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Etisus dentatus Gezähnte Löffel Krabbe

Etisus dentatus wird umgangssprachlich oft als Gezähnte Löffel Krabbe bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Giftig beim Verzehr.


Profilbild Urheber Jean-Marie Gradot, La Réunion

Etisus dentatus. 2021


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Jean-Marie Gradot, La Réunion . Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
6730 
AphiaID:
209113 
Wissenschaftlich:
Etisus dentatus 
Umgangssprachlich:
Gezähnte Löffel Krabbe 
Englisch:
Spiny Spooner, Many-toothed Spooner Crab, Round Crab 
Kategorie:
Krabben 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Xanthidae (Familie) > Etisus (Gattung) > dentatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Herbst, ), 1785 
Vorkommen:
Afrika, Australien, China, Fidschi, Französisch-Polynesien, Hawaii, Indien, Japan, La Réunion, Madagaskar, Mauritius, Neukaledonien, Okinawa, Rotes Meer, Süd-Pazifik, Taiwan 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 20 Meter 
Habitate:
Gezeitenzone, Meerwasser, Sandige Meeresböden, Steinige Böden 
Größe:
bis zu 12cm 
Temperatur:
24,2°C - 29,3°C 
Futter:
Algen , Algenaufwuchs (Epiphyten) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Giftig beim Verzehr 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-05-17 14:45:36 

Haltungsinformationen

Etisus dentatus (Herbst, 1785)

Die Vorderseitenränder des Panzers haben drei bis sieben große Zacken.Aufgrund dieses Merkmales wird diese Krabbe umgangssprachlich als Gezähnte Rundkrabbe bezeichnet.Etisus dentatus lebt überwiegend in flachen Gewässern.

Viele Arten der Familie Xanthidae können giftig sein, obwohl sie selber über keinen Giftapparat (Giftzähne, Giftstacheln, Giftdrüsen in der Haut) verfügen, der Verzehr dieser Krebse kann sogar für den Menschen tödlich ausgehen. Solche Tiere gelten als passiv-giftig.
Die Gifte der Krabben (Saxitoxin und Tetrodotoxin) werden durch Endobakterien produziert und im Fleisch der Krabbe eingelagert, diese sind hochwirksam und dem Neurotoxinen der Kugelfische ähnlich und genauso tödlich.
Im rohen und gekochten Zustand ist der Verzehr des Krebsfleischs für den Menschen giftig

Bitte klären Sie vor dem Verzehr des Fleisches dieser Krabben unbedingt, ob es giftig oder ungiftig ist!
Rufen Sie bei ersten Vergiftungsanzeichen (z.B. Atemproblemen, Muskelkrämpfen) sofort einen Notarzt!

Die gute Nachricht ist, dass man diesen Giften nicht ausgesetzt werden kann, wenn man nicht versucht, diese Krebse zu essen - ein Biss oder ein Stich reicht nicht aus, um sie zu töten.

Die schlechte Nachricht für diejenigen, die diese Krebse unwissentlich verzehren, ist, dass das Kochen des Fleisches die Wirkung der Giftstoffe nicht verringert.

Glücklicherweise wollen giftige Krebse genauso wenig gegessen werden, wie wir sie essen sollten, und so helfen sie uns mit ihren prächtigen Warnfarben aus der Patsche.

Synonyme:
Cancer dentatus Herbst, 1785
Cancer poiae Curtiss, 1938

Weiterführende Links

  1. crustiesfroverseas.free.f (en). Abgerufen am 03.02.2021.
  2. Marine Species Identification Portal (en) (Archive.org). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. sealifebase (en). Abgerufen am 30.12.2023.

Bilder

Allgemein


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