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Seriatopora stellata Dornenkoralle

Seriatopora stellata wird umgangssprachlich oft als Dornenkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Ph.D. James E. Maragos, Hawaii

Seriatopora stellata.Palau.Showing short sturdy pointed branches.Jim Maragos.


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Ph.D. James E. Maragos, Hawaii

Eingestellt von robertbaur.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
575 
AphiaID:
206974 
Wissenschaftlich:
Seriatopora stellata 
Umgangssprachlich:
Dornenkoralle 
Englisch:
Birdsnest Coral, Finger Coral, Needle Coral 
Kategorie:
Steinkorallen SPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Pocilloporidae (Familie) > Seriatopora (Gattung) > stellata (Art) 
Erstbestimmung:
Quelch, 1886 
Vorkommen:
Fidschi, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Kiribati, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mikronesien, Palau, Philippinen, Salomon-Inseln, Salomonen, Sri Lanka, Sulawesi, Taiwan, Thailand, Vanuatu 
Meerestiefe:
0 - 40 Meter 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NT Gefährdung zunehmend 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-06-05 17:21:27 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Seriatopora stellata sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Seriatopora stellata interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Seriatopora stellata bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Seriatopora stellata
Quelch, 1886

Korallen der Gattung Seriatopora:

Allgemeines:
Taxonomen gehen heute von 18 Steinkorallenfamilien mit insgesamt über 100 Gattungen aus.

Die beiden Gattungen Montipora (über 70 Arten - Veron 2000) und Acropora (über 180 Arten - Veron 2000) gehören dabei zu den arten- und zahlreichsten.
Aber neben Montipora und Acropora sind natürlich auch Pocillopora, Stylophora und Seriatopora für die Aquaristik interessant.
Sie ähneln sich in der Haltung doch sehr.

Die Gattung Seriatopora umfasst folgende Arten.

Seriatopora aculeata
Seriatopora caliendrum
Seriatopora dendritica
Seriatopora guttatus
Seriatopora hystrix
Seriatopora stellata

Seriatopora-Korallen erkennt man in der Regel gut am Gewebe bzw. an ihren angeordneten Polypen. Diese sind immer in Serie (daher auch der Name "Seria") angeordnet, von unten bis oben zur Spitze der Koralle.

Hinweis: Im Vergleich zur S. hystrix eine eher seltener vorkommende Koralle.
Sieht Seriatopora hystrix sehr ähnlich. Bedingungen sind denen von S. hystrix ähnlich.

Weiterführende Links

  1. Corals of the World (en). Abgerufen am 05.06.2021.
  2. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.



Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 21.09.10#2
Halten diese Koralle seit 1 Woche.Steht im oberen Bereich unter T5 und mittlerer Ströhmung.Polypen sind voll expandiert.Es wird angegeben das in Seriatoporaarten gelegentlich Gallkrabben leben.Das ist bei unserem Exemplar der Fall.Aber auch gleich 2 Stück!Unbemerkt von unserem Händler und uns.Erst zu Hause bemerkten wir die Zwei.Es gibt so gut wie keine Berichte,geschweige denn Bilder von diesen Krabben.Nur den Hinweis,die Tiere in der Koralle zu belassen,da wohl eine Art Symbiose besteht.Wir können das bestätigen.Die Tiere sind sehr friedlich,hocken immer an der selben Stelle im Geäst der Koralle,auch nachts.Gelegentlich wird mit den Scheren nach etwas an der Koralle gegriffen und zum Mund geführt.Sie fressen aber definitiv nicht die Polypen!!Anscheinend fressen sie den Korallenschleim.Polypen sind selbst im Bereich der Krabben voll expandiert.Die Krabben sind orangefarbig,an die Farbe der Koralle angepasst,nur die dunkleren Scheren heben sich ab.Wer die bei sich in einer Koralle entdeckt,nicht!!entfernen.Die sind absolut friedlich und interesant.Schwer,ein Foto zu machen,werden es aber hinkriegen und bei Gelegenheit einstellen.Was die Stellata von dieser Symbiose hat?Keine Ahnung.Eventuell verwertet sie die Ausscheidungen der Krabbe.Sorry,das an dieser Stelle mehr über die Krabben berichtet wird,aber Koralle und Krabbe bilden eine Gemeinschaft und bereichern unser Hobbi.Mehr Infos über diese Tiere in diesem Lexikon sind erstrebenswert!!Wir haben nichts darüber gefunden!!
am 12.02.06#1
Habe diese Koralle als Hystix gekauft, kam mir gleich merkwürdig vor. Der Unterschied ist in der Farbe und auch an den Polypen deutlich zu erkennen. Sie Wächst langsam und auf ihr schlafen nachts 4 kleine Einsiedlerkrebse. Über Tag sind die Polypen weiter auf als bei der Hystrix, dafür ist die Farbe nicht so schön. Sie steht unter HQI 250 Watt an der Wasseroberfläche.
2 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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