Haltungsinformationen
Merkmale Euphyllia glabrescens: Die Kolonien sind phaceloid; die Koralliten haben einen Durchmesser von 20–30 mm und stehen 15–30 mm voneinander entfernt. Die Wände sind dünn und scharfkantig. Die Septen ragen nicht heraus; die Septen erster und zweiter Ordnung fallen steil in der Nähe der Korallitenmitte ab. Es sind keine Columellae vorhanden. Die Polypen besitzen große, röhrenförmige Tentakel mit knopfartigen Spitzen.
Farbe: Graublau bis Graugrün mit cremefarbenen, grünen, rosa oder weißen Tentakelspitzen.
Ähnliche Arten: Euphyllia cristata, die deutlich kompaktere Koralliten mit stärker herausragenden primären Septen aufweist. Siehe auch Euphyllia paraglabrescens, deren Skelett nahezu identisch ist. Heliofungia actiniformis besitzt größere Tentakel mit ähnlichem Aussehen.
Lebensraum: Verschiedene Riffhabitate.
Häufigkeit: Nicht häufig, aber auffällig; im Roten Meer selten.
Die Tentakel von Eupyhllia Arten fluoreszieren meist in leuchtenden Farben. Euphyllia bildet in der Natur große Kolonien und sind im Allgemeinen... im Aquarium recht gut haltbar. Daher sind Euphyllia-Arten ideale Tiere für den Einsteiger und auch für den Erstbesatz eines Korallenaquariums zu empfehlen.
Euphyllia glabrescens ist Host der Garnele Hamopontonia nhatrangensis, die nur auf Euphyllia glabrescens anzutreffen ist.
Besondere Highlights sind Euphyllia „GoldenTorch“, oder„Toxic Orange“ und „Orange Hammer“. . bei Sammlern und Experten sind diese meist sehr beliebt.
Allgemeines zur Haltung:
An sich gut haltbar, wenn auch empfindlich gegen Bohr- und andere Algen, die den Wuchs behindern. Sollte nicht zu stark in der Strömung stehen, auf keinen Fall eine direkte Strömung.
Vergesellschaftung
Aufpassen sollte man zudem, dass sie nicht zu nah bei anderen Tieren platziert wird, gerade wegen der Tentakellänge, sonst kommt es zur Vernesselung durch Kampftentakel. Abstand von 20 cm verhindert die Vernesselung anderer Tiere.
Ansonsten ein dankbares Tier, da es, wenn mal aklimatisiert, sehr langlebig ist. Gleiches gilt für alle Euphyllia-Arten, wenn einmal im Becken und am Wachsen, dann können ihnen nur noch eine mechanische Verletzung oder schlechte Wasserwerte etwas anhaben.
Licht: Mittel
Strömung: Mittel bis turbulent, nie direkt! Futter: Zusatzfütterung ist nicht notwendig, wenn auch sie Plankton annimmt.
Synonyme:
Caryophyllia angulosa Quoy & Gaimard, 1824 · unaccepted > junior subjective synonym
Caryophyllia glabrescens Chamisso & Eysenhardt, 1821 · unaccepted > superseded combination (basionym)
Catalaphyllia okinawaensis Eguchi & Shirai, 1977 · unaccepted > junior subjective synonym
Euphyllia (Euphyllia) glabrescens (Chamisso & Eysenhardt, 1821) · unaccepted > superseded combination
Euphyllia costulata (Milne Edwards & Haime, 1849) · unaccepted > junior subjective synonym
Euphyllia gaimardi (Milne Edwards & Haime, 1849) · unaccepted > junior subjective synonym
Euphyllia laxa Gravier, 1910 · unaccepted > junior subjective synonym
Euphyllia rugosa Dana, 1846 · unaccepted > junior subjective synonym
Euphyllia striata (Milne Edwards & Haime, 1849) · unaccepted > junior subjective synonym
Euphyllia turgida Dana, 1846 · unaccepted > junior subjective synonym
Leptosmilia costulata Milne Edwards & Haime, 1849 · unaccepted > junior subjective synonym
Leptosmilia gaimardi Milne Edwards & Haime, 1849 · unaccepted > junior subjective synonym
Leptosmilia glabrescens (Chamisso & Eysenhardt, 1821) · unaccepted > superseded combination
Leptosmilia rugosa (Dana, 1846) · unaccepted > junior subjective synonym
Leptosmilia striata Milne Edwards & Haime, 1849 · unaccepted > junior subjective synonym
Lobophyllia glabrescens (Chamisso & Eysenhardt, 1821) · unaccepted > superseded combination






Claude Schumacher, Böblingen


