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Pectinia paeonia Salatblatt-Koralle, Hibiskus-Koralle

Pectinia paeonia wird umgangssprachlich oft als Salatblatt-Koralle, Hibiskus-Koralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Bernard Dupont, Frankreich

Hibiscus Coral (Pectinia paeonia) , Timur I, Bunaken Island, Sulawesi, INDONESIA 2009


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Bernard Dupont, Frankreich Copyright Bernard Dupont. Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
642 
AphiaID:
207377 
Wissenschaftlich:
Pectinia paeonia 
Umgangssprachlich:
Salatblatt-Koralle, Hibiskus-Koralle 
Englisch:
Palm-lettuce Cora, Hibiscus Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Hexacorallia (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Merulinidae (Familie) > Pectinia (Gattung) > paeonia (Art) 
Erstbestimmung:
(Dana, ), 1846 
Vorkommen:
Andamanen und Nikobaren, Australien, Bunaken, Fidschi, Französisch-Polynesien, Golf von Bengalen, Guam, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, Java, Korallenmeer (Ost-Australien), Malediven, Marshallinseln, Mikronesien, Neuguinea (Westneuguinea & Papua-Neuguinea), Neukaledonien, Ozeanien, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Singapur, Sri Lanka, Sulawesi, Sumatra, Taiwan, Timor-Leste, Tonga, Vanuatu 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 40 Meter 
Habitate:
Meerwasser, Riffhänge, Riffspalten, Saumriffe 
Größe:
bis zu 25cm 
Temperatur:
25°C - 28.9°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-03-25 20:20:36 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Pectinia paeonia sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Pectinia paeonia interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Pectinia paeonia bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Pectinia paeonia (Dana, 1846)

Merkmale Pectinia paeonia: Die Kolonien weisen keine ausgedehnten Täler auf. Stattdessen bilden sie unregelmäßige Gruppen aus geriffelten, dünnen Lamellen mit herausragenden Rippen, die nach oben gerichtete Spitzen und kurze Wände bilden. Die Säulen sind schwach entwickelt. Die Septen sind glatt oder weisen kleine Zähne auf.

Farbe: Einfarbig oder gefleckt braun, grau oder grün.

Ähnliche Art: Pectinia alcicornis, die sich durch ein solideres Skelett, hohe Spitzen, gut entwickelte Säulen und die kräftigen Zähne an den Rippen auszeichnet.

Lebensraum: Trübe Gewässer, insbesondere an Saumriffen und in Spalten an Riffhängen.

Bitte vergleichen Sie das Blatt des normalen Feldsalats mit dem eingestellten Bild, schnell wird klar, woher die Koralle (oder der Salat) seinen Namen hat.Salatblattkorallen sind dankbare Aquariumpfleglinge mit einer guten Regenerationsfähigkeit, dennoch sollte man einen guten Abstand zu nesselnden Steinkorallen mit Kampftentakeln einplanen.

Sie gehört zu den riffbildenden Korallen und besiedelt im gesamten indopazifischen Bereich Meeresgebiete mit einer Wassertemperatur von 24° bis 27° C. Taucher finden diese attraktiven Korallen in mäßig bewegtem Wasser in der Nähe der Riffkante. Wegen der Symbiose mit photosyntheseaktiven Algen im Inneren ihres Körpers benötigt diese Art lichtdurchflutetes klares Wasser. Sie dringt deshalb auch nicht in größere Tiefen jenseits der 10 Meter-Marke vor.

Wegen der wunderschönen Wuchsform und ihres fleischig, blättrigen Aussehens hat diese Korallenart frühzeitig das Interesse der Taucher und Sammler gefunden. Trotz jahrzehntelanger Nachstellungen ist die Art aber noch relativ häufig.Mittlerweile werden einige wenige Pectinia Korallen auch erfolgreich gezüchtet und gehören heute zum Standartsortiment vieler Seewasseraquarien weltweit.

In einschlägigen Zuchthinweisen wird darauf hingewiesen, dass die Salatblattkoralle „wenig aggressiv“ ist und nicht in die Nähe aggressiverer, stark nesselnder Korallenarten gesetzt werden sollte. Der Schwierigkeitsgrad ihrer Haltung wird innerhalb einer zehnstufigen Skala (1 für sehr leicht; 10 für sehr schwierig) mit der Note 6 bewertet.

Synonyme:
Pectinia laciniata (Milne Edwards & Haime, 1849) · unaccepted > junior subjective synonym
Tridacnophyllia laciniata (Milne Edwards & Haime, 1849) · unaccepted > junior subjective synonym (misspelling)
Tridacophyllia laciniata Milne Edwards & Haime, 1849 · unaccepted > junior subjective synonym
Tridacophyllia paeonia Dana, 1846 · unaccepted > superseded combination (basionym)

Weiterführende Links

  1. Corals of the World (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 17.01.09#1
Bei der hier abgebildeten Art handelt es sich um Pectinia paeonia, die Salatblattkoralle (engl. palm-lettuce coral). Taxonomisch wird sie zur Familie der Pectiniidae (Kamm-Korallen) innerhalb der Ordnung der Steinkorallen (Madreporaria) gerechnet. Sie gehört zu den riffbildenden Korallen und besiedelt im gesamten indopazifischen Bereich Meeresgebiete mit einer Wassertemperatur von 24° bis 27° C. Die westlichsten Fundorte liegen im Roten Meer. Taucher finden diese attraktive Koralle in mäßig bewegtem Wasser in der Nähe der Riffkante. Wegen der Symbiose mit photosyntheseaktiven Algen im Inneren ihres Körpers benötigt diese Art lichtdurchflutetes klares Wasser. Sie dringt deshalb auch nicht in größere Tiefen jenseits der 10 Meter-Marke vor.

Wegen der wunderschönen Wuchsform und ihres fleischig, blättrigen Aussehens hat diese Korallenart frühzeitig das Interesse der Taucher und Sammler gefunden. Trotz jahrzehntelanger Nachstellungen ist die Art aber noch relativ häufig.
Mittlerweile wird die Pectinia paeonia auch routinemäßig erfolgreich gezüchtet und gehört heute zum Standartsortiment vieler Seewasseraquarien weltweit. In einschlägigen Zuchthinweisen wird darauf hingewiesen, dass die Salatblattkoralle „wenig aggressiv“ ist und nicht in die Nähe aggressiverer, stark nesselnder Korallenarten gesetzt werden sollte. Der Schwierigkeitsgrad ihrer Haltung wird innerhalb einer zehnstufigen Skala (1 für sehr leicht; 10 für sehr schwierig) mit der Note 6 bewertet.

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