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Mola alexandrini Mondfisch

Mola alexandrini wird umgangssprachlich oft als Mondfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11994 
Wissenschaftlich:
Mola alexandrini 
Umgangssprachlich:
Mondfisch 
Englisch:
Ramsay's Ocean Sunfish, Ramsay's Sunfish, Short Ocean Sunfish, Short Sunfish, Southern Ocean Sunfish, Southern Sunfish 
Kategorie:
Kugelfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Tetraodontiformes (Ordnung) > Molidae (Familie) > Mola (Gattung) > alexandrini (Art) 
Erstbestimmung:
Ranzani, 1839 
Vorkommen:
Australien, Bali, Chile, Galapagosinseln, Golf von Oman / Oman, Indonesien, Japan, Lombok, Mittelmeer, Neuseeland, New South Wales, Ostküste-Australien, Süd-Afrika, Taiwan, Zirkumglobal, Zirkumsubtropisch, Zirkumtropisch 
Meerestiefe:
1 - 300 Meter 
Größe:
bis zu 300cm 
Gewicht :
2300 kg 
Temperatur:
13°C - 28°C 
Futter:
Quallen, Salpen, Staatsquallen 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-03-04 16:42:08 

Haltungsinformationen

Mola alexandrini ist eine von drei wissenschaflich beschriebenen Mondfischarten, dies sind:

Mola alexandrini (Ranzani, 1839)
Mola tecta (Nyegaard, Sawai, Gemmell, Gillum, Loneragan, Yamanoue & Stewart, 2017)
Mola mola (Linnaeus, 1758)

Im Internet sind einige Berichte über eine weitere Art, Mola ramsayi (Giglioli, 1883), zu finden, sie ist aber nur ein "junior synonym", ein Name, der dieselbe Art wie ein früher veröffentlichter Name beschreibt, in diesem Falle Mola alexandrini (Ranzani, 1839).
(Persönliche Mitteilung von Dr. Marianne Nyegaard (Australien).

Der Mondfisch Mola alexandrini wird als "zirkumglobal" also als " um den Globus vorhanden" eingestuft, dies ist aber nicht ganz richtig, da der Mondfisch nicht in aktischen Gewässern heimisch ist.

Auf der Speisekarte des großen und schweren Fischs stehen überwiegend Quallen, Staatsquallen und Salpen, gelegendlich werden auch kleine Fische gefressen.
Der große Körper des Mondfischs bietet einer Vielzahl von Schmarotzern die Möglichkeit, sich auf der Haut des Tiers niederzulassen und ihn zu pisacken.
Um diese lästigen Schmarotzer möglichst schnell los zu werden, sucht Mola alexandrini die beliebten Putzerstationen in Riff auf, alledings können in diesem Falle Putzerlippfische und Putzergarnelen nur wenig helfen, hier kommen dann größere Putzer wie z.B. Kaiser- und Wimpelfische zum Einsatz.

Synonym: Mola ramsayi (Giglioli, 1883)

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