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Solenostomus cyanopterus Seegrasgeisterfisch

Solenostomus cyanopterus wird umgangssprachlich oft als Seegrasgeisterfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber NikiWei

Solenostomus cyanopterus

aufgenommen auf den Philippinen


Eingestellt von NikiWei.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
1226 
AphiaID:
217977 
Wissenschaftlich:
Solenostomus cyanopterus 
Umgangssprachlich:
Seegrasgeisterfisch 
Englisch:
Harlequin Ghost Pipefish, Robust Ghost Pipefish, Rough-snout Ghost Pipefish, Racek's Ghost Pipefish 
Kategorie:
Geisterpfeifenfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Solenostomidae (Familie) > Solenostomus (Gattung) > cyanopterus (Art) 
Erstbestimmung:
Bleeker, 1854 
Vorkommen:
Andamanen und Nikobaren, Australien, Brunei Darussalam, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Great Barrier Riff, Guam, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Kenia, Kokos-Keelinginseln, Komoren, Korallenmeer (Ost-Australien), Korea, La Réunion, Lembeh-Straße, Lord-Howe-Insel, Madagaskar, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Norforkinsel, Ost-Afrika, Pakistan, Palau, Papua-Neuguinea, Paracel-Inseln, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Rotes Meer, Salomon-Inseln, Salomonen, Saudi-Arabien, Singapur, Somalia, Spratly-Inseln, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sudan, Südchinesisches Meer, Sulawesi, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Tuvalu, Vanuatu, Vietnam, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel, West-Pazifik, Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
4 - 35 Meter 
Habitate:
Meerwasser, Riff verbunden, Riffkanten, Seegraswiesen 
Größe:
bis zu 12cm 
Temperatur:
20,9°C - 29°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Garnelen, Karnivor (fleischfressend), Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Lebendfutter, Mysis (Schwebegarnelen), Nahrungsspezialist, Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 200 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-11-15 12:14:04 

Haltungsinformationen

Solenostomus cyanopterus Bleeker, 1854

Postpelagische Exemplare sind fast vollständig transparent und schlanker als die im benthischen Stadium lebenden. Ihre Färbung variiert von Schwarz über Rot bis Gelb, meist in einer Mischung aus Bändern und Flecken. Die Schwanzflosse ist gestutzt, abgerundet oder lanzettlich. Bei Weibchen ist die Schwanzflosse zu einer Bruttasche umgewandelt.

Adulte Tiere siedeln sich üblicherweise an Riffkanten in strömungsreichen Gebieten an. Selten findet man Exemplare einzeln oder paarweise zwischen Gorgonienzweigen, Schwimmpflanzen oder Seelilien.

Sie ernähren sich hauptsächlich von Schwebgarnelen, jagen aber auch kleine benthische Garnelen. Die Weibchen tragen die Eier in ihren zu einer Bruttasche umgewandelten Bauchflossen.

Dieser Geisterpfeifenfisch wird kaum eingeführt und daher gibt es nur wenig Berichte über die Haltung, vermutlich auch, weil sie sich kaum in Aquarien halten lassen (Transport-Futterproblematik).Sollten mit Lebendfutter (Mysis) eingewöhnt werden.Brauchen dazu unbedingt ein ruhiges System, ohne hektische Fische!

Fortpflanzung: Die Weibchen tragen die Eier in ihren Beckenflossen, die so modifiziert sind, dass sie einen Brutbeutel bilden.

Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.

Synonyme:
Solenichthys raceki Whitley, 1955 · unaccepted
Solenostoma cyanopterus Bleeker, 1854 · unaccepted (misspelling)
Solenostomatichthys bleekeri (Duméril, 1870) · unaccepted
Solenostomus bleekeri Duméril, 1870 · unaccepted
Solenostomus bleekerii Duméril, 1870 · unaccepted

Weiterführende Links

  1. Artikel bei Starfish.ch (de). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Colour change in the ghost pipefish Solenostomus cyanopterus (en). Abgerufen am 21.05.2023.
  3. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)


Paar

Solenostomus cyanopterus (Robust Ghost Pipefish) m. and f., 2010
1
Copyright Bo Davidsson, Schweden
1

Allgemein

3
Solenostomus cyanopterus , Robust ghost pipefish,(Lagon Etang-Salé), La Reunion 2016
2
Solenostomus cyanopterus, Copyright Henning Wiese
1
Solenostomus cyanopterus; Aufnahme Rajat Ampat
1
Copyright Bo Davidsson, Schweden, Foto von den Philippinen
1
Copyright Richard & Mary Field,Saudi Arabia, Obhur Creek
1

Erfahrungsaustausch

am 20.02.06#3
Geschlechtsunterschied:weibchen haben größere bauchflossen,die sie zu einer bruttasche verhaken können und sind meist kräftiger gebaut als männchen

geschlechtswandel: vom weibchen zum männchen möglich,aber wohl nicht zwingend
2 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!