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Ectopleura larynx Röhrenpolyp

Ectopleura larynx wird umgangssprachlich oft als Röhrenpolyp bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
6493 
Wissenschaftlich:
Ectopleura larynx 
Umgangssprachlich:
Röhrenpolyp 
Englisch:
Ringed tubularia 
Kategorie:
Quallen - Hydrozoa 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Hydrozoa (Klasse) > Anthoathecata (Ordnung) > Tubulariidae (Familie) > Ectopleura (Gattung) > larynx (Art) 
Erstbestimmung:
(Ellis & Solander, ), 1786 
Vorkommen:
Arktische Gewässer, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Golf von Maine, Kanada, Mittelmeer, Neuseeland, Nord-Atlantik, Nordsee, Skandinavien, USA 
Größe:
bis zu 5cm 
Temperatur:
°C - 23°C 
Futter:
Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 50 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Ectopleura americana
  • Ectopleura antarctica
  • Ectopleura apicisacciformis
  • Ectopleura atentaculata
  • Ectopleura attenoides
  • Ectopleura betheris
  • Ectopleura crassocanalis
  • Ectopleura dumortierii
  • Ectopleura elongata
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-12-09 19:53:17 

Haltungsinformationen

(Ellis & Solander, 1786)

Dieser Röhrenpolyp ist durch den Transport in Ballasttanks von Schiffen und als Bestandteile des Foulings auf Schiffsrümpfen auf dem besten Weg zu einem Kosmopoliten, der bislang in kühlen bis gemäßigt-warmen Gewässern anzutreffen ist.

Aufgrund seiner damit vorhandenen hohen Akzeptanz unterschiedlicher Salinitäten und Temperaturen lässt sich prognostizieren, dass das Tier zukünftig auch in tropischen Gewässern anzutreffen sein wird.

Diese Hydrozoen werden regelmäßig in einer sehr hohen Individuendichte von mehreren 10.000 Tieren auf harten Substraten wie Steinblöcken, Geröll, Felsen, Wracks in einem Tiefenbereich vom einem bis zu 100 Meter Tiefe nachgewiesen wurden.

Hydrozoen haben zwei Vorkommensstadien, als sessiler Polyp und als mobile Meduse.

Im sessilen Stadium zeigt das Tier seine rosafarbenen Polypen, die von etwa 20 Tentakeln eingerahmt sind.
Der blasse Stamm hat die Färbung von getrocknetem Stroh.

Ähnliche Art: Tubularia indivisa, das Tier wird aber mit ca. 15 cm deutlich höher als Ectopleura Larynx.

Dieses Hydrozoon hat eine ganze Reihe von Synonyme:

Thamnocnidia larynx (Ellis & Solander, 1786)
Thamnocnidia spectabilis A. Agassiz, 1862
Thamnocnidia tenella Agassiz, 1862
Thamnocnidia tubularoides A. Agassiz, 1865
Tubularia attenuata Allman, 1864
Tubularia bellis Allman, 1863
Tubularia britannica Pennington, 1885
Tubularia bryoides Ehrenberg, 1834
Tubularia coronata Abildgaard, 1806
Tubularia gracilis Harvey, 1836
Tubularia humilis Allman, 1864
Tubularia larynx Ellis & Solander, 1786
Tubularia muscoides Pallas, 1766
Tubularia pacifica Allman, 1872
Tubularia polycarpa Allman, 1872
Tubularia polyceps Dalyell, 1835
Tubularia pygmea Lamouroux, 1816
Tubularia spectabilis (Agassiz, 1862)
Tubularia tenella (Agassiz, 1862)
Vorticlava humilis Alder, 1856

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Allgemein

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