoralle Alveopora allingi

Alveopora allingi wird umgangssprachlich oft als Margeritenkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


“From J.E.N. Charlie Veron, Corals of the World.” Foto Houtman Abrolhos Inseln, Australien

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail

Steckbrief

Wissenschaftlich:
Alveopora allingi 
Umgangssprachlich:
Margeritenkoralle 
Englisch:
Alveopora allingi 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Australien, Banggai-Inseln, China, Cookinseln, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Französisch-Polynesien, Golf von Aden, Great Barrier Riff, Guam, Houtman-Abrolhos-Archipel, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Kenia, Kiribati, Komoren, Korallenmeer, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Mauritius, Mayotte, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Norforkinsel, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Samoa, Seychellen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sudan, Taiwan, Tansania, Thailand, Tokelau, Tonga, Tuvalu, Vanuatu, Vietnam, Wallis und Futuna, West-Pazifik, Zentral-Pazifik 
Größe:
bis zu 25cm 
Temperatur:
24°C - 26°C 
Futter:
Plankton, Staubfutter, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 200 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Alveopora allingi sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Alveopora allingi interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Alveopora allingi bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

“From Veron, J.E.N. Corals of the World.”

Alveopora allingi
Hoffmeister, 1925

Allgemeines:
Margerittenkorallen am Beispiel der Alveopora und Goniopora erfreuen sich seit vielen Jahren einer hohen Beliebtheit in der Aquarienpflege. Letztlich sind sie nicht nur farbig sondern bewegen sich auch, eine gute Ergänzung daher für alle Freude von Korallen.

Der Hauptunterschied der beiden Arten ist einfach: Alveopora haben 12 Tentakel, Goniopora hingegen 24 Tentakel.

Sie sind zum Teil gut haltbar und lassen sich dann oftmals auch gut vermehren.
Sicherlich sind nicht alle Arten gleich über einen Kamm zu scheren, manche gelten auch heute noch als schwierig.
Dennoch, mit den vielen Zusatzmitteln die wir heute haben, und der entsprechenden Fütterung, ist es einfacher, als ohne.
Wir wissen, dass viele einen Teil der Ernährung über das Licht decken, aber so richtig fit und von Wachstum geprägt sind dann Arten die auch Verwertbares aus dem Wasser filtern können.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Arten in den Staubfutter (Planktonisches) zugegeben wird, die Tiere besser wachsen und auch besser stehen.

Gonioporas und Alveoporas sollten eine bewegte aber niemals direkte Strömung bekommen.
Sie gehen sonst nicht mehr auf.
Sie benötigen eine mittlere Lichtstärke und können daher zwischen der Mitte und Bodennähe etabliert werden.
Sie sind nicht ganz so empfindlich auf die Wasserqualität, aber dennoch sollte man auch ihnen geringe No3- und Po4-Konzentrationen im Wasser anbieten.
Erfahrungsgemäß stehen Sie mit Spurenelementzugaben und häufigeren Salzwechseln besser.
Das deutet auch darauf hin, dass sie neben Futter auch vieles andere aus dem Wasser aufnehmen können.

Die Bestimmung der Arten ist trotz guter Nachschlagewerke nicht ganz einfach.
Um das zu 100% machen zu können müsste mal ein Skelett vorliegen haben.
Daher müssen auch wir immer wieder Arten als sp. einordnen.

Ähnliche Art: Alveopora gigas

Synonym:
Alveopora mortenseni Crossland, 1952

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Scleractinia (Order) > Acroporidae (Family) > Alveopora (Genus) > Alveopora allingi (Species)

Source reference: Veron (2000). Taxonomic references: Wells (1954), Veron and Pichon (1982). Additional identification guides: Veron (1986), Sheppard and Sheppard (1991), Nishihira and Veron (1995).

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

Reiselchen

Beiträge:
0
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am 28.03.14#1
Wir haben vor ca. sechs Monaten einen Schwamm (Spidersponge) erstanden und dieser war mit der Koralle verwachsen. Leider hielt sich der Schwamm nicht sonderlich gut (er war wohl transportgeschädigt) und ging ein. Sie allerdings lebt noch immer! Die Koralle steht im unteren Bereich des Beckens (im Licht, nicht schattig!) bei turbulenter wechselnder (aber nicht direkter) Strömung! Futtertechnich ist sie nicht sonderlich wählerisch! Grundsätzlich mampft sie Plankton jeglicher Art und fängt sich sogar das eine oder andere Mal etwas Flockenfutter! Sie wächst und gedeiht und wird von Tag zu Tag schöner! Wenn man ein wenig auf sie schaut - will sagen sie beobachtet ob ihr das Plätzchen was man für sie gewählt hat gefällt, ein dankbares und haltbares Wesen!
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Steckbrief (weitere Angaben)

Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Poritidae (Familie) > Alveopora (Gattung) > allingi (Art) 
Erstbestimmung:
Hoffmeister, 1925 
Meerestiefe:
1 - 15 Meter 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
VU gefährdet 
Verwandte Arten im
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Arten im Lexikon:
 

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