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Cymo quadrilobatus Blau-Augen Korallenkrabbe

Cymo quadrilobatus wird umgangssprachlich oft als Blau-Augen Korallenkrabbe bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater

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Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater Please visit www.underwaterkwaj.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
14009 
AphiaID:
208972 
Wissenschaftlich:
Cymo quadrilobatus 
Umgangssprachlich:
Blau-Augen Korallenkrabbe 
Englisch:
Blue-Eyed Coral Crab 
Kategorie:
Krabben 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Xanthidae (Familie) > Cymo (Gattung) > quadrilobatus (Art) 
Erstbestimmung:
Miers, 1884 
Vorkommen:
Andamanensee, China, Französisch-Polynesien, Indischer Ozean, Indopazifik, La Réunion, Madagaskar, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mosambik, Palau, Rotes Meer, Seychellen, Somalia, Süd-Pazifik, Taiwan, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
0 - 10 Meter 
Größe:
bis zu 1,5cm 
Temperatur:
°C - 26°C 
Futter:
Schleim (Mucus) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-07-19 12:47:36 

Haltungsinformationen

Cymo quadrilobatus Miers, 1884

Die Korallenkrabbe hat einen stark granulierten Körper und wird nur ca. 1,5 cm groß. Cymo quadrilobatus lebt Riff-assoziiert üblicherweise zwischen den Zweigen von Pocillopora und Porites Korallen.

Diese Korallenkraben beschützen im Meer ihre Wohnkoralle gegen Angreifer wie Seesterne und ernährt sich vom Korallenschleim. Im Aqiarium soll es durch Cymo-Korallenkrabben möglicherweise zu Schäden an Pocillopora/Porites kommen, zumindest gibt es einige Beobachtungen. Ein Aquarium ist auch kein natürlicher Lebensraum.

Es gibt jedoch auch Aquarianer, die gesehen haben wollen, wie Cymo sp. Korallengewebe verspeist haben. Zu finden sind sie auf Acropora- und Pocillopora-Steinkorallen. Wenn sie keine Korallen zur Verfügung haben (Technikbecken), dann nehmen sie auch Frostfutter an.

Nun konnten Wissenschaftler um Joe Pollock zeigten, dass die kleinen Krabben im Versuch nicht nur kein AWS ("Weißes Syndrom“: Acropora White Syndrome) bei acroporiden Korallen förderten, oder von infizierten auf gesunde Korallenstöcke übertragen, sondern die Krankheit sogar verlangsamen. Demnach könnten diese Krabben die Folgen des Weißen Syndroms in den Riffen mildern. Siehe Link "DATZ: Krabben lindern Korallenbleiche".

Allgemeiner Hinweis: Viele Arten der Familie Xanthidae können giftig sein, obwohl sie selber über keinen Giftapparat (Giftzähne, Giftstacheln, Giftdrüsen in der Haut) verfügen, der Verzehr dieser Krebse kann sogar für den Menschen tödlich ausgehen. Solche Tiere gelten als passiv-giftig. Die Gifte der Krabben (Saxitoxin und Tetrodotoxin) werden durch Endobakterien produziert und im Fleisch der Krabbe eingelagert, diese sind hochwirksam und dem Neurotoxinen der Kugelfische ähnlich und genauso tödlich. Im rohen und gekochten Zustand ist der Verzehr des Krebsfleischs für den Menschen giftig.

Weiterführende Links

  1. Marine Species Indentification Portal (en). Abgerufen am 18.07.2021.
  2. reefguide.org (en). Abgerufen am 18.07.2021.
  3. underwaterkwaj.com (en). Abgerufen am 18.07.2021.
  4. WoRMS (en). Abgerufen am 18.07.2021.

Bilder

Allgemein


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