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Gobiesox strumosus Schildbauch

Gobiesox strumosus wird umgangssprachlich oft als Schildbauch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Skilletfish, (Clingfish) Gobiesox strumosus, 2019

Eingestellt von Muelly.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Pauline Walsh Jacobson, USA (Pauline Walsh Jacobson, USA) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12680 
AphiaID:
158787 
Wissenschaftlich:
Gobiesox strumosus 
Umgangssprachlich:
Schildbauch 
Englisch:
Skilletfish 
Kategorie:
Schildbäuche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Gobiesociformes (Ordnung) > Gobiesocidae (Familie) > Gobiesox (Gattung) > strumosus (Art) 
Erstbestimmung:
Cope, 1870 
Vorkommen:
Bermuda, Brasilien, Equador, Golf von Mexiko, Guatemala, Honduras, Karibik, Kuba, Nord-Atlantik, Puerto Rico, Trinidad und Tobago, USA, West-Atlantik 
Meerestiefe:
0,5 - 60 Meter 
Größe:
4,0 cm - 8 cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Krustentiere, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-02-09 10:40:00 

Haltungsinformationen

Gobiesox strumosus Cope, 1870

Der Schildbauch Gobiesox strumosus gehört zur Familie der Gobiesocidae. Diese Fische haben eine starke Saugscheibe an der Unterseite des Vorderkörpers.

Der Körper von Gobiesox strumosus ist bratpfannenförmigen und flach. Der Kopf ist dabei breiter als der Körper. Der Schildbauch hat starke Zähne und fleischige Lippen. Die Farbe variiert von hellgrau bis dunkelbraun mit einem gesprenkelten Muster. Etwa 6 schwache Linien strahlen vom Auge aus. Der Fisch hat auch ein dunkles Band an der Basis seiner gerundeten Schwanzflosse.

Die Haut hat keine Schuppen, aber eine dicke Schleimschicht. Modifizierte Beckenflossen bilden eine große Saugscheibe an der Unterseite des Körpers. Die Rücken- und Bauchflossen befinden sich weit hinten am Körper.

Gobiesox strumosus ernährt sich hauptsächlich von Borstenwürmern und kleinen Krustentieren, wie Amphipoden und Isopoden.

Der Schildbauch lebt meist in Austernriffen, kann aber auch in Seegraswiesen vorkommen. In wärmeren Monaten ist er in seichten Gewässern in Ufernähe zu finden. Im Winter zieht es ihn in tiefere Gewässer. Der Schildbauch haftet fast immer mit seiner Saugscheibe an Steinen oder Muscheln.

Gobiesox strumosus laicht zwischen April und August. Das Weibchen legt ein paar hundert klebrige, bernsteinfarbene Eier in eine leere Austernschale, die das Männchen bis zum Schlupf bewacht. Nach dem Schlupf sind die jungen Fische ca. 2,4 bis 3,4 mm groß. Zum Zeitpunkt der ersten Fortpflanzung erreicht Gobiesox strumosus schließlich eine Länge von 40 bis 45 mm.

Der Schildbauch Gobiesox strumosus kommt im westlichen Atlantik vor: Bermuda, New Jersey und dem nördlichen Golf von Mexiko in den USA bis in den Südosten Brasiliens, ist jedoch nicht auf den Bahamas heimisch.

Synonyme:
Cotylis fimbriata Müller & Troschel, 1849
Gobiesox sanctimartini Metzelaar, 1919
Gobiesox virgatulus Jordan & Gilbert, 1882
Gobiesox yuma Nichols, 1917

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