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Torpedo torpedo Gefleckter Zitterrochen

Torpedo torpedo wird umgangssprachlich oft als Gefleckter Zitterrochen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet.


Profilbild Urheber Bernd Rösler, Deutschland

copyright Bernd Rösler


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Bernd Rösler, Deutschland Copyright Bernd Rösler

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4623 
AphiaID:
271691 
Wissenschaftlich:
Torpedo torpedo 
Umgangssprachlich:
Gefleckter Zitterrochen 
Englisch:
Common Torpedo 
Kategorie:
Rochen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Torpediniformes (Ordnung) > Torpedinidae (Familie) > Torpedo (Gattung) > torpedo (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Ägypten, Angola, Elfenbeinküste, Kapverdische Inseln, Kongo, Mittelmeer, Nigeria, Nord-Afrika, Ost-Atlantik, Portugal, Spanien, Straße von Gibralta, Togo, West-Afrika 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
30 cm - 60 cm 
Temperatur:
13°C - 28°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Kleine Fische, Krabben, Krebse, Krustentiere, Langusten, Räuberische Lebensweise, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-02-23 16:18:23 

Haltungsinformationen

(Linnaeus, 1758)

Seinen Namen, Gefleckter Zitterrochen, hat der Rochen zum einen von mehreren augenförmigen und diversen kleineren Flecken auf dem Rücken sowie der Tatsache, dass er empfindliche, lähmende Stromstöße bis zu 200 Volt auslösen kann.

Der Rochen ist ein benthisch lebender Räuber, der seine Futtertiere über Sandböden Seegraswiesen und schlammigen Böden anhand von elektrischen Impulsen, auch wenn seine Opfer im Boden vergraben sind, problemlos findet und mit Stromstößen betäubt.

In der Literatur finden sich Hinweise, dass der Rochen eine Größe von bis zu 150cm erreicht, wir halten uns aber an die Angaben in Fishbase.

Obwohl Rochen schlechthin große Räuber sind, so stehen sie doch immer wieder auf der Speiseliste noch größerer Räuber, den Haien.

Im Meer wurde das Tier in Tiefen von bis zu 400 Metern nachgewiesen, obwohl sie auch in flachen Meereszonen zu finden sind.

Zitterrochen können Stromschläge von 70–300 Volt erzeugen, die als Waffe und zum Beutefang dienen.
Je nach Höhe der ausgesetzten Stromstöße können bei Menschen zu Vorhofflimmern des Herzens, vorübergehendem kurzzeitigen Herzstillstand ,Atemstillstand oder Herzstillstand kommen.
Von daher gilt: Niemals einen Zitterrochen anfassen!

Narcacion torpedo (Linnaeus, 1758)
Raja torpedo Linnaeus, 1758 (synonym)
Torpedo narce Risso, 1810 (misspelling)
Torpedo narke Delaroche, 1809
Torpedo narke Risso, 1810
Torpedo ocellata Rafinesque, 1810
Torpedo oculata Davy, 1834
Torpedo unimaculata Risso, 1810

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. Homepage Prof. Dr. Peter Wirtz (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Allgemein

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