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Ctenoides scaber Flammenmuschel

Ctenoides scaber wird umgangssprachlich oft als Flammenmuschel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
787 
Wissenschaftlich:
Ctenoides scaber 
Umgangssprachlich:
Flammenmuschel 
Englisch:
Flame Scallop 
Kategorie:
Muscheln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Bivalvia (Klasse) > Limida (Ordnung) > Limidae (Familie) > Ctenoides (Gattung) > scaber (Art) 
Erstbestimmung:
(Born, ), 1778 
Vorkommen:
Karibik 
Größe:
6 cm - 7 cm 
Temperatur:
26°C - 28°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Brachionus (Rädertierchen), Lobstereier, Nahrungsspezialist, Plankton, Staubfutter 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Ctenoides annulatus
  • Ctenoides catherinae
  • Ctenoides concentricus
  • Ctenoides lischkei
  • Ctenoides miamiensis
  • Ctenoides mitis
  • Ctenoides obliquus
  • Ctenoides philippinarum
  • Ctenoides planulatus
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-06-15 23:49:55 

Haltungsinformationen

Die Infos zur Haltung stammen von S. Heidler:
Haltung bevorzugt in reinen Wirbellosenbecken!
Hier im vorderen Teil des Beckens ansiedeln. Muscheln können frei umher schwimmen, setzen sich aber meist mittels Byssusfäden an einem gut durchströmten Standort fest.

Beleuchtung eher untergeordnet, richtet sich nach den übrigen Tieren.

Sehr wichtig ist die richtige Ernährung: Häufigste Todesursache bei Feilenmuscheln ist Nahrungsmangel.
Es sollten ein bis zwei mal täglich Nauplinenlarven oder Rädertierchen mit der Strömung direkt zur Muschel geleitet werden.

Filterung mit Eiweißabschäumer, Aktivkohle und Rieselfilter.
Mäßige bis starke Strömung.

Besonderheiten: Die Muschel ist in der Lage, in ruckartigen Bewegungen eigenständig zu schwimmen und sucht sich dabei gelegentlich Standorte hinter den lebenden Steinen aus.

Hier kann eine regelmäßige, kontrollierte Nahrungsaufnahme nicht gewährleistet werden!

In Fischbecken werden die Muscheln beim geringsten Anzeichen einer Krankheit von den Fischen angegriffen und gefressen.
Das Muschelfleisch wird von vielen Fischen geschätzt.

Synonym:
Lima scabra
Ctenoides scaber (Born, 1778)
Lima aspera Thiele, 1918
Lima glacialis (Gmelin, 1791)
Ostrea glacialis Gmelin, 1791
Ostrea sagrinata Bruguière, 1790
Ostrea scabra Born, 1778

Weiterführende Links

  1. WoRMS (en)



Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

sasori am 16.11.11#5
Ich war in einem Geschäft wo ich dieses wunderschöne Tier entdeckte, auf die Frage zur Haltung, hiess es, sei nicht schwer, aber Achtung sie könne schwimmen. Gut gekauft. Zu Hause direkt hier reingeschaut oh Schreck was hab ich mir da gekauft. Becken steht "erst" seit Februar und ist somit auch nicht soo stabil. Na gut was man hat, dass hat man. Im Becken platzierte ich sie vorne an der Scheibe, wo sie sich bald ganz öffnete und in der ganzen Pracht zeigte. Wunderbar! Doch bald begann die Wanderung, dies eigentlich immer im Blaulicht oder kompletter Dunkelheit, wir konnten sie nur einmal aktiv beobachten (pumpt mit den Schalen Wasser rein und "gleitet" so durchs Wasser). Des öfteren fanden wir morgens Chaos vor, Ableger hier, Ableger dort. Doch die Muschel war immer schön offen, teilweise kopfüber befestigt, dann wider im Sand liegend. Spannenderweise waren es fast immer die selben Plätzchen die sie aufsuchte. Wir gaben täglich Flüssigfutter und/oder extra Staubfutter rein. Durch die FroFu-ütterung der Fische bekam sie auch einiges ab. Gestern war sie auf einmal ganz zu und lag am Boden, am späteren Abend war sie halboffen, leider kroch eine Schnecke in ihr rum, also wusste ich Bescheid. Woran sie genau verstorben ist, weiss ich nicht. Sie war wirklich immer offen. Auch ist sie nicht gewachsen und ich würde sie auf ein ausgewachsenes Exemplar schätzen. Lebensdauer erreicht? Verhungert? Wird wohl leider ein Rätsel bleiben. Wir hatten sie seit September, also hat sie 2 Monate gelebt. Ich empfehle euch, auch wenn sie eine Schönheit ist, lieber noch eine Nacht darüber schlafen und sich genau informieren, ob man dem Tier gerecht werden kann. Auch ist sie eine Wandersusi und kann täglich den Standort wechseln und dabei einiges rumschmeissen!
Thilo Böck am 12.11.11#4
Update: Längste Haltung bis dato 18 Monate. In den letzten Jahren machte die Entwicklung fortschrittlichen Staubfutters enorme Fortschritte. Diesem Umstand ist es höchstwahrscheinlich zu verdanken dass die Lebensbedingungen optimiert werden konnten. Selbige Situation bei der Wasserfilterung. Natürliche Systeme wie Jaubert-Filter oder DSB sind ideale Voraussetzungen da Kleinst- und Microlebewesen nicht abgeschäumt werden. Die Haltung in einem Refugium o.g. Systeme ist vorzuziehen. Die lineare Strömung im Filtersumpf, fehlende Fressfreinde und eine deutlich dichtere Höhe an Plankton sind positiv zuträglich.
nilo77 am 23.09.09#3
Ich bin im Besitz eines Exemplars mit weißen Tentakeln, welches wohl wirklich wesentlich haltbarer ist als die mit roten Tentakeln.
Am wohlsten fühlt sie sich an einem schattigen Platz mit wenig direkter Strömung.
Am besten gleich an eine solche Stelle platzieren, damit sie nicht wie verrückt durchs Becken wandert und dabei einiges durcheinander bringen kann.
Sie hat sich bei mir mit ihre Bysussfäden am Riff festgemacht.
Ich finde sie ist durchaus gut haltbar und bei mir schon um die 3 Jahre im Becken.
Sie hat schon eine erstaunliche Größe von ca. 8 bis 10 cm angenommen.
Wahrscheinlich wird die weiße Farbvariante größer als die rote und ist bei der Futteraufnahme auch weniger anspruchsvoll.
Meine schnappt sich schon mal ein Stück Frostfutter uns sogar kleine Stücke Stinte verschlingt sie nach dem kräftigen Zuschnappen gierig.
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