Haltungsinformationen
Actinopyga echinites (Jaeger, 1833)
Typuslokalität zur Beschreibung von Actinopyga echinites ist Sulawesi. Der Artname "echinetes" bedeutet "stachelig oder borstig".
Actinopyga echinites erreicht eine Länge von etwa 300 bis 350 mm. Sie ist in der Mitte am breitesten und verjüngt sich leicht zu beiden Enden hin. Die Oberseite ist gewölbt, die Unterseite abgeflacht. Die ledrige Haut ist rau und mit Papillen bedeckt. Sie wird durch Spicula, mikroskopisch kleine, stachelartige Strukturen, verstärkt, die bei dieser Art die Form großer Stäbchen aufweisen. Die Seewalze ist oberseits braun und unterseits orangebraun, und an der Oberseite haftet oft Sand. Der After ist von fünf beigen Analzähnen umgeben, und bei Stress werden gelegentlich rosafarbene Cuviersche Gefäße durch den After ausgestoßen.
Die Färbung vvariiert von Beige bis Hell- oder Dunkelbraun, wobei die Oberseite oft dunkler und die Unterseite heller erscheint. Die Färbung weist beträchtliche intraspezifische Variationen und Plastizität auf, was die Unterscheidung von verwandten Arten erschwert. Ein ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus ist bei Actinopyga echinites nicht erkennbar. Männchen und Weibchen weisen insgesamt ähnliche Größe und Färbung auf, obwohl Weibchen in manchen Populationen tendenziell etwas schwerer sind.
Actinopyga echinites ernährt sich von Sedimenten und nutzt seine schildförmigen Tentakel, um Sedimente aus Flachwassergebieten aufzunehmen. Die Tentakel strecken sich aus und drücken sich in die Sedimentoberfläche oder in den Untergrund. Der hydrostatische Druck des Wassergefäßsystems erleichtert dabei die Aufnahme. Schleim, bindet Partikel chemisch, während Flimmerzellen die sensorische Erkennung organisch reicher Bereiche unterstützen. Dieser Mechanismus ermöglicht die selektive Nahrungssuche in heterogenen Umgebungen. Die Tiere legen dabei bis zu 52 m pro Tag zurück, um nährstoffreiche Sedimente zu finden.] Ihre Nahrung besteht aus Mikroorganismen wie Bakterien (vorwiegend Proteobakterien) und Kieselalgen sowie aus organischem Detritus, der in Sandpartikeln eingebettet ist.
Diese Seewalze kommt in Riffen und Lagunen und besonders reichlich in Seegraswiesen und auf Kiesböden vor. Diese Art wird in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebiets kommerziell als Nahrungsmittel genutzt. Ihr kommerzieller Wert ist mittelmäßig, und sie erzielt nie so hohe Preise wie die begehrtesten Arten. Da sie leicht zu sammeln ist, wird sie in vielen Gebieten überfischt.
Wenn Tiere oder Pflanzen sterben, dann kann deren Körper von Pilzen und Baktieren (Destruenten) und anderen Resteverwertern wie Aasfresser (Detritivore) verbraucht werden.Seewalzen sind ebenfalls Detritivoren, sie nehmen den Meeressand auf und verwerten den darin vorhandenen Detritus, alle unverdaulichen Bestandteile werden dann wieder ausgeschieden.So gesehen sind Seewalzen die Staubsauger der Meere, die die Reinheit der Böden verbessern, da sie diesen durch ihre Arbeit ständig in Bewegung halten.
Seewalzen mit Cuviersche Schläuche sind keine geeigneten Tiere für ein Riffaquarium, da sie durchaus in der Lage sind, den gesamten Tierbestand eines Meerwasseraquariums abzutöten, wenn sich das Tier bedroht fühlt oder stirbt. Im Meer sind Seewalzen unverzichtbare Säuberer der Meeresböden, den sie auch von Detritus befreien und somit möglichen giftigen Verwesungsprozessen vorbeugen.
Synonyme:
Actinopyga caroliniana Tan Tiu, 1981 · unaccepted
Actinopyga plebeja (Selenka, 1867) · unaccepted
Holothuria (Holothuria) echinites Jaeger, 1833 · unaccepted
Muelleria echinites Jaeger, 1833 · unaccepted
Muelleria plebeja Selenka, 1867 · unaccepted
Direct children (2)
Subspecies Actinopyga echinites crassa Panning, 1944 accepted as Actinopyga crassa Panning, 1944
Variety Actinopyga echinites var. bertini Domantay, 1953 (unaccepted > nomen nudum)
Typuslokalität zur Beschreibung von Actinopyga echinites ist Sulawesi. Der Artname "echinetes" bedeutet "stachelig oder borstig".
