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Tripterygion tripteronotum Spitzkopf-Schleimfisch

Tripterygion tripteronotum wird umgangssprachlich oft als Spitzkopf-Schleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
6698 
AphiaID:
712817 
Wissenschaftlich:
Tripterygion tripteronotum 
Umgangssprachlich:
Spitzkopf-Schleimfisch 
Englisch:
Blackfaced Blenny 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Tripterygiidae (Familie) > Tripterygion (Gattung) > tripteronotum (Art) 
Erstbestimmung:
(Risso, ), 1810 
Vorkommen:
Ägypten, Algerien, Israel, Marokko, Mittelmeer, Nord-Afrika, Russland, Schwarzes Meer, Spanien, Straße von Gibralta, Tunesien 
Meerestiefe:
6 - 12 Meter 
Größe:
bis zu 8cm 
Temperatur:
°C - 24°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Brachionus (Rädertierchen), Mysis (Schwebegarnelen), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 300 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-04-11 14:28:01 

Haltungsinformationen

Tripterygion tripteronotum (Risso, 1810)

Die Aufnahme des Spitzkopf-Schleimfischs stammt freundlicherweise von De Jong Marinelife, Niederlande.

Tripterygion tripteronotus bewohnt flache felsigen Küsten bis 6 Meter Tiefe, vorzugsweise aber von 1 bis 3 Meter. Vorkommen Schwarzes Meer und Mittelmeer.

Sein Biotop besteht aus sonnenbeschienene Zonen und schattigen Bereichen mit verschiedenen Algen, wie z.B. Corallina Elongata, Cladophora spp., Litophyllum spp., Enteromorpha spp.). Die Nester befinden sich in der Regel in schattigen Lebensräumen an steilen, felsigen Zonen ohne baumartig wachsende Algen.

Männchen sind insbesondere in der Paarungszeit in einem roten Hochzeitskleid mit einem schwarzgefärbten Kopf anzutreffen, die Weibchen hingegen sind eher unauffällig gefärbt und passen sich der Umgebung daher gut an.

Leicht zu identifizieren: Der Spitzkopf-Schleimfisch hat nämlich eine dreigeteilte Rückenflosse.

Eingestellt zur ID von Raunchy mit folgender Anmerkung:
Hab mir den Fisch durch Lebendgestein aus Kroatien eingeschleppt... am Anfang war er 1cm groß, jetzt ist er ca. 6cm groß und scheint sich sehr wohl zu fühlen...
hat seinen Stein auf dem er immer sitzt... schwimmt nur wenn`s Futter gibt.
Weiß einer was genau, was das für einer ist?
Wie groß kann so einer noch werden?
In 2 Monaten könnte ich den wieder in heimischer Umgebung aussetzen.

ID kam von Gerrit: Tripterygion tripteronotum

Hier eine Ausführung zu einem ählichem Tier, nämlich Tripterygion delaisi.

bewohnt flache Küstengewässer mit felsigem Untergrund.
Oft unter überhängenden Felsen, Eingänge von Höhlen und anderen ähnlich gestalteten Umgebungen mit reduziertem Licht.

Diese Tiere leben einigermaßen territorial und sie haben eine sitzend-lauernde Lebensweise.
Sie brauchen deshalb nicht allzu viel Schwimmraum.
Wir halten am Institut über 200 der Tiere und sind zu dem Schluss gekommen, dass man sie entweder einzeln halten sollte,
weil sie deutliche Aggressionen gegen Artgenossen zeigen,
oder eben in relativ großen Becken.

Die Geschlechterunterscheidung ist relativ schwierig und nur in der Paarungszeit sicher vorzunehmen.
Das Männchen entwickelt dann einen gelben Körper mit deutlich abgesetztem, tiefschwarzem Kopf.

Im Freiland sind die Tiere häufig und überall im nördlichen Mittelmeer anzutreffen, weshalb diese Art wunderbar für den Einsteiger in die Mitelmeeraquaristik geeignet ist.

Man kann die Fische relativ einfach beim Schnorcheln mit einem Aquarienkescher fangen.
Für ein 100 l-Becken würde ich ein Paar empfehlen, sie dürften sich auch nicht mit Coris stören.

Wir füttern Mysis, Rotes Plankton und Artemien. Manche Individuen gehen auch an Trockenfuttergranulat, wir verfolgen diese Fütterungsmethode jedoch nicht systematisch.
Mit Geduld müssten sie aber gut an Trockenfutter zu gewöhnen sein.

Bei eigenen Wildfängen immer wichtig: Parasiten los werden z.B. durch Marin Tonic vor dem Einsetzen und z.B. durch Knoblauchfütterung.


Synonyme:
Blennius tripteronotus Risso, 1810
Tripterygion nasus Risso, 1827
Tripterygion tripteronotus (Risso, 1810)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Blennioidei (Suborder) > Tripterygiidae (Family) > Tripterygiinae (Subfamily) > Tripterygion (Genus) > Tripterygion tripteronotum (Species)

Bilder

Männlich

2
1
1

Weiblich

1
1

Allgemein

1
1
1
1

Erfahrungsaustausch

AndiV am 11.04.17#1
Habe lang Fotos vergleichen müssen um ihn eindeutig zu identifizieren , sehr zu verwechseln mit
"Tripterygion melanurum - Zwergspitzkopf-Schleimfisch"
lort25 am 22.05.13

Habe sie schon letztes Jahr auf Elba gesichtet und heuer auf sardinien habe ich mir zwei geschnappt
Sehr einfach zu fangen, " Geduld und Aquariumkescher"
Leben territorial und lassen sich im Meer auch nicht vom Standpunkt verteiben
Fressen Frostfutter gerne auch lebende oder tote rote Mückenlarven
Sind eigentlich so gut wie immer im Sichtfeld
Haltung mit diversen korallen kein Problem wissen auch was eine Anemone ist
Das Weibchen sitzt gerne auf den gelichen Ausguck und beobachtet alles
Das Mänchen kann die Farbe stärker wechseln als das Männchen
Dacht mir die rote Farbe wäre nur in der Laichzeit vorhanden aber das stimmt nicht
Elba war ich im september und Sardinien im Mai


Liebe Grüße

Andreas
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