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Pectinia maxima Steinkoralle

Pectinia maxima wird umgangssprachlich oft als Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen.


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Pectinia?? maxima. Papua New Guinea. A large colony with long valleys. Photograph: Charlie Veron

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4254 
AphiaID:
763539 
Wissenschaftlich:
Pectinia maxima 
Umgangssprachlich:
Steinkoralle 
Englisch:
Stony Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Merulinidae (Familie) > Pectinia (Gattung) > maxima (Art) 
Erstbestimmung:
(Moll & Best, ), 1984 
Vorkommen:
Bunaken, Indonesien, Indopazifik, Java, Malaysia, Ozeanien, Philippinen, Singapur, Sulawesi, Sumatra 
Größe:
bis zu 100cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Plankton, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-03-25 16:24:33 

Haltungsinformationen

Moll und Borel-Best, 1984

Pectinia maxima kann eine Höhe von über einem Meter erreichen und bietet zusammengerollte Platten aus, die auf den ersten Blick Ähnlichkeit mit einem zusammengerollten Eierpfannenkuchen haben...

Es gibt Kolonien, die nur aus vertikalen oder nur selten, aus horizontalen Lamellen bestehen.
In jedem Fall eine auffällige Gestalt, die so von keiner anderen Korallen nachgebildet wird.

Farbe: Immer eine gelbliche Cremefarbe mit dunklen, basalen Teile und blassen peripheren Randbereichen.

Vorkommen: Flache Riffumgebungen, wo sie von zu starken Wellenbewegungen gut geschützt lebt und wo das Wasser leicht getrübt ist.

Ähnliche Arten: Pectinia lactuca, die aber eine geringere Neigung zum aufrechten Lamellen bildet und Pectinia ayleni, die vor allem horizontale Lamellen hervor bringt.

Informatives zu Pectinia-Korallen von Dieter Kreissl

Taxonomisch werden sie zur Familie der Pectiniidae (Kamm-Korallen) innerhalb der Ordnung der Steinkorallen (Madreporaria) gerechnet.

Sie gehört zu den riffbildenden Korallen und besiedelt im gesamten indopazifischen Bereich Meeresgebiete mit einer Wassertemperatur von 24° bis 27° C.

Taucher finden diese attraktiven Korallen in mäßig bewegtem Wasser in der Nähe der Riffkante. Wegen der Symbiose mit photosyntheseaktiven Algen im Inneren ihres Körpers benötigt diese Art lichtdurchflutetes klares Wasser.
Sie dringt deshalb auch nicht in größere Tiefen jenseits der 10 Meter-Marke vor.

Wegen der wunderschönen Wuchsform und ihres fleischig, blättrigen Aussehens hat diese Korallenart frühzeitig das Interesse der Taucher und Sammler gefunden.
Trotz jahrzehntelanger Nachstellungen ist die Art aber noch relativ häufig.

Mittlerweile werden einige wenige Pectinia Korallen auch erfolgreich gezüchtet und gehören heute zum Standartsortiment vieler Seewasseraquarien weltweit.

In einschlägigen Zuchthinweisen wird darauf hingewiesen, dass die Salatblattkoralle „wenig aggressiv“ ist und nicht in die Nähe aggressiverer, stark nesselnder Korallenarten gesetzt werden sollte.
Der Schwierigkeitsgrad ihrer Haltung wird innerhalb einer zehnstufigen Skala (1 für sehr leicht; 10 für sehr schwierig) mit der Note 6 bewertet.

Folgende Arten sind bekannt:
Pectinia africanus
Pectinia alcicornis
Pectinia ayleni
Pectinia elongata
Pectinia lactuca
Pectinia maxima
Pectinia paeonia
Pectinia pygmaeus
Pectinia teres

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Allgemein

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