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Bulbonaricus davaoensis Zwerg-Seenadel

Bulbonaricus davaoensis wird umgangssprachlich oft als Zwerg-Seenadel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber AndiV

„Bulbonaricus davaoensis“ von orangkucing - http://www.fishesofaustralia.net.au/home/family/34. Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bulbonari




Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
9126 
AphiaID:
217984 
Wissenschaftlich:
Bulbonaricus davaoensis 
Umgangssprachlich:
Zwerg-Seenadel 
Englisch:
Davao Pughead Pipefish 
Kategorie:
Seenadeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Syngnathidae (Familie) > Bulbonaricus (Gattung) > davaoensis (Art) 
Erstbestimmung:
(Herald, ), 1953 
Vorkommen:
Ambon, Australien, Bandasee, Banggai-Inseln, Fidschi, Japan, Kenia, Korallenmeer (Ost-Australien), Molukken, Ogasawara-Inseln, Papua, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Sulawesi 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1,8 - 8 Meter 
Größe:
bis zu 4.3cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Bosmiden (Rüsselflohkrebse), Brachionus (Rädertierchen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 50 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2023-01-08 16:27:11 

Haltungsinformationen

(Herald, 1953)

andibei hat das Foto zur ID eingestellt, unser Admin Alexander hatte dann den richtiogen Richer und auf eine Seenadel hingewiesen.

Einige Zwerg-Seenadeln leben in verschiedenen Steinkorallen, so zum Beispiel auch in Galaxea fascicularis.
Die Seenadel findet in der nesselnden Koralle Schutz vor Fressfeinden und wird tierischen Korallenparasiten zu Leibe rücken.

Bulbonaricus davaoensis hat einen blassblauen Mittelstreifen, einen weißen Kopf und leuchtend rote untere Ränder der Operkel.
Diese kleine, geheimnisvolle Art lebt in der Galaxienkoralle Galaxea fascicularis.

Metamorphe Individuen sind oben grünlich mit einem blassblauen Mittelstreifen, der Kopf ist vorne weiß und die ventralen Ränder der Operkel sind leuchtend rot.

Der Artname "davaoensis" bezieht sich auf die Typlokalität, den Golf von Davao.

Synonym:
Ichthyocampus davaoensis Herald, 1953

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Syngnathiformes (Order) > Syngnathidae (Family) > Syngnathinae (Subfamily) > Bulbonaricus (Genus) > Bulbonaricus davaoensis (Species)

Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


Bilder

Allgemein

„Bulbonaricus davaoensis“ von orangkucing - http://www.fishesofaustralia.net.au/home/family/34. Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bulbonari
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