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Urolophus circularis Rochen

Urolophus circularis wird umgangssprachlich oft als Rochen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 10000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Giftig.


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Copyright Clay Bryce, http://www.fishesofaustralia.net.au/home/species/3532

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Clay Bryce, Australien Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4101 
AphiaID:
283095 
Wissenschaftlich:
Urolophus circularis 
Umgangssprachlich:
Rochen 
Englisch:
Circular Stingaree 
Kategorie:
Rochen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Myliobatiformes (Ordnung) > Urolophidae (Familie) > Urolophus (Gattung) > circularis (Art) 
Erstbestimmung:
McKay, 1966 
Vorkommen:
Australien, Indischer Ozean 
Größe:
bis zu 60cm 
Temperatur:
°C - 25°C 
Futter:
Futtergarnelen, Kleine Fische, Muscheln (Mollusken), Räuberische Lebensweise, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden) 
Aquarium:
~ 10000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Giftigkeit:
Giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-02-07 09:03:56 

Gift


Urolophus circularis ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Urolophus circularis halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Urolophus circularis McKay, 1966

Allgemeines über diverse Rochen:

Rochen zählen, ebenso wie Haie, zu den Knorpelfischen.
Ihre flache Bauweise ermöglicht es ihnen, sich bis zu den Augen einzugraben.
Die Gattung Rochen umfasst sehr viele Arten, wie Zitterrochen, Nagelrochen oder Stech-, Adler-, oder Geigenrochen.

Für das Heimaquarium sind sind aufgrund der Grösse kaum geeignet.
Es gibt eine Art, die wir beschreiben, die unter 80 cm bleibt und in der Pflege einigermaßen genügsam ist.

Rochen kann man mit vielen Fischen vergesellschaften, sollte sie aber nicht mit grossen Doktoren, Papageifischen oder grossen Lippfischen vergesellschaften.
Diese könnten den Rochen so stark ärgern, dass er eingeht.
Eine grosse Dekoration ist bei der Haltung von Rochen nicht von nöten, im Gegenteil,
meist verletzen sie sich an einem Steinaufbau.
Besser ist ein reiner Sandboden mit Algenbewuchs.

Rochen sind Raubfische, die sich von Schnecken, Muscheln, Würmern aber auch von kleineren Fischen ernähren.
Im Aquarium nehmen sie ersatzweise Muschel- und Fischfleisch, sowie Regenwürmer, aber auch Kalb- und Rinderherz sowie Kalbfleisch.
Rochen haben meist gute Abwehrwaffen.
Manche können Stromstösse abgeben (Zitterrochen), andere können starke Wunden verursachen.
Rochen sind sehr wehrhaft, weshalb mit ihnen immer Vorsicht geboten sein sollte.
Zudem haben wir die Bitte, nicht einfach mal so einen Rochen zu kaufen.
Wer die Tiere pflegen will, sollte sich das genau überlegen und dann auf einen klein bleibenden Rochen zurückgreifen.
Zudem muss das Aquarium speziell für den Rochen angepasst sein.


In der Natur lebt er in Tiefen bis ca. 15 m .
Da er nicht ganz so gross wird, wie andere Rochen, ist er einer der wenigen Rochen, die man überhaupt für die Heimtierhaltung in Betracht ziehen kann.

Und das natürlich auch nur dann, wenn man ein grosses Aquarium hat und bereit ist, das Becken so einzurichten ,dass der Rochen sich wohl fühlt.

Futterergänzung: Schnecken, Würmer aber auch: Muschel- und Fischfleisch, sowie Regenwürmer, aber auch Kalb- und Rinderherz sowie Kalbfleisch.

Stachelrochen besitzen ein oder mehrere, am Schwanz befindliche, Giftstachel(n), deshalb im Umgang mit den Tieren größte Vorsicht geboten ist .
Bei Stichverletzungen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden!

Unfälle mit Stachelrochen können leider tödlich enden.

Scientific classification
Kingdom: Animalia
Phylum: Chordata
Class: Chondrichthyes
Subclass: Elasmobranchii
Order: Myliobatiformes
Family: Urolophidae
Genus: Urolophus
Species: U. circularis
Binomial name
Urolophus circularis
McKay, 1966

Weiterführende Links

  1. Wikipedia (deutsch)

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Allgemein

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