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Klyxum sp. Schleimige Weichkoralle

Klyxum sp. wird umgangssprachlich oft als Schleimige Weichkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
2981 
AphiaID:
 
Wissenschaftlich:
Klyxum sp. 
Umgangssprachlich:
Schleimige Weichkoralle 
Englisch:
Slimy Soft Coral 
Kategorie:
Weichkorallen 
Stammbaum:
(Reich) > (Stamm) > (Klasse) > (Ordnung) > (Familie) > Klyxum (Gattung) > sp. (Art) 
Vorkommen:
Indischer Ozean, Indopazifik, Rotes Meer, Westlicher Indischer Ozean 
Temperatur:
23°C - 28°C 
Futter:
Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2010-01-13 15:40:55 

Nachzuchten

Klyxum sp. lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Klyxum sp. haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Bisher eher bekannt unter Cladiella oder zu deutsch auch schleimige Weichkoralle.
Der Schleim brigt auch Gefahren für andere Korallen, weshalb man einen gewissen Abstand halten sollte.
Haltung an sich einfach, viel Licht, und eine mittlere bis teils stärkere Stömung.

Nachzuchten:
Die stark schleimenden Weichkorallen aus der Gattung Klyxum überstehen das Abschneiden von Ästen zur Ablegerbildung nicht ohne weiteres.
Oft zerfällt das Gewebe rasch.
Nicht einfach ist auch die sog. Zahnstochermethode, da sich die Korallen auch oft wieder lösen.
Daniel Knop beschreibt eine mögliche Methode wie folgt:

Um die schnellwüchsigen und beliebten Klyxum-Weichkorallen zu vermehren, ist es eher ratsam, den Mutterstock auf den Bodengrund des Aquariums zu stellen und einzelne Kalksteine mit schwachem Druck anzulehnen.
Sobald einzelne Äste daran festgewachsen sind, können sie mitsamt dem neuen Substrat problemlos von der Mutterkoralle abgetrennt werden.


Allgemeines als Ergänzung:
Früher wurde die Art als Alcyonium, dann Cladiella benannt.
Es waren - soweit ich mich erinnere - Farbricius & Alderslade (2001) - die in ihrem Buch "Soft corals and Sea Fans" erstmals diese Umorganisation in Buchform publiziert haben.
Weitere Bücher, vor allem der Amerikaner, folgten dieser Nomenklatur.
Hierzu gibt es auch zahlreiche Veröffentlichungen im Internet.
Gruß
Joachim

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Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Klyxum sp.

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