Actinopyga echinites erreicht eine Länge von etwa 300 bis 350 mm. Sie ist in der Mitte am breitesten und verjüngt sich leicht zu beiden Enden hin. Die Oberseite ist gewölbt, die Unterseite abgeflacht. Die ledrige Haut ist rau und mit Papillen bedeckt. Sie wird durch Spicula, mikroskopisch kleine, stachelartige Strukturen, verstärkt, die bei dieser Art die Form großer Stäbchen aufweisen. Die Seewalze ist oberseits braun und unterseits orangebraun, und an der Oberseite haftet oft Sand. Der After ist von fünf beigen Analzähnen umgeben, und bei Stress werden gelegentlich rosafarbene Cuviersche Gefäße durch den After ausgestoßen.
Die Färbung vvariiert von Beige bis Hell- oder Dunkelbraun, wobei die Oberseite oft dunkler und die Unterseite heller erscheint. Die Färbung weist beträchtliche intraspezifische Variationen und Plastizität auf, was die Unterscheidung von verwandten Arten erschwert. Ein ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus ist bei Actinopyga echinites nicht erkennbar. Männchen und Weibchen weisen insgesamt ähnliche Größe und Färbung auf, obwohl Weibchen in manchen Populationen tendenziell etwas schwerer sind.
Actinopyga echinites ernährt sich von Sedimenten und nutzt seine schildförmigen Tentakel, um Sedimente aus Flachwassergebieten aufzunehmen. Die Tentakel strecken sich aus und drücken sich in die Sedimentoberfläche oder in den Untergrund. Der hydrostatische Druck des Wassergefäßsystems erleichtert dabei die Aufnahme. Schleim, bindet Partikel chemisch, während Flimmerzellen die sensorische Erkennung organisch reicher Bereiche unterstützen. Dieser Mechanismus ermöglicht die selektive Nahrungssuche in heterogenen Umgebungen. Die Tiere legen dabei bis zu 52 m pro Tag zurück, um nährstoffreiche Sedimente zu finden.] Ihre Nahrung besteht aus Mikroorganismen wie Bakterien (vorwiegend Proteobakterien) und Kieselalgen sowie aus organischem Detritus, der in Sandpartikeln eingebettet ist.
Diese Seewalze kommt in Riffen und Lagunen und besonders reichlich in Seegraswiesen und auf Kiesböden vor. Diese Art wird in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebiets kommerziell als Nahrungsmittel genutzt. Ihr kommerzieller Wert ist mittelmäßig, und sie erzielt nie so hohe Preise wie die begehrtesten Arten. Da sie leicht zu sammeln ist, wird sie in vielen Gebieten überfischt.
Wenn Tiere oder Pflanzen sterben, dann kann deren Körper von Pilzen und Baktieren (Destruenten) und anderen Resteverwertern wie Aasfresser (Detritivore) verbraucht werden.Seewalzen sind ebenfalls Detritivoren, sie nehmen den Meeressand auf und verwerten den darin vorhandenen Detritus, alle unverdaulichen Bestandteile werden dann wieder ausgeschieden.So gesehen sind Seewalzen die Staubsauger der Meere, die die Reinheit der Böden verbessern, da sie diesen durch ihre Arbeit ständig in Bewegung halten.
Seewalzen mit Cuviersche Schläuche sind keine geeigneten Tiere für ein Riffaquarium, da sie durchaus in der Lage sind, den gesamten Tierbestand eines Meerwasseraquariums abzutöten, wenn sich das Tier bedroht fühlt oder stirbt. Im Meer sind Seewalzen unverzichtbare Säuberer der Meeresböden, den sie auch von Detritus befreien und somit möglichen giftigen Verwesungsprozessen vorbeugen.
Synonyme:
Actinopyga caroliniana Tan Tiu, 1981 · unaccepted
Actinopyga plebeja (Selenka, 1867) · unaccepted
Holothuria (Holothuria) echinites Jaeger, 1833 · unaccepted
Muelleria echinites Jaeger, 1833 · unaccepted
Muelleria plebeja Selenka, 1867 · unaccepted
Direct children (2)
Subspecies Actinopyga echinites crassa Panning, 1944 accepted as Actinopyga crassa Panning, 1944
Variety Actinopyga echinites var. bertini Domantay, 1953 (unaccepted > nomen nudum)






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