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Sebastapistes cyanostigma Gelbflecken-Drachenkopf

Sebastapistes cyanostigma wird umgangssprachlich oft als Gelbflecken-Drachenkopf bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Giftig.



Steckbrief

lexID:
52 
Wissenschaftlich:
Sebastapistes cyanostigma 
Umgangssprachlich:
Gelbflecken-Drachenkopf 
Englisch:
Coral Scorpionfish , Yellowspotted Scorpionfish, Bicolor Rosefish 
Kategorie:
Skorpionsfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Scorpaeniformes (Ordnung) > Scorpaenidae (Familie) > Sebastapistes (Gattung) > cyanostigma (Art) 
Erstbestimmung:
(Bleeker, 1856) 
Vorkommen:
Afrika, Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Australien, Bakerinsel, Bali, Banggai-Inseln, Cargados-Carajos-Inseln, Caroline-Atoll, Chagos-Archipel, China, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Gilbertinseln, Great Barrier Riff, Guam, Howlandinsel, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kenia, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komodo, Komoren, Korea, Linieninseln, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Maumere, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Molukken, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Ogasawara-Inseln, Ost-Afrika, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Phoenixinseln, Queensland, Raja Ampat, Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Somalia, Spratly-Inseln, Süd-Afrika, Sudan, Sumatra, Tahiti, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Togian-Inseln, Tokelau, Tonga, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, Vanuatu, Vietnam, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel , Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
1 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 10cm 
Temperatur:
23°C - 29°C 
Futter:
Frostfutter (große Sorten), Futtergarnelen, Garnelen, Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 300 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-06-28 19:10:34 

Gift


Sebastapistes cyanostigma ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Sebastapistes cyanostigma halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

(Bleeker, 1856)

Haltungsempfehlung von Frank Mohr:

Herkunft dieses Tieres: Bali

Eine Fischart, die man sehr selten im Handel findet.
Ich besitze 2 dieser Tiere, die ich im Fischbecken halte. Leider leben diese Fische sehr versteckt.
Nur bei der Fütterung bekommt man sie kurzzeitig zu sehen. So weiß man leider nie, ob sie noch da sind und ob es ihnen gut geht.
Trotzdem ein süsser, kleiner Skorpionsfisch, der bei mir an alle Frostfuttersorten geht.
Auch wurde die Aufnahme von Flockenfutter beobachtet.
Anmerkung: Sie halten sich laut Literatur gerne in den Ästen von Poccilipora-Korallen in 2 bis 15 Meter Tiefe auf.
Nach Angaben von Frank Mohr wächst diese Art langsam und ist kaum grösser als 4 cm geworden.

Anmerkung von Robert: tarnen sich gut, brauchen viele Versteckmöglichkeiten. Kommt in 2 - 30 Metern Tiefe vor. Seltenst im Handel zu finden.

Aus den Gattungen Apistus, Apistops, Centropogon, Coridacrylus, Gymnapistes, Helicolenus, Hypodytes, Inimicus, Minous, Notesthes, Scorpaena, Scorpaenopsis, Sebastes und Sebasticus sind giftige Spezies bekannt.

Nicht alle Mitglieder der Skorpionsfische besitzen giftige Flossenstrahlen. Da wir dies derzeit nicht genau wissen, welche Art betroffen ist und welche nicht, geben wir bei den meisten eine allgemeine Warnung auf Giftigkeit.
Bei bisher ca. 80 Spezies sind Vergiftungen beim Menschen aufgetreten. Es ist kein Todesfall bekannt.

Symptome sind: Starke bis sehr starke Schmerzen mit Ausstrahlung auf die ganze betroffene Stelle, dabei kommt es zu lokalen Schwellungen.
Mit einhergehend können sein: Angst, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen.

Gegenmaßnahmen: Das Gift ist hitzelabil , dahe wird von manchen Stellen die Heißwassermethode empfohlen. Dabei wird die betroffene Stelle in tolerierbar heißes Wasser (Temperatur ca. 45°C) gehalten.

Achtung: Es sollte kein Teil des Stachel / Giftdrüsen in der Wunde verbleiben. Dies kann zu Wundheilstörungen führen. Daher immer besser einen Arzt aufsuchen.


Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Scorpaeniformes (Order) > Scorpaenidae (Family) > Scorpaeninae (Subfamily) > Sebastapistes (Genus)

Stockliste




Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

maximator107 am 28.06.18#3
Halte den Fisch jetzt seit ca. einem halben Jahr in einem 720 l Korallenbecken mit Garnelen, Seeigel, Seestern, Mandarinfischen, Anemonenfischen und Doktorfischen. Der Fisch lebt gerne versteckt zwischen den Felsen aber man findet ihn trotz seiner kleinen Größe von 4-5 cm fast jeden Tag. Nachts ist er gerne auf der Sandfläche draußen.
Aktiv zum Futter geht er selten. An einer Stelle nimmt er ab und zu kleine Garnelenstückchen vom Stecken weg. Er ist aber kugelrund und gesund. Ich gehe davon aus, dass er nachts auch kleine Garnelen und Schnecken und sowas jagt.
Den restlichen Aquarienbesatz (inkl. gleich großen Mandarinfischen und Garnelen) lässt er komplett in Ruhe.
Insgesamt meiner Meinung nach in einem eingefahrenen Becken ein leicht zu haltender Fisch.
Zu seiner Giftigkeit kann ich nichts sagen, ich habe es noch nicht ausprobiert.
MarcusOsman am 30.10.13#2
Ich halte den kleinen Sebastapistes nun etwa ein halbes,er ist ein absoluter Hingucken im Becken wenn
man Ihn einmal findet.
Am Anfang war er schwer an Frofu zu bringen sodass
ich Täglich ein Paket mit 5 Mini Futtergarnelen brauchte. Lebenfutter sollte aber dennoch gegeben werden da der Fisch dabei richtig aufblüht, beim Jagen.
Allerdings sollte man auf kleine Grundeln etc verzichten, so kostete er mich schon eine Okinawae und zwei Kauderni Junge.
Ansonsten super Fisch der nach längerem Eingewöhnen absolut gut zu Halten ist.
Jedoch sollte er nicht in einem großen Becken gehalten werde da er dort mit Sicherheit kaum gesehen wird. Ich halte ihn in einem 40er Würfel zusammen mit einem Knallkrebs und zwei Kauderni.
falkner71 am 13.10.11#1
Das von mir gehaltene Exemplar frisst mit vorliebe lebende Artemien ,geht aber auch an alle Frostfuttersorten dran.Sehr neugierig und von Scheu keine Spur,nur suchen muss man schon fleißig, um ihn zu finden;)

Sehr empfehlenswerter Fisch,doch man sollte gut auf seine Giftstacheln achten.
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