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Cassiopea frondosa Mangroven-Schirmqualle

Cassiopea frondosa wird umgangssprachlich oft als Mangroven-Schirmqualle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Upsidedown Jellyfish, Cassiopea frondosa, U.S. Virgin Islands, 2014

Eingestellt von Muelly.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Pauline Walsh Jacobson, USA (Pauline Walsh Jacobson, USA) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12232 
AphiaID:
287166 
Wissenschaftlich:
Cassiopea frondosa 
Umgangssprachlich:
Mangroven-Schirmqualle 
Englisch:
Upsidedown Jellyfish 
Kategorie:
Quallen - Schirmquallen-Scyphozoa 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Scyphozoa (Klasse) > Rhizostomeae (Ordnung) > Cassiopeidae (Familie) > Cassiopea (Gattung) > frondosa (Art) 
Erstbestimmung:
(Pallas, ), 1774 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Bahamas, Belize, Florida, Golf von Mexiko, Indien, Karibik, Mexiko (Ostpazifik), Panama, Puerto Rico 
Meerestiefe:
0 - 7 Meter 
Größe:
10 cm - 27 cm 
Temperatur:
28,5°C - 32,5°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Zooplankton (Tierisches Plankton), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-07-17 22:49:23 

Haltungsinformationen

Cassiopea frondosa (Pallas, 1774)

Die Farbe von Cassiopea frondosa variiert von bernsteingelb, oliv bis zu grünlich. Die Schirmqualle kann max. 27 cm groß werden, bleibt aber meist mit bis zu 13 cm deutlich kleiner. Der Schirm ist auf der Oberseite bei diesen Quallen abgeflacht, weil sie umgekehrt, also mit dem Schirm nach unten auf dem Boden ruhen. Die oralen Tentakeln sind kürzer als der Durchmesser des Schirmes und mit kleinen blattförmigen Vorsprüngen bedeckt.

Cassiopea frondosa kommt bevorzugt auf sandige Ebenen und flachen Gebieten in Mangroven- und Rifflagunen vor. Glegentlich werden diese Schirmquallen auch weiter draußen in Richtung der Riffe mit der Strömung gespült.

Cassiopea frondosa erhält einige Nährstoffe durch seine symbiotischen Zooxanthellen, die in seinen Tentakeln eingelagert sind. Um das Wachstum der Zooxanthellen zu fördern, richtet sich die Qualle so aus, dass ihre Tentakel dem einfallenden Sonnenlicht zugewandt sind.

Die Schirmqualle ist in flachem Wasser bis zu max. 7m anzutreffen, was dem Wachstum der Symbiosealgen entgegen kommt. Zusätzlich ist Cassiopea frondosa fleischfressend, ernährt sich von Plankton und Wirbellosen, die im Wasser schwimmen.

Während diese Quallen auf dem Untergrund liegen, pumpen sie langsam ihren Schirm auf, um einen Wasserfluss über ihren Tentakeln und ihren Mund zu erzeugen, um Beute zu fangen.

Während der Fortpflanzung verbleiben die Eier an den kleinen Öffnungen oder Vesikeln auf der Oberfläche der Mundscheibe, bis sie sich zu planaren Larven entwickelt haben. Von hier werden sie freigesetzt, um ein geeignetes Substrat für die Bildung der sessilen Scyphostome zu finden.

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Allgemein


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