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Labrus mixtus Kuckuckslippfisch

Labrus mixtus wird umgangssprachlich oft als Kuckuckslippfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 3000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Lemon Tea Yi Kai, Japan

Copyright Tea Yi Kai


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Lemon Tea Yi Kai, Japan . Please visit australian.museum for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
1308 
AphiaID:
151501 
Wissenschaftlich:
Labrus mixtus 
Umgangssprachlich:
Kuckuckslippfisch 
Englisch:
Cuckoo Wrasse 
Kategorie:
Lippfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Labridae (Familie) > Labrus (Gattung) > mixtus (Art) 
Erstbestimmung:
Linnaeus, 1758 
Vorkommen:
Ägypten, Algerien, Azoren, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Griechenland, Irland, Madeira, Marokko, Mittelmeer, Norwegen, Ost-Atlantik, Portugal, Schweden, Senegal, Skandinavien, Spanien, Straße von Gibraltar, Tunesien, West Sahara 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
2 - 200 Meter 
Habitate:
Algenzonen, Felsküsten, Küstengewässer, Meerwasser, Riffverbunden 
Größe:
16 cm - 40 cm 
Temperatur:
7°C - 17,1°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Krustentiere, Muscheln (Mollusken), Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden) 
Aquarium:
~ 3000 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-05-04 20:08:36 

Haltungsinformationen

Labrus mixtus Linnaeus, 1758

Ein schlanker Lippfisch mit schmalem, langem Kopf und spitzer Schnauze. Die Färbung von Labrus mixtus unterscheidet sich zwischen den Geschlechtern und ist sehr variabel. Das Weibchen ist rosarot bis orangerot und weist auf der hinteren Rückenflosse und der angrenzenden Schwanzflosse zwei bis drei dunkle, mit Weiß durchsetzte Flecken auf. Junge Männchen ähneln in der Färbung dem Weibchen, haben aber keine Rückenflecken. Ältere Männchen besitzen dunkelblaue Köpfe mit leuchtend blauen Linien und Flecken, die sich entlang der Flanken erstrecken. Der übrige Körper und die Flossen sind leuchtend orange, wobei die Flossen zusätzlich leuchtend blaue Zeichnungen aufweisen. Männchen können bis zu 40 cm lang werden, Weibchen sind in der Regel etwas kleiner.

Adulte Tiere leben in der Algenzone felsiger Küsten. Sie sind meist einzeln oder paarweise mit ihren Jungen anzutreffen. Die Weibchen legen etwa 1000 Eier in ein Algennest, das vom Männchen bewacht wird. Die Männchen bauen schalenförmige Nester.

Die Geschlechtsumwandlung ist nach 7 Monaten abgeschlossen.

Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Krebstieren, aber auch aus Fischen und Weichtieren sowie Würmern.

Tagsüber ein lebhafter Schwimmer, nachts ruht er, wie alle Lippfische.

Labrus mixtus ist ist gemäß WoRMS Wirt zahlreicher Parasiten!

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Synonymised names
Labrus carneus Ascanius, 1772 · unaccepted
Labrus coeruleus Ascanius, 1772 · unaccepted
Labrus coquus Gmelin, 1789 · unaccepted
Labrus larvatus Lowe, 1852 · unaccepted
Labrus lineatus Bonnaterre, 1788 · unaccepted
Labrus luvarus Rafinesque, 1810 · unaccepted
Labrus microlepidotus Bloch, 1792 · unaccepted
Labrus ossifagus Linnaeus, 1758 · unaccepted
Labrus quadrimaculatus Risso, 1827 · unaccepted
Labrus trimaculatus Bonnaterre, 1788 · unaccepted
Labrus variegatus Gmelin, 1789 · unaccepted
Labrus varius Linnaeus, 1758 · unaccepted
Labrus vetula Bloch, 1792 · unaccepted
Sparus formosus Shaw, 1790 · unaccepted

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Habitas (Encyclopedia of Marine Life of Britain and Ireland) (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. MarLIN - The Marine Life Information Network (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Männlich

Copyright Tea Yi Kai
1
© Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland, Bild aus Norwegen
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Weiblich

Copyright Jim Greenfield
1
copyright Prof. Dr. Robert A. Patzner
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Allgemein


Erfahrungsaustausch

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