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Emblemaria pandionis Segelflossen-Blenny

Emblemaria pandionis wird umgangssprachlich oft als Segelflossen-Blenny bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
849 
Wissenschaftlich:
Emblemaria pandionis 
Umgangssprachlich:
Segelflossen-Blenny 
Englisch:
Sailfin blenny 
Kategorie:
Hechtschleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Chaenopsidae (Familie) > Emblemaria (Gattung) > pandionis (Art) 
Erstbestimmung:
Evermann & Marsh, 1900 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Anguilla, Antigua und Barbuda, Aruba, Bahamas, Barbados, Belize, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Curaçao, Dominica, Dominikanische Republik, Florida, Golf von Mexiko, Grenada, Guadeloupe, Haiti, Honduras, Jamaika, Kuba, Martinique, Montserrat, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Trinidad und Tobago, Turks- und Caicosinseln, Venezuela, West-Atlantik  
Meerestiefe:
1 - 30 Meter 
Größe:
4 cm - 5 cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Lobstereier, Mysis (Schwebegarnelen), Staubfutter 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
einfach 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-09-07 22:44:40 

Haltungsinformationen

Evermann & Marsh, 1900

Ein ab und zu in den Handel kommender Hechtschleimfisch, der anfangs oft recht scheu zu sein scheint.
Hält sich gerne in einer Art "Wohnung" auf, die nur unwesentlich grösser ist, als er selber.
Oft sind das leeere Einsiedlerhäuschen oder Schneckenhäuschen.
Männchen nur eines einsetzen, ausser das Becken ist sehr groß, so das sie sich aus dem Weg gehen können.
Mehrere Weibchen scheint ohne Probleme zu gehen.
Frisst schnell alles an angebotenen Futter! Bleibt in Becken mit vielen grossen Fischen scheu, in kleinen Becken mit zarten Fischbesatz sieht man ihn dagegen oft.

Gerade beim Kauf oder wenn die Tiere unter Stress stehen, sind sie oft in der Körperfarbe nicht optimal, das heisst, unsere waren bei Kauf dunkel bis schwarz wie der E. walkeri.
Nach Tagen sah man aber, dass es E. pandionis ist, da sie dann grau wurden.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Blennioidei (Suborder) > Chaenopsidae (Family) > Emblemaria (Genus) > Emblemaria pandionis (Species)

Bilder

Weiblich

1

Männlich

1
1
1
1

Allgemein

1

Haltungserfahrung von Benutzern

Muelly am 26.10.18#6
Mein Blenny lebt in einem größeren Schneckenhaus. Er war nach dem Einsetzen nicht besonders scheu oder ängstlich und hat nach kurzer Eingewöhnungszeit, die letzte Scheu noch abgelegt. Er ist wirklich sehr standorttreu. Ab und zu wird fleißig mit der großen Rückenflosse Signal gegeben "komm nicht näher". Der kleine Blenny frisst vom ersten Tag an problemlos, was in unmittelbarer Nähe seines Schneckenhauses vorbeischwimmt. Dabei nimmt er sowohl Frost- als und Trockenfutter. Weit herum schwimmen sieht man ihn nie. "Springfreudig" kann ich bei mir nicht feststellen. Sehr Selbstbewußt, obwohl recht klein, kann ich bestätigen. Bei mir ein absolut unkomplizierter Schleimi.
sasori am 07.09.11#5
Mein Blenny haust in einem grossem Schneckenhaus (siehe Bilder oben). Er ist sehr standorttreu, sitzt immer dort drin und beobachtet alles. Witzig sind seine "Chamäleonaugen". Bei Artemia und Fischeiern ist er begeistert und visiert seine Beute genau an und schnappt es sich, dabei verlässt er das Schneckenhaus nie. Ist er ängstlich, zieht er sich komplett in das Häuschen zurück. Er ist aber springfreudig, beim angleichen sprang er im Eimer herum. Sehr drolliges Tier, dass meiner Meinung nach sehr unkompliziert ist. Habe ihn direkt an der Frontscheibe platziert wo er immer zu sehen ist.
steibk86 am 11.07.10#4
Soweit ich weiß (Artikel von Joachim Großkopf zur Geschlechtererkennung bei Meerwasserfischen), sind die Männchen deutlich dunkler gefärbt als die Weibchen und der charakteristische Rückenflossenkamm ist auffallend größer. Kann mir aber auch gut vorstellen, dass es sich dabei nur um Momentaufnahmen handelt und die Tiere durchaus Geschlechter wechseln können...?

Halte - vermutlich - ein Männchen, bin noch auf der Suche nach einem Partner. Der E. pandionis ist bei mir ebenfalls sehr selbstbewusst, bei seiner Wohnhöhle wechselt er zwischen einer kleinen Tonröhre und diversen Schneckenhäusern. Er ist kaum einzuschüchtern, bei der Fütterung sucht er sich gezielt die größten Brocken aus und verschlingt sie auch! Sehr gefräßig das kleine Kerlchen.

Achtung, springt gerne! Vor allem wenn das Wasser im Sommer zu warm wird und er gestresst wird.30 Liter erscheinen mir persönlich zu wenig, hin und wieder schwimmt er doch ganze Stücke - da gibt es andere Fische (Trimma und Eviota spp.), die viel ortstreuer sind.
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