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Duncanopsammia axifuga Bartkoralle

Duncanopsammia axifuga wird umgangssprachlich oft als Bartkoralle bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
1759 
Wissenschaftlich:
Duncanopsammia axifuga 
Umgangssprachlich:
Bartkoralle 
Englisch:
Branched Disc Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Dendrophylliidae (Familie) > Duncanopsammia (Gattung) > axifuga (Art) 
Erstbestimmung:
(Milne Edwards & Haime, 1848) 
Vorkommen:
Australien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Ost-Pazifik, Papua-Neuguinea, Philippinen, Südchinesisches Meer, Taiwan, Vietnam, West-Pazifik, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
1 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 2cm 
Temperatur:
24°C - 26°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Krill (Euphausiidae), Lobstereier, Mysis (Schwebegarnelen), Nahrungsspezialist, Phytoplankton (Pflanzliches Plankton), Plankton, Staubfutter, Zooplankton (Tierisches Plankton), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
mittel 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Anhang II 
Rote Liste:
NT potenziell gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-09-17 11:21:57 

Nachzuchten

Duncanopsammia axifuga lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Duncanopsammia axifuga haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Duncanopsammia axifuga
Milne Edwards and Haime, 1848

Vorkommen: Nördlich um Australien herum (von Perth über Darwin bis nach Brisbane / ind. Ozean / Timor Sea/ Arafura-Sea / Golf von Carpentara / Coral-Sea ) und im südchinesischen Meer nördl. von Borneo bis südl. von Taiwan.

Meist ab 20m und darunter zu sehen, jedoch selten.

Haltungsempfehlung von Tom Vonlanthen.

Diese eher selten vorkommende grosspolypige Steinkoralle, mit ihrem sehr massiven Skelett, wird in der Wissenschaft und deren Literatur als Zwischenglied von zoo- und azooxanthellaten Korallen beschrieben.

Sie gehört zur Familie Dendrophylliidae und zeigt grosse Ähnlichkeiten zu den Tubastreas.

Der Unterschied liegt darin, dass diese Koralle zwar Zooxanthellen besitzt, diese jedoch bei zu geringer Beleuchtung nicht ausreichen, die massigen und grossen Polypen zu ernähren.

Sie ist somit auf Schwebenahrung (Zooplankton) angewiesen, welche den Energiebedarf der Koralle mit ihren grünlich schimmernden Polypen zu decken mithelfen und die Ernährung mit den Zooxanthellen unterstützen.

Der Vorteil gegenüber den Tubastrea-Korallen ist, dass tagsüber die Polypen expandiert sind, um den vorhandenen Symbiosealgen möglichst viel Licht zu gönnen.

Jene Kolonien, welche in tieferen Zonen oder an lichtabgewandten Stellen leben, haben ganz wenige oder gar keine Zooxanthellen und zeigen ein Verhalten, wie die Tubastrea-Korallen, welche ihre bläulich schimmernden Polypen nachts öffnen, wenn das Plankton aufsteigt.

Sie mag mittlere und ab und an mal etwas stärkere Strömung, welche die Tentakel der Polypen etwas durcheinanderwirbelt und das von Gewebe umschlossene Skelett unter den Polypen evtl. von Sedimenten befreit.

Die auf dem ersten Bild gezeigte Koralle pflege ich seit Juni 2003, damals waren es allerdings nur zwei Polypen.

Auf dem zweiten Bild sieht man das sehr massive Skelett mit den grossen Koralliten (zum Vergleich, davor ein 12cm langer H. marginatus Richtung Koralle schauend ).

Durch diese doch eher speziellere, jedoch meiner Ansicht nach, einfache Pflege dieser Koralle und der Tatsache, dass diese Koralle in der Natur sehr selten, und in Aquarien zum heutigen Zeitpunkt noch seltener vorkommt, macht sich diese Koralle zum Liebhaberpflegling!

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Scleractinia (Order) > Dendrophylliidae (Family) > Duncanopsammia (Genus)


Private Nachzuchten




Bilder

Allgemein


Haltungserfahrung von Benutzern

how1 am 23.02.18#20
Einfach zu halten und sie wachsen sehr schnell. aus 5 Polypen habe ich innerhalb von zwei Jahren schon 4 Ableger mit jeweils 5- 7 Polypen gemacht. mit Staubfutter und Nitratwerten unte 5 und Phosphat von 0,05. Wenig Strömung und 2 tägiger Fütterung.
neserius am 10.12.16#19
Robuste Art auch für Anfänger geeignet. Kräftiges Wachstum nur bei gezielter Fütterung. Schön zu beobachten wie sie das Futter langsam aufnimmt. Sind Putzergarnelen im Becken, stehlen diese allerdings der Koralle auch gerne das Futter. Zufütterung scheint fast wichtiger als die Beleuchtungsstärke. Ohne Zufütterung trotz starker Beleuchtung kaum Wachstum.
DaS_ScHaF am 17.04.12#18
Hi,
hier mal meine Erfahrung mit meiner D. Axifuga. Ich besitze mein Tier, momentan mit 4 Köpfen, bereits seit knapp einem halben Jahr. In dieser Zeit hat sie nie anstalten gemacht sich zu vergrößern. Gesagt wird ja immer, dass bei ausreichender Beleuchtung eine Zufütterung nicht nötig ist. Also habe ich mich auch immer daran gehalten. Nach nun mehreren Berichten und Empfehlungen habe ich vor ein paar Tagen damit angefangen die Korallen jeweils mit einer Mysis zu füttern, täglich. Und siehe da, bereits jetzt sieht man, dass die Korallen weitere Polypen bekommt. Es sei nochmals gesagt, dass ich sie seit nicht mal einer Woche zu füttere! Und von zu wenig Beleuchtung kann bei mir nicht die Rede sein, denn es hängt Giesemann Infiniti mit 1x250w HQI + T5 drüber. Auch Standortwechsel (Strömung, Licht) haben nie geholfen, auch Wasserwerte waren immer optimal so dass ich auch mit dem KH gespielt habe. Keine Besserung.
Aufgrund meiner Erfahrung bin ich der Meinung, dass diese Koralle zugefüttert werden sollte.
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