Haltungsinformationen
Merkmale Mycedium umbra: Die Kolonien wachsen in lamellarer oder krustenförmiger Gestalt. Die Koralliten erreichen einen Durchmesser von bis zu 15 Millimetern, sind nasenförmig und zum Kolonierand hin ausgerichtet. Septen und Columellae sind gut ausgebildet; die Costae bilden strahlenförmige Rippen auf der Kolonieoberfläche. Die Costae weisen nur wenige Oberflächenstrukturen auf, und Costae-Rippen verlaufen von den Korallitenrändern zum Kolonierand hin. Das Coenosteum zeigt keine Vertiefungen an den Stellen, an denen neue Septo-Costae entspringen. Die Tentakel sind nur nachts ausgestreckt.
Farbe: Die oberen oder randständigen Bereiche der Kolonien sind gelblich-braun, während ältere Teile irisierend purpurgrau gefärbt sind.
Ähnliche Arten: Mycedium elephantotus, die eine große Bandbreite an Korallitenstrukturen und Farben aufweist. Die hier beschriebene Art unterscheidet sich durch ihre charakteristische Färbung, wirkt im Allgemeinen stärker gewunden, besitzt weiter auseinanderliegende Koralliten und weist Costae-Rippen auf, die von den Korallitenrändern nach außen verlaufen. Costae-Dornen sind weniger stark ausgeprägt.
Lebensraum: Vorwiegend Riffbereiche, die vor starkem Wellengang geschützt sind.
Häufigkeit: Häufig.
Der Artname "umbra" bezieht sich auf die Färbung der Koralle, die ein erdiges Gelbbraun ist.
Mycedium-Korallen kommen zwar hin und wieder in den Handel, aber das nicht in großen Stückzahlen. Sie sind aber durchaus als Ableger von Pflegern zu bekommen. Sie sind gut haltbare Pfleglinge und schon ein wenig als Liebhabertier zu sehen.Mycedium sind bei Mittellichtzone und einer ordentlichen am besten wechselnden aber nicht direkten Strömung gut zu halten. Hier ist bekannt, dass sich eine Fütterung mit feinem Futter gut auf das Wachstum und Farbgebung der Korallen auswirkt. Aber das ist ja bei allen LPS-Korallen als positiv anzusehen.






Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien