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Cereus herpetodes Anemone

Cereus herpetodes wird umgangssprachlich oft als Anemone bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
5113 
AphiaID:
410960 
Wissenschaftlich:
Cereus herpetodes 
Umgangssprachlich:
Anemone 
Englisch:
Colonial Anemone 
Kategorie:
Anemonen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Actiniaria (Ordnung) > Sagartiidae (Familie) > Cereus (Gattung) > herpetodes (Art) 
Erstbestimmung:
(McMurrich, ), 1904 
Vorkommen:
Chile, Peru 
Größe:
8 cm - 10 cm 
Temperatur:
10°C - 28°C 
Futter:
Fischbrut, Invertebraten (Wirbellose), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Cereus aethiops
  • Cereus albicaulis
  • Cereus argentinensis
  • Cereus bicolor
  • Cereus estevesii
  • Cereus fernambucensis
  • Cereus fricii
  • Cereus hankeanus
  • Cereus hexagonus
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-02-18 20:56:54 

Haltungsinformationen

(McMurrich, 1904)

Prof. Dr. Dirk Schories hat uns die Bilder der Anemone freundlicher Weise zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür.

Cereus herpetodes ist eine einzigartige, koloniebildende Seeanemone, die Wassertiefen von 0-22 Meter bewohnt.
Diese Flachwasseranemone bildet flache, flabello-meandroide Kolonien mit kurzen Fußsäulen, die im Sand eingegraben sind.
Nur ihre zahlreichen kurzen Tentakel und mehrere Münder sind an der Oberfläche sichtbar.
Man kann dies in etwa mit einer Kolonie von Scheibenanemonen vergleichen.

Cereus herpetodes wird zumeist auf felsigem Substraten, häufig in Spalten, und auch auf verschiedenen Gorgonien im Gezeitenzonenbereich gefunden.
Die Anemone bevorzugt schattige Lebensräume und es fällt selten trocken.
Wenn das Tier deutlich gestört wird, dann stößt die Anemone zu ihrer Verteidigung fadenförmige Nesselzellen aus, um Fressfeinde auf Abstand zu halten.

Zu den Wassertemperaturen:
Chile: 10-15°C
Peru: 24-28°C

Vermehrung: durch imperfekte Längsteilung.

Arten
Cereus amethystinus (Quoy & Gaimard, 1833)
Cereus herpetodes (McMurrich, 1904)
Cereus pedunculatus (Pennant, 1777): Europa
Cereus filiformis (Rapp, 1829)

Synonym:
Sagartia herpetodes (McMurrich, 1904)

Bilder

Allgemein

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