Haltungsinformationen
Die einzigen bekannten Exemplare von Bulbonaricus brucei wurden im Westlichen Indischen Ozean um Tansania von Dendrophylliden-Korallen, in diesem Fall von Galaxea astreata gesammelt .
Über die Ernährungsgewohnheiten dieser Art ist wenig bekannt, aber wahrscheinlich ernähren sie sich wie andere Pfeifenfischarten von harpaktoiden Copepoden, Gammariden und Mysiden.
Wie die meisten anderen Seenadel ist auch diese Art ovovivipar, und die Männchen brüten die Eier unter ihrem Schwanz aus, bevor sie lebend gebären.
Die Seenadeln werden maximal 4,5 cm groß, und die Männchen können bis zu einer Größe von 4,35 cm brüten.
Im Gegensatz zur gepunkteten Seenadel Bulbonaricus brauni hat Bulbonaricus brucei nur feine, helle Längsstreifen ohne Flecken.
Eine ähnliche, aber noch extremere Metamorphose wurde zuvor bei Bulbonaricus brucei (Mopsnasenpfeifenfisch) beschrieben, bei der sogar die Rückenflosse der Larve resorbiert wird (und die Gesichtsveränderungen noch extremer sind, was zu einem mopsähnlichen Gesichtsausdruck führt).
In vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen wird die Art als endemisch um Tansania geführt, allerdings gibt es inzwischen mehrere Fundmeldungen, zum Teil mit Fotos von Taiwan, den Philippinen, Japan und aus dem Indo-Pazifisches Korallendreieck.
Literatur: Andrey Ryanskiy "Reef Fishes of the Coral Triangle, Ausgabe 2020, Seite 23
Zu den Funkmeldungen von den Philippinen und aus Taiwan haben wir unten Links angehängt.
Gerry Allen hat uns am 21.1.2023 schriftlich bestätigt, dass er die Art selber um Romblon, Philippinen, der Triton Bay (West-Papua) und um Vietnam beobachtet hat.
Wir bedanken uns herzlich bei Brook Petersen für das erste Foto dieser Art.
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Über die Ernährungsgewohnheiten dieser Art ist wenig bekannt, aber wahrscheinlich ernähren sie sich wie andere Pfeifenfischarten von harpaktoiden Copepoden, Gammariden und Mysiden.
Wie die meisten anderen Seenadel ist auch diese Art ovovivipar, und die Männchen brüten die Eier unter ihrem Schwanz aus, bevor sie lebend gebären.
Die Seenadeln werden maximal 4,5 cm groß, und die Männchen können bis zu einer Größe von 4,35 cm brüten.
Im Gegensatz zur gepunkteten Seenadel Bulbonaricus brauni hat Bulbonaricus brucei nur feine, helle Längsstreifen ohne Flecken.
Eine ähnliche, aber noch extremere Metamorphose wurde zuvor bei Bulbonaricus brucei (Mopsnasenpfeifenfisch) beschrieben, bei der sogar die Rückenflosse der Larve resorbiert wird (und die Gesichtsveränderungen noch extremer sind, was zu einem mopsähnlichen Gesichtsausdruck führt).
In vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen wird die Art als endemisch um Tansania geführt, allerdings gibt es inzwischen mehrere Fundmeldungen, zum Teil mit Fotos von Taiwan, den Philippinen, Japan und aus dem Indo-Pazifisches Korallendreieck.
Literatur: Andrey Ryanskiy "Reef Fishes of the Coral Triangle, Ausgabe 2020, Seite 23
Zu den Funkmeldungen von den Philippinen und aus Taiwan haben wir unten Links angehängt.
Gerry Allen hat uns am 21.1.2023 schriftlich bestätigt, dass er die Art selber um Romblon, Philippinen, der Triton Bay (West-Papua) und um Vietnam beobachtet hat.
Wir bedanken uns herzlich bei Brook Petersen für das erste Foto dieser Art.
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Admin Meerwasser-Lexikon