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Dysidea amblia Stachelschwamm

Dysidea amblia wird umgangssprachlich oft als Stachelschwamm bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Phil Garner, Southern California Marine Life, USA

Foto: Kalifornien, USA


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Phil Garner, Southern California Marine Life, USA Phil Garner, USA Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13472 
AphiaID:
164920 
Wissenschaftlich:
Dysidea amblia 
Umgangssprachlich:
Stachelschwamm 
Englisch:
Sponge 
Kategorie:
Schwämme 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Porifera (Stamm) > Demospongiae (Klasse) > Dictyoceratida (Ordnung) > Dysideidae (Familie) > Dysidea (Gattung) > amblia (Art) 
Erstbestimmung:
(de Laubenfels, ), 1930 
Vorkommen:
Nord-Ost-Pazifik, Westküste USA 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
bis zu 30cm 
Temperatur:
6,2°C - 20°C 
Futter:
Allesfresser (omnivor), Filtrierer, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Ruderfußkrebse (Copepoden), Suspensionsfresser 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Dysidea aedificanda
  • Dysidea anceps
  • Dysidea arenaria
  • Dysidea cachui
  • Dysidea cacos
  • Dysidea cana
  • Dysidea chalinoides
  • Dysidea chilensis
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-12-28 16:38:47 

Haltungsinformationen

Stachelschwamm Dysidea amblia kommt im Nord-Ost-Pazifik an der Westküste der USA vor.

Sessile Lebewesen haben den großen Nachteil, dass sie sich bei Anrücken von Fressfeinden nicht "schnellen Fußes" entfernen können.
Neben dem uralten Ritual von "Fressen und gefressen werden" haben auch viele sessile Lebenwesen Strategien entwickelt, Fressfeinde vom Fressen abzuhalten oder zu bremsen.

Der Schwamm steht auf der Speiseliste verschiedener Nacktschnecken, u.a. Felimare porterae (Cockerell, 1901) früher als Mexichromis porterae bekannt, und Cadlina luteomarginata MacFarland, 1966.
Umfangreiche Untersuchungen haben aufgezeigt, dass bestimmte chemische Stoffe des Schwamms den Fraßdruck der Schnecke effektiv absenkten, hierzu gehören Furan 20, Isonitril 23 und Isothiocyanat 24.
Die Nacktschnecke Cadlina luteomarginata ist auf mehr als 10 verschiedene Schwammarten spezialisiert, wie Untersuchungen und Feldbeobachtungen ergaben
Schnecken und auch Fische haben es überwiegend auf die Metaboliten des Schwamms abgesehen.
Wie die Studie aufzeigen konnte, wirken bestimmte Metaboliten des Schwamms auch gegen allzu hungrige Fische.

Neben den genannten Stoffen ist der Schwamm dafür bekannt, dass aus ihm Diterpene aus der Stoffgruppe der Terpene gewinnen, die medizinisch für entzündungshemmende und möglicherweise Krebs-vorbeugende Wirkungsstoffe genutzt werden können,

Aquaristische Haltungsdaten fehlen leider genauso wie exakte Wassertiefenangaben.

Synonyme: Duseideia amblia de Laubenfels, 1930

Weiterführende Links

  1. A chemical defense mechanism for the nudibranch cadlina luteomarginata (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  2. California sponges (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  3. Diterpenes from the sponge Dysidea amblia (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  4. Flickr Homepage Phil Garner (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  5. Sea Slug Forum (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  6. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 30.03.2021.

Bilder

Allgemein


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