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Poecilia latipinna Breitflossenkärpfling

Poecilia latipinna wird umgangssprachlich oft als Breitflossenkärpfling bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
3672 
Wissenschaftlich:
Poecilia latipinna 
Umgangssprachlich:
Breitflossenkärpfling 
Englisch:
Sailfin molly 
Kategorie:
Diverse Fische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Cyprinodontiformes (Ordnung) > Poeciliidae (Familie) > Poecilia (Gattung) > latipinna (Art) 
Erstbestimmung:
(Lesueur, ), 1821 
Vorkommen:
Australien, Bahamas, Bahrain, Fidschi, Golf von Mexiko, Golf von Oman / Oman, Guam, Hawaii, Indonesien, Kanada, Kenia, Kolumbien, Mexiko (Ostpazifik), Neuseeland, Philippinen, Saudi-Arabien, Singapur, USA 
Meerestiefe:
1 - 11 Meter 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
20°C - 28°C 
Futter:
Algen, Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Fischeier, Flockenfutter, Frostfutter (kleine Sorten), Futtergranulat, Futtertabletten, Lebendfutter, Lobstereier, Mückenlarven, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera) 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Poecilia boesemani
  • Poecilia butleri
  • Poecilia catemaconis
  • Poecilia caucana
  • Poecilia caudofasciata
  • Poecilia chica
  • Poecilia dauli
  • Poecilia dominicensis
  • Poecilia elegans
  • Poecilia formosa
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-05-03 18:51:10 

Nachzuchten

Poecilia latipinna lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Poecilia latipinna haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

(Lesueur, 1821)

Der eine oder andere wird sich wundern, warum Poecilia latipinna hier im Lexikon vertreten ist. In aller Regel erwarten Aquarianer diesen Fisch nur in Süßwasseraquarien. Jedoch bewohnt der Breitflossenkärpfling nicht nur Seen, Teichen, Bächen, Flüssen und Sümpfen, nein, er ist auch im Brackwasserbereich anzutreffen.

Einige Populationen sogar ausschließlich im reinen Meerwasser, an den Küstengewässern des Golf von Mexiko.

Jedoch sollte man beachten, das die heutzutage im Fachhandel angebotene Tiere reines Süßwasser gewohnt sind und niemals mit Meerwasser in Berührung gekommen sind (daher der angegebene Schwierigkeitsgrad).
Jedoch ist es möglich, diese Fische sehr langsam und behutsam an das Meerwasser zu gewöhnen. Einfacher geht dieses mit Wildfängen aus dem Meer.

Da diese Fische eher die Küstengewässer des Meeres bewohnen, wäre es sinnvoll, die Aquarien auch entsprechend einzurichten. Diese Fische kommen wahrscheinlich eher nicht in reinen Korallenriffen vor.

Bezüglich der Größe ist zu sagen, dass diese Fische in der Regel eine Größe zwischen 8-12 cm erreichen. Größere Exemplare sind eine echte Ausnahme.

Synonyme:
Limia matamorensis Girard, 1858
Limia poeciloides Girard, 1858
Mollienesia latipinna Lesueur, 1821
Mollienisia latipinna Lesueur, 1821
Poecilia lineolata Girard, 1858
Poecilia multilineata Lesueur, 1821

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Cyprinodontiformes (Order) > Poeciliidae (Family) > Poeciliinae (Subfamily) > Poecilia (Genus) > Poecilia latipinna (Species)

Bilder

Weiblich


Allgemein


Erfahrungsaustausch

Caren am 24.08.17#9
Nachtrag
Nach über 2 Jahren mit den Salzmollys würde ich nicht unbedingt ein Harem empfehlen.
Ich hatte es mehrfach, das junge Weibchen totgemobt wurden und nur 2 adulte Weibchen überblieben.
Auch zu kleine nachgesetzte Jungfische werden oft tot gejagdt.
banditido am 29.04.17#8
Halte diese Art mittlerweile seit ca. 2 Jahre, in diversen Becken.
Auch in meinem neuen 2m Becken sind sie wieder heimisch geworden.
Ständig unterwegs und am knabbern, Scheiben Steine, sogar der Boden wird gesäubert.

Habe durch diverse Generationen festgestellt bzw. meine Meinung;
Die Fische bekommen eine prächtigere Rückenflosse und stehen wie es scheint im Meerwasser kräftiger und schöner als in manchen Süßwasserbecken.
Alles in allem eine schöne und im Verhältnis günstige Fischart , auch für das Meerwasserbecken.

PS: die anderen Fische freuen sich schon immer auf den Nachwuchs ,
Besonders die Anemonenfische; Die werden zu waren Jagdmaschinen wenn der Nachwuchs im Becken ist.
saarsalzpfuetze am 17.02.17#7
Ich habe mir am Montag 2 Pärchen dieser Fische aus dem Zoohandel besorgt. Diese wurden dann über knappe 4 Tage in meinem Nebenbecken langsam von Süß- auf Meerwasser angepaßt, bis im kleinen Becken die gleiche Salinität wie im Hauptbecken herrschte. Dann wurden die kleinen direkt umgesetzt. Anfangs etwas verwirrt, gewöhnten sie sich aber recht schnell an die stärkere Strömung und an die ungewohnten Weiten (155x60x60) verglichen mit der Verkaufspfütze.
Mit dem vorhandenen Besatz keinerlei Probleme zu erkennen bis jetzt.
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