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Haltungserfahrungen zu Asparagopsis sp.

Hier werden Haltungsinformationen und -erfahrungen von Benutzern gesammelt. Benutzer hinterlassen hier ihre Erfahrungen mit der Haltung und Pflege von Asparagopsis sp. in ihren Aquarien damit andere Benutzer die Möglichkeit bekommen gemachte Fehler zu vermeiden und die Haltungsbedingungen selbst zu verbessern.

Bitte helfen Sie mit, die Pflege und Haltung von Asparagopsis sp. zu verbessern in dem auch Sie Ihre Haltungserfahrung hier veröffentlichen. Ihre Angaben sollten dabei fundiert und verständlich formuliert sein.

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Haltungserfahrungen unserer Benutzer

Stefan_Servus am 28.10.08#1
Ich hatte letztes Jahr um die Weihnachtszeit diese Alge büschelweise im Becken. Habe sie anfangs nicht entfernt, weil sie ja so hübsch war :( Den Salarias hat die Alge nicht interessiert. Hab sie mit vorsichtigem mechanischen Entfernen und 6 Wochen AlgenEx gottseidank los bekommen.
Mollusc am 02.11.08#2
Diese Alge kann sich sehr hartnäckig ausbreiten. Sie ist allerdings ein sehr gutes "Refugium" für eine Vielzahl von Copepoden. Man sollte daher Büschel, die nicht stören, stehen lassen. Es gibt den Ansatz, dass die Alge in sehr nährstoffarmen Becken auftritt. Wir sind gerade dabei, den Nitratwert zu erhöhen. Hat jemand damit schon positive Erfahrung gemacht? Algenfresser, welche auch immer, sind immer nur die zweitbeste Wahl. Bei uns wird sie nur von Haliotis sp. gefressen - allerdings in kleinen Mengen. Ansonsten bleibt nur die regelmässige mechanische Entfernung.
stefank am 07.01.10#3
Habe diese Alge auch im Aquarium.
Egal wie schön die kleinen roten Büschel anfangs auch aussehen mögen…. Ich empfehle SOFORT entfernen!!!! Am besten den Stein gut abbürsten. Das aber bitte auf keinen fall im Aquarium, weil aus jedem kleinen fetzen nach kurzer zeit wieder eine große Algenmenge wird. Wenn man sich von dem schönen aussehen täuschen lässt, geht es einem bald wie mir. Die Alge wächst in kürzester zeit alles voll und kann bis zu 5cm dicke Flechen bilden. Die Anfangs starke, rote Färbung schlägt dabei schnell in ein blasses, schmutziges rot oder gelb um, was dann wirklich nichtmer schön is. Sollte sich diese Alge doch unkontrolliert ausgebreitet haben, löst sich das Problem mit der zeit „nach meiner Erfahrung“ wieder von selbst. Nach wenigen Wochen stirbt die gesamte Algenpopulation ab. So war es zumindest im Aquarium meines Bruders und bei mir ist sie auch gerade von allein am verschwinden. Man sollte bis dahin nur aufpassen, dass die Korallen nicht allzustark überwachsen werden. An Fressfeinden hat sie bei mir kaum welche. Weder der Salarias fasciatus, noch meine Seeigel (Arbacia lixula und Mespilia globulus) fressen diese Alge. Was mir noch aufgefallen ist, is das meine Clownfische (A. ocellaris) diese Alge nich ausstehen können. Sie rupfen sehr aggressiv in einem großen umkreis um ihre Anemone die gesamten Algen von den Steinen und transportieren sie weck.

K-05 am 17.01.10#4
Also auf den Bildern hier sieht die Alge eher aus wie Tetrasporophyten der Falkenbergia rufulanosa (welche hier übrigens whs. auch nicht richtig zugeordnet ist).
www.algaebase.org
Zur Bekämpfung sollen Seehasen eine gute Wahl sein.
michaelpoesl am 08.10.10#5
Hatte die Plage auch im Becken. Besser gesgat nur in meinem Algenrefugium. Ich konnte das Phänomen jetzt schon zwei Mal beaobachten. jedes Mal nur im Algenrefugium. Im Hauptbecken keinerlei Anzeichen. Ich denke mal das ich die passenden Freßfeinde im Becken hatte und im Algenrefugium waren nur ein paar Einsiedler. Oder die Beleuchtungw ar ihr im Hauptbecken zu hell!!! Im Refugium hatte ich nur 2*24 Watt drüber..

Meine möglichen Freßfeinde im Hauptbecken waren Einsiedler, Algenkrabbe, Seehase und Seeigel...

Mein Tip ist das es mit der Beleuchtung zusammenhängt. Anscheinend verträgt die Alge kein hellen grelles Licht...


dr916 am 10.03.15#6
Habe mir diese Alge ebenfalls eingefangen. Anfangs nur ein paar Büschel hier und da, dann fast explosionsartige Vermehrung im ganzen Becken.

Da die "chemische Keule" nicht einsetzen wollte, habe ich zunächst versucht die Alge durch "abernten" (manuelles rausrupfen) zu entfernen - das brachte temporäre Erfolge aber natürlich nicht dauerhaft.

Einsatz eines Pfaffenhut-Seeigels brachte dann erste Erfolge, aber ebenfalls noch nicht nachhaltig (er frisst die Alge definitiv, scheint sie aber nicht gerade zu präferieren solange es noch etwas anderes gibt).

Eines Abends (nach Lichtabschaltung) habe ich dann beobachtet, wie eine (ehemals mit Lebendgestein eingeschleppte und zwischenzeitlich recht groß gewordene) Turbo brunneus / Turbanschnecke in einem der großen Algenklumpen saß. Am kommenden Morgen war dieser komplett verschwunden. Ich habe daraufhin weitere 5 dieser Schnecken in das Becken gesetzt mit beachtlichem Erfolg - die Alge geht seit dem konstant zurück, so dass mein 400l-Becken derzeit wieder größtenteils frei von dieser Plage ist.

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