Haltungsinformationen
Dunckerocampus multiannulatus (Regan, 1903)
Diese Seenadel wird oft mit Dunckerocampus pessuliferus verwechselt. Die Dunckerocampus multiannulatus hat jedoch weiße Querbinden auf rötlichen Grund !
Auch die Schwanzflosse ist bei der Dunckerocampus multiannulatus beidseitig weiss umrandet . Nur Dunckerocampus pessuliferus hat den markanten, weissen oberen Saum, dafür Dunckerocampus pessuliferus einen gelben Mittelfleck in der Schwanzflosse.
Die hübsche Seenadel ist gut in eingefahrenen Becken mit friedlichen und ruhigen Fischen haltbar. Allerdings nur, wenn eine Futteraufnahme erreicht wird.
Diese Seenadel ist sehr schwer an das Futter zu gewöhnen. Frisst, wenn überhaupt erst mal nur lebende Artemia oder Mysis.
Synonyme:
Doryichthys multiannulatus Regan, 1903 · unaccepted
Doryramphus multiannulatus (Regan, 1903) · unaccepted (misspelling)
Doryrhamphus multiannulatus (Regan, 1903) · unaccepted
Doryrhamphus multiannulatus bentuviae (Fowler & Steinitz, 1956) · unaccepted
Dunckerocamphus multiannulatus (Regan, 1903) · unaccepted (misspelling)
Dunckerocampus bentuviae Fowler & Steinitz, 1956 · unaccepted
Dunckerocampus dactyliophorus multiannulatus (Regan, 1903) · unaccepted
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Diese Seenadel wird oft mit Dunckerocampus pessuliferus verwechselt. Die Dunckerocampus multiannulatus hat jedoch weiße Querbinden auf rötlichen Grund !
Auch die Schwanzflosse ist bei der Dunckerocampus multiannulatus beidseitig weiss umrandet . Nur Dunckerocampus pessuliferus hat den markanten, weissen oberen Saum, dafür Dunckerocampus pessuliferus einen gelben Mittelfleck in der Schwanzflosse.
Die hübsche Seenadel ist gut in eingefahrenen Becken mit friedlichen und ruhigen Fischen haltbar. Allerdings nur, wenn eine Futteraufnahme erreicht wird.
Diese Seenadel ist sehr schwer an das Futter zu gewöhnen. Frisst, wenn überhaupt erst mal nur lebende Artemia oder Mysis.
Synonyme:
Doryichthys multiannulatus Regan, 1903 · unaccepted
Doryramphus multiannulatus (Regan, 1903) · unaccepted (misspelling)
Doryrhamphus multiannulatus (Regan, 1903) · unaccepted
Doryrhamphus multiannulatus bentuviae (Fowler & Steinitz, 1956) · unaccepted
Dunckerocamphus multiannulatus (Regan, 1903) · unaccepted (misspelling)
Dunckerocampus bentuviae Fowler & Steinitz, 1956 · unaccepted
Dunckerocampus dactyliophorus multiannulatus (Regan, 1903) · unaccepted
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


Silke Baron (flickr prilfish), Austria